Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Nach Reifenpoker in die Top Ten

Der Schwindegger Jonas Folger führt die Verfolgergruppe beim Rennen im spanischen MotorLand Aragón an.
+
Der Schwindegger Jonas Folger führt die Verfolgergruppe beim Rennen im spanischen MotorLand Aragón an.

Aragón. – Zum sonnigen Superbike-WM-Auftakt im spanischen MotorLand Aragón arbeitete der Schwindegger Jonas Folger zusammen mit seiner Technik-Crew des Bonovo Action/MGM Racing Performance-Team unermüdlich daran, ein besseres Gefühl für die brandneue BMW M 1000 RR zu entwickeln.

Dem 27-jährigen Oberbayern gelang am Samstag im dritten Freien Training auch eine Zeitenverbesserung im Vergleich zum Vortag.

In der wichtigen Super pole-Session am späten Vormittag legte Folger noch einmal nach und schraubte seine schnellste Rundenzeit auf eine 1,50.628 Minuten herunter, was gegenüber FP3 eine Steigerung von fast einer halben Sekunde bedeutete. Doch seine Konkurrenten legten ebenfalls zu, womit für Folger Startplatz 18 zum Auftaktrennen in die Saison 2021 zu Buche stand.

Im ersten Rennen des Wochenendes am Nachmittag brauchte der BMW-Pilot einige Runden, um sich im Feld einzureihen. Ein, zwei Fahrfehler waren dabei nicht hilfreich, in einen sauberen Rhythmus zu kommen. Erst in der zweiten Rennhälfte fuhr er konstantere Rundenzeiten. Folger landete schließlich auf Platz 16, wobei ihm nur zwei Sekunden auf seinen ersten WM-Punkt in der neuen Saison fehlten.

„Es war ein schwieriges Rennen, wie ich es mir eigentlich nicht vorgestellt hatte. Ich bin enttäuscht, denn ich hatte auf einen etwas erfreulicheren Start in die Meisterschaft gehofft. Zurzeit drehen wir uns im Kreis. Trotzdem habe ich im Rennen das Beste aus der Situation gemacht. Hoffentlich läuft es im nächsten Rennen ein wenig besser.“

Nachdem sich das Wetter an den Tagen zuvor von seiner besten Seite zeigte, sorgten mehrere Regenschauer am Sonntag für Abwechslung und Spannung. Jonas Folger konnte jedoch von den Kapriolen profitieren.

Schon im Superpole-Rennen am späten Sonntagvormittag schoss der 27-jährige WorldSBK-Rookie in der ersten Runde auf noch nasser Strecke von Startplatz 18 auf Rang elf nach vorne. Im Verlauf des nur 10 Runden langen Sprint-Rennens konnte er sich im Mittelfeld gut behaupten und landete schließlich auf dem 13. Platz.

Nach einem weiteren Regenschauer startete die Mehrheit des Feldes auf Intermediate-Reifen in den zweiten Hauptbewerb des Wochenendes. Folger und sein Team hingegen gingen auf Risiko und entschieden sich für Slicks. Während die Strecke nach und nach abtrocknete, konnte sich der BMW-Pilot einen Weg von P19 nach vorne bahnen. Zur Rennmitte lag er bereits auf Position zwölf. Zum Renn ende fuhr Folger Rundenzeiten wie die Spitze und sicherte sich schließlich den achten Rang – das bisher beste WorldSBK-Ergebnis für das noch junge Bonovo Action/MGM Racing Performance Team.

Nun reist der World- Super bike-Tross von Spanien nach Portugal weiter, wo am kommenden Wochenende die zweite WM-Runde in Estoril ausgetragen wird.

„Mit Platz acht im dritten Rennen an diesem Wochenende bin ich überglücklich! Besonders, weil uns das nach einem sehr schwierigen Wochenende gelungen ist. Die Bedingungen waren undurchsichtig. Wir wussten lange nicht, ob wir mit Regenreifen oder Slicks fahren sollen und haben uns am Ende für Slicks entschieden. Scott Redding und Chaz Davies waren die einzigen beiden anderen Fahrer, die ebenfalls auf Slicks gestartet sind. Unser Risiko hat sich voll ausgezahlt. Je länger das Rennen gedauert hat, umso besser fühlte ich mich und wurde immer schneller. Am Ende bin ich ähnliche Rundenzeiten gefahren wie Scott, also bin ich super happy. Natürlich sind uns die Verhältnisse ein wenig entgegengekommen, aber es war am Anfang gar nicht so einfach,“ sagte Jonas Folger nach dem Rennen und ergänzte: „In der letzten Runde wollte ich noch an Toprak Razgatlioglu vorbei, bin auf der Bremse aber leider weit gegangen. Ohne diesem Schnitzer hätte es vielleicht sogar noch für den sechsten Platz gereicht. Nichtsdestotrotz, der achte Platz ist ein absolutes Highlight gegenüber dem Rest des Wochenendes, also sind wir zufrieden und können dem nächsten Rennen in Estoril etwas entspannter entgegenblicken.re

Kommentare