Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Im Heimspiel gegen Memmingen

Nach 3:1-Führung noch 3:5 – Starbulls blieben erstmals ohne Punkt

Nur ein Bauchschuss: Riesenchance für Alexander Höller, als die Starbulls noch in Führung lagen.
+
Nur ein Bauchschuss: Riesenchance für Alexander Höller, als die Starbulls noch in Führung lagen.
  • Thomas Neumeier
    VonThomas Neumeier
    schließen

Zum ersten Mal in dieser Saison sind die Starbulls Rosenheim in der Eishockey-Oberliga Süd ohne Punkt geblieben. Im Heimspiel gegen Memmingen behielten die Starbulls zwar ihre Stärke im Powerplay, verloren aber am Ende mit 3:5.

Rosenheim – Am siebten Spieltag der laufenden Saison in der Eishockey-Oberliga Süd stehen die Starbulls Rosenheim erstmals mit leeren Händen da. Das Heimspiel gegen die Memmingen Indians ging mit 3:5 verloren, obgleich die Rosenheimer zwischenzeitlich mit 3:1 in Führung lagen. Gegen die starken Gäste aus dem Allgäu halfen letztlich auch drei Treffer im Überzahlspiel nicht.

Trainer Sicinski: „Zugeschaut, nicht geblockt und Geschenke verteilt“

Die Enttäuschung war Starbulls-Trainer John Sicinski nach der Niederlage in seinem Spielfazit anzumerken: „Wir haben alles zu kompliziert gemacht“, begann er sein Statement, merkte an, dass seine Mannen „im eigenen Drittel oft geschwommen“ seien und mit über 40 Schüssen aufs Tor viel zu viel zugelassen hätten. „Wir haben zu viel zugeschaut, keine Schüsse geblockt und Geschenke verteilt, die zu Gegentoren geführt haben.“ Und so kam Sicinski zu dem Schluss: „Das war nicht die Leistung, die man braucht, um gegen eine Top-Mannschaft zu gewinnen.“

Drei Treffer im Powerplay

Unter Umständen hätte diese Leistung schon gereicht. Immerhin gab es ja nicht nur die Powerplay-Tore des starken Dominik Daxlberger, von Maxi Vollmayer und durch Maximilian Brandl. Die Starbulls hatten auch noch mehrere hochkarätige Chancen zu weiteren Treffern, die aber allesamt von Memmingens Goalie Marco Eisenhut zunichte gemacht wurden. Der kam nach etwas mehr als 23 Minuten und dem dritten Rosenheimer Treffer für Joey Vollmer ins Gäste-Tor – und war letztlich nicht mehr zu bezwingen. „Eisenhut hat die Tür zugemacht“, musste Sicinski feststellen.

Erstes Saisontor für den Kapitän: Dominik Daxlberger (hinten) traf zur 1:0-Führung für die Starbulls.

Memmingen zeigt läuferische Klasse

Und auf der anderen Seite bewiesen die Gäste, dass sie auch Offensivstärke haben. Beim ersten Treffer noch durch einen krassen Starbulls-Fehler im Spielaufbau in Szene gesetzt, spielten sich die Allgäuer immer mehr frei und zeigten große läuferische Klasse, der die Rosenheimer dann immer wieder folgen mussten – und manchmal auch nicht konnten. Sergej Topol erzielte das erste Tor der Gäste und setzte mit einem Schuss ins verwaiste Starbulls-Gehäuse auch den Schlusspunkt, dazwischen trafen mit Christopher Kasten, Leon Kittel und Linus Svedlund gleich drei Verteidiger zum am Ende keineswegs unverdienten Memminger Erfolg.

Statistik zum Spiel

  • Statistik: Starbulls Rosenheim – ECDC Memmingen Indians 3:5 (2:0, 1:4, 0:1). Starbulls: Mechel (Kolarz) – Tölzer, Reinig; Vollmayer, Krumpe; Heidenreich, Biberger; Beck – Höller, Daxlberger, Edfelder; Phillips, Brandl, Snetsinger; Cornett, Leinweber, Schmidpeter; Slezak, März.
  • Tore: 1:0 (10.) Daxlberger/Edfelder – PP1, 2:0 (16.) Vollmayer/Leinweber, Snetsinger – PP1, 2:1 (22.) Topol/Pekr, 3:1 (24.) Brandl/Reinig, Daxlberger – PP1, 3:2 (27.) Kasten/Pekr, Huhn – PP1, 3:3 (37.) Kittel/Pohl, Svedlund, 3:4 (40.) Svedlund/Pohl, 3:5 (59.) Topol/Pekr – ENG.
  • Schiedsrichter: Kapzan und Stach; Strafminuten: Rosenheim 8, Memmingen 10; Zuschauer: 1866.

Mehr zum Thema

Kommentare