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Anspruchsvolle Geländefahrt

Erster Enduro- und Motorrad-Wettkampf in St. Leonhard nach fast zweieinhalb Jahren

Die Motorradfahrer in St. Leonhard.
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Die Motorradfahrer in St. Leonhard.

Seit Mai 2019 wurde wieder der erste Motorrad- und Enduro-Wettkampf in St. Leonhard auf dem Vereinsgelände durchgeführt. 48 Motorsportteams waren mit am Start.

St. Leonhard – Bei schönstem Herbstwetter haben die Motocross- und Endurofreunde St. Leonhard auf dem Vereinsgelände bei Stadlern 48 Motorsportteams zu einer anspruchsvollen Geländefahrt empfangen.

Normalerweise findet das in der Szene geschätzte Event jährlich statt. Diesmal dauerte es nach der letzten Veranstaltung Anfang Mai 2019 fast zweieinhalb Jahre bis zur Fortsetzung. Wenig Möglichkeiten zur Teilnahme an Wettbewerben gab es in der letzten Zeit und daher waren die zur Verfügung stehenden Startplätze schnell vergriffen.

Bei dem sogenannten Closed-Course-Rennen spielt sich das Geschehen anders als früher bei den Zuverlässigkeitsfahrten für Geländesportmotorräder über Land auf einem abgeschlossenen Rundkurs ab. Diese Form des Ablaufes ist heutzutage einfacher umzusetzen. Ein weiterer Vorteil dabei ist, dass auch Kinder und Jugendliche ohne Führerschein an der Fahrt auf dem Gelände teilnehmen können. Die angebotene Möglichkeit des Vereins an Kinder- und Jugendliche, sich die Fahrtzeit zu dritt aufzuteilen, nutzten zwei Teams. Veith Rothbucher, Linus Stadler, Kilian Wolferstetter sowie Mick Marecek, Korbinian Wein und Sebastian Haas stellten sich gemeinsam der anspruchsvollen Aufgabe.

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Diese lautete in der vorgegebenen Fahrzeit von vier Stunden so viele gefahrene Runden wie möglich zu sammeln. Dabei durfte immer nur ein Fahrer des Teams auf der Strecke unterwegs sein. Gewechselt wurde in einer sogenannten Wechselzone. Nicht vorgegeben war die Strategie des Wechselns, diese konnten die Teams selbst bestimmen. Die Runden wurden elektronisch an einer Zählstelle erfasst und per Computer ausgewertet, wobei der Zwischenstand auf einem Monitor live verfolgt werden konnte.

Die Strecke präsentierte sich witterungsbedingt ohnehin im Bestzustand, war aber auch von den Verantwortlichen professionell hergerichtet. Die Schwierigkeiten häuften sich auf dem relativ kleinen Gelände kurz hintereinander, aber der Rennverlauf gestaltete sich flüssig, problem- und verletzungsfrei. Nicht zuletzt war das auch dem sehr hohen Niveau der teilnehmenden Fahrer zuzuschreiben. Den Fahrern merkte man die Freude an ihrem Sport trotz der Anstrengungen, die er kostet, an. Sie waren froh, einfach einmal wieder unter solchen Bedingungen fahren zu können.

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Schließlich siegte das Vereins-Team mit Robert Scharl und Tobias Judemann mit 55 gefahrenen Runden vor Jürgen Lenz und Christian Mayer mit 53 Runden. Auf dem dritten Platz landeten Johannes Obermaier und Moritz Weindl mit ebenfalls 53 Runden. Im Fall der Rundengleichheit entscheidet die benötigte Zeit. Die beiden Kinder- und Jugendteams zeigten ebenfalls viel Fahrkönnen, Ausdauer und Teamgeist und erreichten mit 40 (Stadler/Rothbucher/Wolferstetter) und 38 (Marecek/Wein/Haas) Runden die Plätze 40 und 41.

Die gemischten (Fahrer und Fahrerin) Teams Lisa Frisch und David Valentin sowie Florian Lorz und Anna Müller erkämpften sich mit 42 und 28 Runden die Plätze 35 und 46. Frisch erhielt auch einen Pokal als schnellste Dame der Konkurrenz. Interessant war auch das Ergebnis von Maxi Babl und Hubert Gröbner (42 Runden und Platz 37), gingen hier doch Vater und jugendlicher Sohn gemeinsam an den Start.

Die Ergebnisse:

  1. Robert Scharl, Tobias Judemann, 55 Runden;
  2. Jürgen Lenz, Christian Maier, 53;
  3. Johannes Obermaier, Moritz Weindl, 53;
  4. Manuel Günster, Korbinian Widderich, 53;
  5. Ulli Gramersberger, Daniel Gassner, 52;
  6. Michael und Mathias Steckermeier, 52;
  7. Clemens Wolferstetter, Michael Kerstens, 52;
  8. Thomas Brunner, Vitus Niedermeier, 51;
  9. Luis Staltmeir, Max Bablick, 51;
  10. Linus Huber, Thomas Hiebl, 51.

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