Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Ein Fußballfest ohne Happy End

Nach Elfmeterschießen im Pokal: 6:7-Niederlage von Wacker Burghausen gegen 1860 München

Der finale Schuss zum Sieg im Elfmeterschießen: Marcel Bär behält die Nerven.
+
Der finale Schuss zum Sieg im Elfmeterschießen: Marcel Bär behält die Nerven.
  • VonMichael Buchholz
    schließen

Da hatte Wacker Burghausen den großen Favoriten am Rande einer Niederlage, doch am Ende setzen sich die Münchner Löwen nach dem Elfmeter-Krimi am Mittwochabend in der Wacker-Arena mit 7:6 durch.

Burghausen – Für die Spieler von Wacker Burghausens Trainer Leo Haas ist der Pokal-Traum geplatzt, aber sie haben vor großem Publikum Herz und Leidenschaft gezeigt.

Ein seltener Anblick in den letzten Jahren: Die voll besetzte Haupttribüne.

Nach 0:2-Rückstand zurückgekommen

„Ein echtes Fußballfest, was will man außer dem Ergebnis mehr“, so Burghausens Sportlicher Leiter Karl-Heinz Fenk im Zwiespalt der Gefühle. Der Fehlschuss von André Leipold beim dritten Elfmeter – Löwen-Keeper Tom Kretschmar parierte – war der einzige Wermutstropfen im Freudenpokal. „Wir sind nach einem 0:2 gegen einen Drittligisten zurückgekommen. Das war richtig stark, schade, dass wir uns nicht belohnt haben. Wir waren so nahe dran. Das wäre die Krönung gewesen“, Geschäftsführer Andreas Huber war voll des Lobes für die bärenstarke Leistung der Wackerianer nach der Pause.

„Ich schäme mich ein bisschen“

Löwen-Regisseur Richard Neudecker gab dagegen unumwunden zu: „Ich schäme mich ein bisschen und bin richtig sauer wegen unserer Leistung.“

Der Torschütze zum 2:0 für die Löwen Stefan Lex monierte: „Bis zum 2:0 waren wir ganz gut im Spiel, dann haben wir einmal nicht aufgepasst und uns noch das zweite Tor gefangen. Da war dann ein Bruch im Spiel, irgendwie haben wir uns dann irritieren lassen und die Linie verloren.“

Stefan Lex überlupft Markus Schöller zum zwischenzeitlichen 2:0.

„Wacker hat eine super Mannschaft“

„Wir haben uns schon gedacht, dass es nicht leicht werden würde, immerhin ist Burghausen ja Zweiter der Regionalliga “, umschrieb Lex trotz des Sieges und seines Treffers mit eher verdrießlicher Miene die qualvolle Schlussphase, während Neudecker lobte Wacker: „Burghausen hat eine super Mannschaft.“

SV Wacker Burghausen: Schöller – Scheidl (73. Reiter), Walter, Mazagg, Moser (59. Hingerl) – Helmbrecht (59. Maier), Ade (59. Läubli), Agbaje (46. Spanoudakis) – Bachschmid – Ungerath, Leipold. Trainer: Haas.

TSV 1860 München : Kretschmar – Lang, Wein, Belkahia, Greillinger – Tallig, Dressel – Lex, Neudecker, Biankadi (82. Linsbichler) – Bär. Trainer: Brandl.

Tore: 0:1 Bär (27.), 0:2 Lex (55.), 1:2 Maier (64.), 2:2 Ungerath (68.); Elfmeterschießen: 3:2 Hingerl, 3:3 Lex, 4:3 Bachschmid, 4:4 Tallig, Kretschmar pariert gegen Leipold, 4:5 Linsbichler, 5:5 Spanoudakis, 5:6 Dressel, 6:6 Walter, 6:7 Bär. Zuschauer: 4.100.

Kommentare