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Bei der Süddeutschen Meisterschaft

Nach einer Kontertechnik im Finale: Töginger Judokämpferin Magdalena Aigner überzeugt

Magdalena Aigner, Judokämpferin vom TuS Töging, freut sich über die Silbermedaille bei der Süddeutschen Meisterschaft.
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Magdalena Aigner, Judokämpferin vom TuS Töging, freut sich über die Silbermedaille bei der Süddeutschen Meisterschaft.

Sie kämpfte sich bis ins Finale der Alterklasse U15 durch und traf dann auf eine schier übermächtige Gegnerin. Die Töginger Judokämpferin Magdalena Aigner gab in ihrem größten Kampf alles.

Backnang – Die junge Winhöringerin Magdalena Aigner vom TuS Töging belegte bei den Süddeutschen Judo-Einzelmeisterschaften den 2. Platz und konnte somit die Saison 2022 bei den höchsten Titelkämpfen dieser Altersklasse U15 sehr erfolgreich beenden.

Große Probleme im ersten Durchgang

Die Meisterschaft im baden-württembergischen Backnang stellte die Tögingerin bereits im ersten Durchgang vor große Probleme. Gegen Katja Beyer vom SC Ehinger gelang lange keine Wertung, sie selbst musste bereits zwei „kleine Bestrafungen“ hinnehmen, eine dritte hätte die Disqualifikation und damit den Sieg ihrer Gegnerin bedeutet. Davon scheinbar unbeeindruckt gelang Magdalena Aigner kurz vor Kampfende mit einer Sicheltechnik (O-Uchi-Gari) die entscheidende Wertung.

Vorzeitiger Sieg nach Wurfkombination

In der 2. Begegnung war sie sehr überlegen und gewann mit einer Wurfkombination vorzeitig gegen Latika Volk vom Budo Club Hemsbach. Um den Einzug ins Finale hieß die Gegnerin Mia Kocnik vom JV Nürtingen, die bereits nach einer Minute mit einem Körperwurf in Führung ging. Sie war auch weiterhin die Aktivere und brachte die Tögingerin im Bodenkampf in große Bedrängnis. Mitte des Kampfes gelang endlich der Ausgleich, Magdalena Aigner dominierte und konnte mit einer Kontertechnik siegen. Damit stand sie im Finale.

Nach Ippon verloren

In diesem Kampf musste sie aber die Überlegenheit von Hanna Bölcskei vom Budo Club Karlsruhe anerkennen. Die Karlsruherin hatte alle Vorkämpfe vorzeitig gewonnen und konnte auch im Finale die Töginger kontern – „Ippon“ der ko-Sieg im Judo. Madalena Aigner freute sich trotzdem über ihren großen und auch nicht selbstverständlichen Erfolg in ihrer ersten großen Meisterschaftsserie.

Auch ihre männlichen Vereinskollegen waren am Tag zuvor erfolgreich. Muhamed Tachaev konnte sich mit zwei hart erarbeiteten Siegen bis ins Halbfinale in der Klasse bis 50 kg nach vorne kämpfen. Hier gab es in der regulären Kampfzeit keinen Sieger, das Duell ging in den „Golden Scoure“ die Verlängerung, bei der jede Wertung mit dem sofortigen Sieg den Wettkampf beendet. Nach weiteren drei spannenden Minuten war auch diese Verlängerung vorbei und die Kampfrichter entschieden sich für den Gegner Markar Melkonyan vom TSV Großhadern als Sieger.

Kampf um Platz drei verloren

Im anschließenden Kampf um Platz drei konnte der Töginger seine Kräfte nicht mehr mobilisieren und verlor gegen den Bayerischen Meister Sebastian Rekk, was für ihn den 5. Platz bedeutete.

In der Klasse bis 34 kg erkämpfte Sandro Martini mit einem Sieg und zwei Niederlagen einen für sein erstes Jahr in dieser Altersklasse einen respektablen 7. Platz. Auch Nihad Ahadli konnte in der Klasse bis 40 kg zweimal siegreich von der Matte gehen, musste sich aber anschießend ebenfalls zweimal geschlagen geben, was am Ende auch den 7. Platz bedeutete.

Für den TuS Töging war alleine die Qualifikation von gleich vier Kämpfern zur Süddeutschen Meisterschaft ein toller Erfolg. Dass dann auch noch alle eine Platzierung unter den Top-7 erkämpfen konnten zeigt, dass die Nachwuchsarbeit bei den heimischen Judoka sehr gut läuft.

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