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Rosenheimer verschenken zwei Punkte

3:4 nach 3:1-Führung: Starbulls-Eishockeyspieler verlieren beim SC Riessersee

Der Anfang vom Rosenheimer Unheil: Der Riesserseer Michael Knaub trifft in der 55. Minute im Powerplay zum 2:3-Anschlusstreffer.
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Der Anfang vom Rosenheimer Unheil: Der Riesserseer Michael Knaub trifft in der 55. Minute im Powerplay zum 2:3-Anschlusstreffer.
  • Hans-Jürgen Ziegler
    VonHans-Jürgen Ziegler
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Den Sieg vor Augen verschenkten die Starbulls Rosenheim am Donnerstagabend zum Auftakt in die Eishockey-Oberliga-Saison beim SC Riessersee zwei Punkte. Bis zur 55. Minuten führten die Rosenheimer durch drei Überzahltreffer noch mit 3:1.

Garmisch-Partenkirchen –Siegessicher sangen die mitgereisten Rosenheimer Fans ihre Lieder. Warum auch nicht? Mit 3:1 führten die Starbulls Rosenheim vor 1523 Zuschauern im Auftaktspiel beim SC Riessersee. Am Ende aber gab es ausnahmslos lange Gesichter bei der Rosenheimer Entourage. Denn die Starbulls ließen sich die berühmte Butter in der Schlussphase auf unverständliche Weise vom Brot nehmen, unterlagen den Garmisch-Partenkirchnern in der Overtime mit 3:4.

Probleme im ersten Drittel

Tatsächlich hatte der SBR zu Beginn seine liebe Mühe. Wie John Sicinski im Vorfeld bereits befürchtete, warfen die Werdenfelser starke läuferische Akzente in die Waagschale, gepaart mit der nötigen Physis in den Zweikämpfen. Der erste Torerfolg ließ so nicht lange auf sich warten. Robin Soudek legte an der blauen Linie quer auf den 18-jährigen Kilian Raubal, dessen Schlagschuss Benjamin Kronawitter am Torraum Andi Mechel durch die Schoner lenkte – 0:1.

Riesenchance durch Kevin Slezak

Ein Wirkungstreffer, der bei den Gästen durchaus Eindruck hinterließ. Der SCR in der Folgezeit mit den giftigeren Szenen in Torrnähe, sodass die Pausenführung auf gesundem Fundament stand - auch wenn Kevin Slezak die Riesenchance zum Ausgleich vergab. Allein vor dem Garmischer Tor stehend verzockte sich der Rosenheimer Stürmer.

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Im zweiten Abschnitt war dann zunächst etwas zu beobachten, was sich später als kollosale Fehlenschätzung herausstellen sollte: Riessersee bereitete den Rosenheimern in deren ersten Powerplay massive Schwierigkeiten, hielt gallig dagegen und störte so jedwede Bemühungen, an die einstudierten Positionen zu gelangen. Dennoch war die Sicinski-Truppe wesentlich besser im Spiel und präsenter als im ersten Drittel.

Da sah es noch gut aus für die Starbulls: Max Brandl bejubelt sein Powerplay-Tor zur 3:1-Führung für Rosenheim..

Möglichkeiten durch Höller und Schmidpeter

Plötzlich notierte man gar die ersten richtig guten Möglichkeiten. Alex Höller kam vor Goalie Daniel Allavena eine Zehntelsekunde zu spät, um den Puck noch umzuleiten. Und kurz darauf tippte Marc Schmidtpeter die Scheibe haarscharf am Tor vorbei.

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Dann aber war Schluss mit Lustig. Einmal in der Aufstellung, wussten die Starbulls, was zu tun war. Und als der SCR den Slot kurz freigab, schlüpfte Curtis Leinweber in den ansonsten kaum zugänglichen Stretch-Kanal im Angriffszentrum, um Allavena nach kurzer Körpertäuschung zu überwinden – 1:1. Die Folgewirkung war für jedermann ersichtlich.

Führung durch eine Direktabnahme von Aaron Reinig

Plötzlich zog etwas mehr Leichtigkeit in die Aktionen ein. Auch das Spielglück fand in Grün-Weiß einen dankbaren Partner. Riessersee verpasste vor Mechel oft die richtige Entscheidung, suchte zudem regelmäßig den Weg zur Strafbank. Steilvorlagen, bei denen sich der SBR nicht lange bitten ließ. Aaron Reinig stellte aus halblinker Position per Direktabnahme auf 2:1, Max Brandl legte Augenblicke später mittels gedankenschnellen Rebound am Torraum nach.

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„Unser Überzahl war im Vergleich zur Vorbereitung viel besser“, konstatierte Starbulls-Trainer John Sincinski. Geerntet waren die Früchte gleichwohl noch nicht. Riessersee wehrte sich je länger der Schlussabschnitt fortwährte. Und tatsächlich war der Dreier plötzlich weg- Vier Sekunden hätte Max Brandl noch abbrummen müssen, als Michael Knaub die Überzahl für den SCR nutzte.

Zwei Tore von Riessersees Verteidiger Simon Mayr

Beim Ausgleichstor hatten die Rosenheimer dann Verteidiger Simon Mayr nicht auf dem Radar, als der mit nach vorne eillte. Gleiches galt beim „flotten Dreier“ in der Verlängerung. Wieder war es Mayr, dem zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Fleck stand und den Starbulls den Auftakt in eine von so viel Hoffnung getragene Spielzeit kräftig vermasselte. „Eine Zweitore-Führung darf nicht so aus der Hand gegeben werden“, kritisierte Sicinski seine Mannen. „Das ist einfach nur ärgerlich.“

Tore: 1:0 (5.) Kronawitter (Raubal, Soudek), 1:1 (34.) Leinweber (Vollmayer, Snetsinger - PP1), 1:2 (38.) Reinig (Daxlberger, Tölzer - PP1), 1:3 (39.) Brandl (Tölzer - PP1), 2:3 (55.) Knaub (Vollmer, Linden - PP1), 3:3 (58. Mayr (Soudek), 4:4 (62.) Mayr (Vollmer, Allavena).or/bz

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