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In der Eishockey-Bayernliga

Nach der Niederlage in Amberg: Nullrunde für den EHC Waldkraiburg

Nico Vogl vergab in dieser Szene eine der größten Chancen im Spiel.
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Nico Vogl vergab in dieser Szene eine der größten Chancen im Spiel.

Niederlage gegen Klostersee, Niederlage gegen Amberg: Die Bayernliga-Eishockeyspieler des EHC Waldkraiburg ergatterten am vergangenen Wochenende keinen einzigen Punkt.

Amberg – Nach dem sehr knapp verlorenen Heimspiel gegen den EHC Klostersee (1:2) waren die Löwen am Sonntagabend in Amberg zu Gast. Dies war bereits der zweite Auswärts-Auftritt der Löwen in Amberg, ein Heimspiel fand bisher nicht statt. Eine gute Erinnerung hatte man nicht an das Auswärtsspiel der Hinrunde, schickten die Wild Lions die Löwen doch mit einem 0:3 wieder nach Hause. Am Sonntag mussten die Waldkraiburger mit einem 1:4 die Heimreise antreten. Null Punkte also für Waldkraiburg in den beiden Wochenendspielen.

Besserer Start für Waldkraiburg

Die ersten Minuten in Amberg gehörten klar den Löwen aus Waldkraiburg. Nach etwa vier Minuten Spielzeit nahmen auch die Amberger mehr am Spiel teil und besaßen die klareren Chancen ohne erfolgreich zu sein. Die erste Chance für Waldkraiburg besaß Christian Neuert, doch sein Schuss ging über das Amberger Tor.

In der elften Minute war es einer der Amberger Entlastungsangriffe über die Seite, den Brett Mennear zur 1:0-Führung nutzte. Ab der 13. Minute des Durchgangs dann ein wenig Hektik im Waldkraiburger Spiel. Erst ist es Florian Brenninger, der sich seine zweiminütige Strafe abholt, es folgten ihm Nico Vogl, Jan Loboda und Fabian Kanzelsberger, was den Löwen etwa vier Minuten eine 5:3-Unterzahl einbrachte. Doch Moral und Kampfeswille siegten über die Feldüberlegenheit und die Löwen kamen unbeschadet aus dieser schwierigen Situation. Rund eine Minute vor dem Pausenpfiff setzte Christian Neuert Michal Popelka noch einmal in Szene, doch der konnte den Puck nicht im Tor unterbringen. So ging es mit einer Amberger 1:0-Führung in die Kabinen.

Zwei Toire durch Ambergs Köbele

Der zweite Durchgang startete mit einer Löwen-Chance in der ersten Minute und einer Strafzeit gegen Amberg. Die Waldkraiburger spielten diese Strafe besser als es der Gegner im ersten Durchgang, doch kurz nach Ablauf der Strafe, stand Ambergs Felix Köbele frei im Slot und konnte den Pass seines Mitspielers in aller Ruhe annehmen und zum 2:0 verwandeln.

Köbele war es auch, der nach vergebenen Waldkraiburger Chancen das nächste Tor für Amberg erzielte. Nachdem er einmal ungestört das Tor umrunden durfte, legte er sich das Spielgerät auf die Rückhand und versenkte den Puck eiskalt im linken oberen Eck zum 3:0.

Wieder kein Überzahl-Treffer

Auch eine weitere Überzahl rund vier Minuten vor dem Ende des Drittels spielen die Löwen gut, doch auch hier gelang denm Löwen kein Treffer. Genauso wie 30 Sekunden vor Ende des Drittels, als Beck den Puck aussichtsreich vor das Amberger Tor brachte, der Torhüter jedoch mit seiner gesamten Körpermasse irgendwie die Scheibe abwehrte. Es blieb beim 0:3 aus Waldkraiburger Sicht.

Spielerisch waren die Löwen in den ersten sieben Minuten des letzten Spielabschnitts erneut deutlich überlegen. Doch weder Popelka noch Neuert oder Decker konnten dies in Tore ummünzen. Amberg verlagert das Spiel auf Konter, um die hochstehende Waldkraiburger Mannschaft für ihr sehr offensives Spiel zu bestrafen. So kam es, dass Christoph Lode in der 47. Minute eine Zwei-auf-Eins-Möglichkeit der Amberger entschärfen konnte. In der 51. Minute dann der nächste Treffer des Abends für Amberg durch Leon Hartl.

Ehrentreffer durch Christian Neuert

Fünf Minuten vor Ende das erste Tor für die Löwen. Christian Neuert stand gut im Slot und konnte das Zuspiel von Thomas Rott verwerten. Drei Minuten vor Ende des Spiels nehmen Sergej und Alex Piskunov Christoph Lode vom Eis. Doch der Druck war vergebene Mühe, das Spiel endete mit 4:1 und die Löwen gehen mit null Punkten aus diesem Wochenende heraus.

ERSC Amberg – EHC Waldkraiburg (1:0, 2:0, 1:1,). EHC Waldkraiburg Tor: Lode C. (Yeingst). Abwehr: Lode F.; Kanzelsberger F.; Kanzelsberger A.; Rott; Beck; Loboda; Seifert. Angriff: Neuert; Hradek; Brenninger; Ludwig; Decker; Popelka; Lode P.; Vogl; Zimmermann;

Tore: 1:0 (11.) Mennear (Murphy, Hartl); 2:0 (24.) Köbele (Kirchberger, Pronath); 3:0 (32.) Köbele (Pronath, Roth); 4:0 (51.) Hartl (Mennear, Murphy); 4:1 (55.) Neuert (Rott, Popelka); – Zuschauer: 455 – Strafzeiten: Waldkraiburg: 14, Amberg: 6