Nach dem Pokal ist vor der Liga: Bayernligaspiel für die Wasserburger Löwen in Donaustauf

Johannes Lindner und der TSV Wasserburg wollen die Negativserie in der Fremde beenden.
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Johannes Lindner und der TSV Wasserburg wollen die Negativserie in der Fremde beenden.

Zum 26. Spieltag in der Fußball-Bayernliga Süd gastieren die Wasserburger Löwen beim SV Donaustauf, den Oberpfälzern aus dem Kreis Regensburg. Eine ganz schwierige Aufgabe erwartet die Löwen, die sich aber einiges vorgenommen haben, am Samstag um 15 Uhr.

Wasserburg – Zum 26. Spieltag in der Fußball-Bayernliga Süd gastieren die Wasserburger Löwen beim SV Donaustauf, den Oberpfälzern aus dem Kreis Regensburg. Eine ganz schwierige Aufgabe erwartet die Löwen, die sich aber einiges vorgenommen haben, am Samstag um 15 Uhr.

Löwen fahren mit Selbstvertrauen nach Donaustauf

Nachdem im Pokalfight gegen den SV Kirchanschöring viel Selbstvertrauen getankt wurde und auch eine hervorragende Trainingswoche absolviert wurde, reisen die Löwen voller Zuversicht in die Oberpfalz. Fehlen werden weiterhin die langzeitverletzten Matze Haas und Lucas Rothbauer. Der Rest der Mannschaft ist voll motiviert, die rabenschwarze Serie bei Auswärtspartien zu beenden. Der letzte Dreier in der Ferne gelang am 7. September 2019 beim 1:0-Sieg über Türkspor Augsburg. Trainer Niki Wiedmann weiß, dass der Mannschaft eine große Aufgabe bevorsteht, ist aber von der Qualität seines Teams so überzeugt, dass sie mit einem Sieg auch die Negativserie in der Bayernliga – in den letzten fünf Spielen nur zwei Punkte und in diesem Kalenderjahr nur 0,67 Punkte pro Spiel – hinter sich lassen kann.

Donaustaufs Tabellenplatz ist weit unter ihren Möglichkeiten

Der Gegner wird aber alles andere als angenehm sein. Wie Wasserburg spielt der SV Donaustauf seine erste Saison in der Bayernliga. Nach einem Wintertrainingslager in Dubai stieg man als Sieger der Landesliga Mitte in die Bayernliga Süd auf. Dort trennte man sich bereits nach fünf Spieltagen und einer Pokalblamage von Aufstiegstrainer Sepp Schuderer und installierte Franz Koller neu im Traineramt. Ein Blick in die jüngere Trainerhistorie zeigt so prominente Namen wie Klaus Augenthaler und Karsten Wettberg, die aber beide glücklos blieben. Geld scheint jedenfalls nicht das Problem in Donaustauf zu sein. Auf dem elften Tabellenplatz mit 30 Punkten spielen die Oberpfälzer, gemessen am hochkarätigen Multi-Kulti-Kader weit unter ihren Möglichkeiten. Zuletzt gab es nur ein 2:2-Unentschieden gegen Hankofen-Hailing, wobei Donaustauf es versäumte, aus zahlreichen Möglichkeiten in der Schlussphase den Sack zuzumachen. Man wird also alles in die Waagschale werfen, um gegen die Wasserburger Löwen wieder in die Erfolgsspur zu kommen.

Maskenpflich während des gesamten Spiels möglich

Für mitreisende Fans sei daran erinnert, dass möglicherweise auch Maskenpflicht während des gesamten Spiels bestehen kann (ab einer Inzidenz von 35 pro 100000 Einwohner). Am Donnerstag lag der Kreis Regensburg noch knapp darunter. Das sollte aber niemanden davon abhalten, den TSV Wasserburg auch bei dieser schwierigen Auswärtsaufgabe in der Oberpfalz zu unterstützen. stü

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