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Nach Corona-Pause: 2. Volleyball-Bundesliga will am 17. Januar starten

Zehn Tage Pause haben die Mühldorfer Zweitliga-Volleyballer zwischen Weihnachten und Heiligdreikönig eingelegt. Mittlerweile trainiert der 14-Mann-Kader wieder und freut sich darauf, wenn bald wieder gespielt werden kann. Nur bei Neuzugang Zied Vhalghmi (Bild) zwickt es im Knie.
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Zehn Tage Pause haben die Mühldorfer Zweitliga-Volleyballer zwischen Weihnachten und Heiligdreikönig eingelegt. Mittlerweile trainiert der 14-Mann-Kader wieder und freut sich darauf, wenn bald wieder gespielt werden kann. Nur bei Neuzugang Zied Vhalghmi (Bild) zwickt es im Knie.

Am 5. Dezember sind die Zweitliga-Volleyballer vom TSV Mühldorf zum letzten Mal im Rahmen eines Pflichtspiels in der Turnhalle gestanden. Danach folgten zu hohe Inzidenzzahlen in den jeweiligen Städten und sämtliche Spiele, die noch im vergangenen Jahr angesetzt waren, wurden wegen Corona abgesagt. Jetzt mehr als fünf Wochen später soll es wieder weitergehen.

Mühldorf– Die Verantwortlichen der 2. Bundesliga Süd haben die Fortführung der Saison für das Wochenende um den 17. Januar angekündigt. Doch die Mühldorfer Volleyballer rechnen mit einer weiteren Absage. Denn: Der Gegner, der Tabellennachbar DSVE Delitzsch, stammt aus Sachsen und dort ist die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl von neu an Corona Erkrankten pro 100000 Einwohner, anhaltend hoch. Weit über 300 (336,8 am Samstag) war der Wert am Wochenende, aber schon ab einer Zahl von 200 kann eine Mannschaft frei entscheiden, ob sie zum Spieltag antritt. „Wer gehen Mal davon aus, dass Delitzsch nicht zum Heimspiel am Samstag kommen wird“, zeigt Mühldorfs Volleyball-Abteilungsleiter Sefan Bartsch durchaus Verständnis dafür, sollten die Sachsen nicht zur Partie antreten. „Wir rechnen mit einer konkreten Entscheidung am Montag“, ergänzt Bartsch.

Delitzsch nicht mal im Trainingsbetrieb

Die letzte Info aus Sachsen bestätigt die Vermutung von Bartsch. Wegen der hohen Infektionszahlen hatte die Mannschaft aus Delitzsch zuletzt sogar das Training ausfallen lassen, wie sie im Laufe der vergangenen Woche in den sozialen Medien mitgeteilt hat. „Aufgrund der unverändert hohen Fallzahlen haben sich unsere Bundesliga-Männer gegen eine Wiederaufnahme des Trainingsbetriebes entschieden. Es wäre nicht vertretbar, dass die Gesellschaft ihre Kontakte immer weiter beschränken muss und eine semiprofessionelle Mannschaft zu 14. in einer Halle trainiert!“, ließ Delitzsch über die sozialen Medien wissen.

Womöglich wird ein anderes Spiel nachgeholt

Das bedeutet allerdings nicht, dass der Tabellenachte aus Mühldorf damit ein spielfreies Wochenende hat. „Es ist gut möglich, dass wir dann eines der in der Hinrunde ausgefallenen Spiele nachholen. Da ist seitens der Vereine Flexibilität gefragt“, erklärt Bartsch. In der Tat sind von den im vergangenen Jahr anberaumten Spielen einige Partien wegen zu hoher Infektionszahlen abgesagt worden. Mühldorfs Partie gegen die Blue Volleys Gotha (Tabellensiebter) muss ebenso nachgeholt werden (geplant am 21. Februar) wie die Partie gegen den TGM Mainz-Gonsenheim (Vorletzter, Termin noch nicht bekannt) und das Duell gegen den TV/DJK Hammelburg (Tabellenvierter), das am 1. Mai über die Bühne gehen soll.

Neue Termine gibt es bereits für einige Rückspiele. Auf den 2. Mai ist die Heimpartie gegen den SV Schwaig angesetzt worden, das Heimspiel gegen den SSC Karlsruhe soll am 3. April über die Runden gehen.

Nach Trainingspause wieder in der Vorbereitung

Corona hat den Spielplan also ordentlich durcheinandergewirbelt, die Mannen von Trainer Michi Mayer wollen sich aber nicht von ihrem bislang erfolgreichen Weg in der 2. Liga abbringen lassen. In den Wochen um Weihnachten und Silvester haben die Mühldorfer eine zehntägige Trainingspause eingelegt, mittlerweile stehen sie wieder in der Vorbereitung, um für die nächsten Aufgaben gewappnet zu sein. „In der Mannschaft herrscht beste Stimmung, die Spieler sind topmotiviert“, berichtet Stefan Bartsch. Nur bei einem zwickt es etwas: Zied Chalghmi klagte zuletzt über Knieprobleme. „Aber das ist nichts Ernstes“, gibt Bartsch Entwarnung. enk

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