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Karriereende der Ungarin

Nach 40 Jahren ist für die Kolbermoorer Tischtennisspielerin Krisztina Toth Schluss

Mit einem Lächeln verabschiedet sich Toth (rechts, mit Iana Zhmudenko) vom aktiven Sport.Gerhard Erlich
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Mit einem Lächeln verabschiedet sich Toth (rechts, mit Iana Zhmudenko) vom aktiven Sport.Gerhard Erlich

Bei der Abschiedsvorstellung der Kolbermoorer Tischtennis-Reserve in der heimischen Halle spielte Krisztina Toth ihre letzte Partie.

Kolbermoor – Das letzte Heimspiel der zweiten Mannschaft des SV-DJK Kolbermoor in der 2. Tischtennis-Bundesliga gegen den TTC Langweid hatte es wahrlich in sich. Einerseits gab es einen Sieg, andererseits ist auch die eine oder andere Abschiedsträne geflossen. Die Mannschaft, die in der Endabrechnung den fünften Rang belegt, wird sich am Saisonende aus der Liga verabschieden. Damit verbunden ist auch ein ganz besonderer Abschied: Für Krisztina Toth war es der letzte aktive Auftritt. Sie hat ihren Schläger am 3. April um 16.40 Uhr nach 40 Jahren an den berühmten Nagel gehängt.

Sechs Mal in Folge Meisterin

Die heute 47-jährige Ungarin wurde in Miskolc geboren und sollte zu einer der besten Tischtennisspielerinnen Europas heranwachsen. In ihrem Heimatland heimste sie Titel ein, wurde sechs Mal in Folge ungarische Meisterin sowie mehrfache Mannschaftsmeisterin. Auch auf internationaler Ebene war sie eine feste Größe, gewann zahlreiche Europameisterschaften und wurde 13 Mal für Weltmeisterschaften nominiert.

Im Jahr 2000 kam sie nach Deutschland und schloss sich zunächst dem TV Busenbach an. Mit dem TTC Langweid und dem FSV Kroppach wurde sie jeweils deutscher Mannschaftsmeister. Als sie 2013 erneut nach Langweid wechselte, beendete sie ihre internationale Karriere, die 2003 auf Rang zwölf in der Weltrangliste gipfelte, und arbeitet seither als Referentin für den Leistungssport. Heute ist sie zudem für das Tischtenniszentrum in München zuständig.

Gute Bilanz bei Kolbermoor

Nach einem kurzen Gastspiel beim TSV Königsbrunn wurde sie im Sommer 2018 vom SV-DJK Kolbermoor verpflichtet. In ihrer ersten Saison erspielte sie sich eine Bilanz von 18:1 Siegen in der 3. Bundesliga Süd. Nach dem dritten Platz lief es in der Spielzeit 2019/20 noch besser für das Kolbermoorer Quartett. Toth blieb ungeschlagen, kam auf eine Bilanz von 11:0 Siegen und war maßgeblich daran beteiligt, dass die Mannschaft Meister wurde und nun in der eingleisigen 2. Bundesliga spielen konnte. Die Pandemie machte Krisztina Toth in der Saison 2020/21 einen Strich durch die Rechnung. Ohne Einsatz wurde die Spielzeit vorzeitig abgebrochen.

In der abgelaufenen Saison musste sie aufgrund ihrer Arbeit als Trainerin und Betreuerin einige Abstriche machen und kam nur zu wenigen Einsätzen. Allerdings fiel ihre Bilanz auch hier mit 11:4 positiv aus. In dieser Spielzeit kam sie auch in der ersten Mannschaft zum Einsatz und avancierte im Heimspiel gegen den SV Böblingen sogar zur Matchwinnerin.

„Wir waren ein tolles Team!“

Nun geht Kristzina Toth in Rente, wobei dieser Ausdruck für sie ein Fremdwort sein dürfte, steht doch noch vieles auf ihrem Notizzettel. Nach dem letzten Spiel gegen Langweid meinte sie: „Es sind schon gemischte Gefühle und eine emotionale Sache, jetzt aufzuhören. Aber nach 40 Jahren ist Schluss. Schade, dass man mit der Truppe der letzten Saison nicht mehr zusammen ist. Wir waren ein tolles Team!“ Kolbermoors Abteilungsleiter Michael Fuchs lobte die Ungarin in höchsten Tönen. „Sie ist zu 100 Prozent zuverlässig und professionell. Ihre sportlichen Erfolge und auch ihr Werdegang sprechen ja für sich. Wir schätzen ihre Kompetenz und Erfahrung in allen Bereichen. Zudem sind wir froh, dass sie uns auch in der kommenden Saison mit Rat und Tat als Betreuerin unterstützen wird“, erklärt er.

eg

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