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Nachfolger von Robert Koch gesucht

Münchner Robert Schraudner als Kandidat für die Präsidentschaft im BFV nominiert

Robert Schraudner ist als Kandidat für den Posten des BFV-Präsidenten aufgestellt.
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Robert Schraudner ist als Kandidat für den Posten des BFV-Präsidenten aufgestellt.

Am 25. Juni wird auf dem Verbandstag des Bayerischen Fußball-Verbandes der neue Verbandspräsident gewählt. Ein möglicher Nachfolger von Rainer Koch ist Robert Schraudner. Der Bezirksvorsitzende im Bezirk Oberbayern wurde auf dem Bezirkstag einstimmig ins Rennen geschickt.

Grasbrunn – Kommt der nächste Präsident des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) wieder aus Oberbayern? Der Münchner Robert Schraudner (TSV Waldtrudering) soll jedenfalls am 25. Juni auf dem Verbandstag die Chance bekommen, Nachfolger von Rainer Koch (Poing) zu werden. Die 174 Delegierten des Bezirkstags in Grasbrunn bei München schickten den 58-jährigen Bezirksvorsitzenden einstimmig offiziell ins Rennen.

Schraudner als einer von drei Kandidaten

Schraudner, der 2015 nach dem Tod von Horst Winkler (Rosenheim) dessen Nachfolge in Oberbayern angetreten hatte, wird sich allerdings gegen zwei Mitbewerber durchsetzen müssen: den schwäbischen Bezirkschef Christoph Kern und den aus Niederbayern stammenden Spielleiter der Landesliga Südost, Christian Bernkopf. „Es ist nur gut für den Verband, wenn mehr Kandidaten zur Auswahl stehen“, gab sich Schraudner sportlich. „Ob ich da gewählt werde, ist völlig offen.“ Ebenso einstimmig bestätigten ihn die Vertreter von Vereinen und die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Verbandes im Amt – das er im Fall seiner Wahl zum Präsidenten abgeben müsste. Oberbayern ist mit 895 Vereinen und 3600 Schiedsrichtern der klar größte Bezirksverband im BFV.

Koch, der nach seiner Schlappe beim DFB-Bundestag seinen vorzeitigen Rückzug angekündigt hatte, warnte vor einer Personaldebatte. Der BFV stehe vor wichtigen strukturellen Veränderungen. Es sei wichtig, dass der größte Landesverband bald wieder im DFB-Präsidium vertreten sei. Schraudner würdigte die Leistung Kochs, der nach 18 Jahren den Hut nimmt: „Der BFV würde nicht so dastehen wie jetzt, wenn es dich nicht gäbe.“

Michael Baumann der einzige Vertreter aus dem Kreis Inn/Salzach

Der Kreis Inn/Salzach ist in der Führungsriege des BFV Oberbayern in den nächsten vier Jahren nur mit seinem Kreisvorsitzenden Michael Baumann (Rosenheim) vertreten. Bezirksspielleiter Wolf-Peter Schulte (Schäftlarn) ließ sich noch einmal wählen. Als neuer Bezirks-Schiedsrichter-Obmann wurde Walther Michl (München) bestätigt.

Abstimmungen über Zeitstrafe und Trikotwerbung

Mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit sprachen sich die Delegierten für die Wiedereinführung der Zehn-Minuten-Zeitstrafe im Erwachsenen-Bereich aus. Sie war 1992 auf Druck des Weltverbandes FIFA zugunsten der gelb-roten Karte abgeschafft worden. Künftig könnte es sie – als zusätzliches Mittel – von der Bayernliga bis zur C-Klasse wieder geben, wenn der Verbandstag darüber abstimmt.

Online waren die Vereine vorher über erweiterte Werbung auf den Trikots befragt worden. Für zusätzliche Flächen auf der Rückseite des Trikots sprachen sich bayernweit 63 Prozent aus, im Kreis Inn/Salzach sogar 73,5 Prozent. Für Werbung auf der Hose war in Bayern nur eine knappe Mehrheit, im Kreis Inn/Salzach war sie mit 63 Prozent deutlicher.

ah

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