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Zweite Bundesliga: Wieder ein 3:0 gegen Schwaig

Mühldorfs Volleyballer glänzen in nahezu fehlerfreier Partie gegen den Sechsten

Fühlt sich auf der Position des Mittelblockers immer wohler: der Mühldorfer Luis Großmann, hier mit Tim Aust im Zuspiel.
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Fühlt sich auf der Position des Mittelblockers immer wohler: der Mühldorfer Luis Großmann, hier mit Tim Aust im Zuspiel.
  • Josef Enzinger
    VonJosef Enzinger
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„Die Aufschläge sind heute gekommen, und das hat Schwaig vor ein unlösbares Problem gestellt. Wir hatten in den entscheidenden Situationen das Glück der Tüchtigen“, äußerte sich Fabian Bartsch maximal zufrieden über den 3:0-Sieg der Mühldorfer Zweitliga-Volleyballer gegen Schwaig.

Mühldorf – Mund abwischen, weitermachen: Das war die Devise bei den Mühldorfer Volleyballern nach der 0:3-Niederlage am Samstag gegen den TV/DJK Hammelburg, den gegenwärtigen Dritten in der 2. Volleyball-Bundesliga. Und tatsächlich fassten sich die Mühldorfer am Sonntag ein Herz, boten gegen den SV Schwaig in der eigenen Halle Volleyball auf hohem Niveau.

Schwaig war eigentlich gekommen, um sich für die 0:3-Niederlage aus dem Heimspiel zu revanchieren. Tatsächlich wurde es wieder ein 3:0 – allerdings zugunsten der Mühldorfer.

Fabian Bartsch der MVP bei Mühldorf

„Die Aufschläge sind gekommen, und das hat Schwaig vor ein unlösbares Problem gestellt. Wir haben gekämpft und hatten diesmal auch in den entscheidenden Situationen das Glück der Tüchtigen“, äußerte sich Fabian Bartsch maximal zufrieden über die Partie.

Es war wiederum Bartsch, der die Bälle wie kein Zweiter auf Mühldorfer Seite gefordert hatte. Am Netz, aus dem Hinterfeld und dann auch noch knallhart serviert: Mit ein Grund, weshalb ihn der Gästetrainer Milan Maric zum MVP auserkoren hatte.

Mühldorf begann furios, aber Schwaig konterte

Mühldorf begann furios, hatte sich schnell eine passable 9:2-Führung im ersten Satz erspielt, nachdem Bartsch zum ersten Mal seine Knalleraufschläge ausgepackt hatte. Punkt für Punkt kämpfte sich aber Schwaig mit dem hervorragenden Moritz Gärtner wieder an Mühldorf heran.

Schwaigs bester Angreifer, Michal Dzierwa, belohnte sich an seinem Geburtstag selbst mit wohlüberlegten Angriffen, war neben Mittelblocker Christian Starosczik der Mann, der es verstand, den Mühldorfern direkte Punkte einzuschenken. Tatsächlich gelang zunächst der Ausgleich (17:17), Schwaig übernahm sogar die Führung (17:19).

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Doch Mühldorf blieb dran, wehrte einen Satzball ab und vor allem wegen des starken Blocks von Luis Großmann und der beherzten Angriffe von Diagonalspieler Tobi Besenböck zogen die Mühldorfer den Satz mit 27:25 an Land.

Mit der Einwechslung von Hauke Ferch stabilisierte sich die Annahme

Der zweite Satz begann ähnlich. Schnell hatte sich Mühldorf eine 5:1-Führung erspielt, die Schwaig aber Zug um Zug wieder kassierte (10:10), weil sich Youngster Fritz Vähning eine kurze Schwächephase in der Annahme leistete. Mit der Einwechslung von Hauke Ferch stabilisierte sich die Annahme und Mühldorf hielt weiter mit.

Es entwickelte sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, in welchem sich keine Mannschaft entscheidende Vorteile erspielen konnte. Wieder war es das Team aus Schwaig, das den ersten Satzball hatte (23:24). Doch Tobi Besenböck drehte die Partie. Erst im Angriff, dann im Aufschlag erzeugte er den notwendigen Druck, um den Mühldorfer Satzgewinn (26:24) zu sichern.

Die Euphorie nahmen die Mühldorfer mit in den dritten Satz

Die Euphorie einer klaren 2:0-Führung nahmen die Mühldorfer mit in den dritten Satz, in welchem zunächst Schwaig leichte Vorteile hatte (4:5). Wieder war es Tobi Besenböck, der mit einem starken Aufschlag den Vorsprung der Schwaiger wieder zunichtemachte (9:8) und erspielte sich eine Drei-Punkte-Führung (16:13). Schwaigs Coach versuchte es noch mit seinem in dieser Saison erfolgreichsten Außenangreifer Florian Tafelmayer.

Doch auch der aus Niederviehbach stammende mehrfache MVP der Schwaiger vermochte es nicht, das Spiel zu drehen. Zu stabil standen der Block der Mühldorfer und auch die Feldverteidigung um Libero Kilian Nennhuber, sodass Mühldorf auf 21:18 davoneilte. Den zweiten Matchball verwandelte der TSV schließlich zum 25:23-Erfolg.

Trainer Michi Mayer war voll des Lobes über die Leistung

Und ein Mühldorfer Trainer Michi Mayer war voll des Lobes über die Leistung seines Teams: „Wenn du 3:0 gewinnst, kannst du nur zufrieden sein.“ Er werde nicht müde, zu betonen, dass neben Routinier David Fecko (31) der älteste Spieler aufseiten der Mühldorfer gerade mal 24 Jahre alt sei.

„Hier stehen drei 16-Jährige auf dem Spielfeld, die gegen eine hochklassige Zweitliga-Mannschaft bestehen. Das ist der Hammer!“, so Mayer zur Leistung von Nennhuber, Vähning und Tim Aust, der phasenweise für Tobi Besenböck ins Spiel gekommen war, um mit Alex Brandstetter eine zusätzliche Offensiv-Variante am Netz zu haben.

Nächstes Heimspiel am Samstag

Mit nun 38 Punkten behaupten sich die Mühldorfer damit auf Rang acht, vier Punkte beträgt der Vorsprung gegenüber dem FT Freiburg auf Rang neun. Theoretisch können die Mühldorfer sogar noch den Siebten aus Leipzig abfangen, der mit fünf Punkten Vorsprung aktuell Rang sieben einnimmt. Denn zwei Spiele stehen noch an bei den Mühldorfern.

Am Samstag geht es zu Hause gegen Mainz-Gonsenheim (17 Uhr), am Sonntag kommen dann zum Saisonfinale noch die L. E. Volleys aus Leipzig nach Mühldorf (15 Uhr).

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