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Letztes Heimspiel der Saison

Mühldorfer Zweitliga-Volleyballer wollen Sieg gegen Leipzig wiederholen

Ein denkwürdiger fünfter Satz: Bei der letzten Begegnung hatten die Leipziger sieben Matchbälle. Dank einer nervenaufreibenden Aufholjagd gewannen dann doch die Innstädter.
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Ein denkwürdiger fünfter Satz: Bei der letzten Begegnung hatten die Leipziger sieben Matchbälle. Dank einer nervenaufreibenden Aufholjagd gewannen dann doch die Innstädter.

Der legendäre fünfte Satz beim Gastspiel in Leipzig dürfte bei vielen in Erinnerung geblieben sein. Sieben Matchbälle hatten die Leipziger, die im fünften und entscheidenden Satz mit 14:7 vorne lagen. Doch dann drehte Mühldorf das Spiel mit einer Aufschlagserie.

Mühldorf – 3:2 gewannen Mühldorfs Volleyballer das Hinspiel in Leipzig, das sieben Matchbälle hatte. Eine sichere Kiste – eigentlich. Mit einer Aufschlagserie drehte Fabian Bartsch dann aber das Spiel und die Mühldorfer Zweitliga-Volleyballer gewannen mit 3:2. Mit diesem Husarenstück schafften es die Mühldorfer sogar ins deutsche Volleyballmagazin, von dem sie zur Mannschaft des Monats Januar gewählt wurden. Jetzt wollen die Mühldorfer Volleyballer am Samstag, 19 Uhr, den Sieg wiederholen.

Zweienhalb Stunden Spannung pur

Überhaupt war die letzte Begegnung der beiden Mannschaften über knapp zweieinhalb Stunden an Spannung kaum zu überbieten. Durch starke Aufschläge holten die Mühldorfer den ersten Satz mit 25:23. Coach Michi Mayer, der statt des damals erkrankten Trainers Heiko Roth mitfuhr, setzte auch im zweiten Durchgang auf die Startformation, die sich erst in der Crunchtime absetzen und den zweiten Satz mit 25:21 holen konnte. Im dritten und vierten Satz war dann der Wurm drin: Zu viele Eigenfehler im Angriff und im Aufschlag führten dazu, dass man beide Sätze an die Gastgeber abgeben musste.

Die besseren Nerven waren entscheidend

Im entscheidenden fünften Durchgang geriet Mühldorf dann schnell in Rückstand. Bei 14:7 servierte Fabian Bartsch klug, die Leipziger wurden mit jedem missglückten Satzball nervöser. Nach dem Ausgleich war es gefühlt ein Nervenkrieg, den die Mühldorfer mit ihrem vierten Satzball beendeten und die Partie mit 19:17 besiegelten.

„Alles theoretische Konstellationen“

Nach diesem Spiel im Januar konnten die Leipziger nur noch das Sachsenderby gegen Dresden für sich entscheiden. Dem standen sieben Niederlagen gegenüber und selbst ein Trainerwechsel blieb fruchtlos. Nach dem 1:3 gegen den TSV Mimmenhausen steht für die Leipziger der Abstieg in die 3. Liga unmittelbar bevor. Drei Spieltage vor Schluss haben die Leipziger weiter acht Punkte Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz. Um aufzuholen, bräuchten sie folglich in allen drei noch ausstehenden Spielen Drei-Punkt-Siege. Gleichzeitig müssten die Dresdner, die es zu überholen gilt, ihre Spiele verlieren. „Alles theoretische Konstellationen“, meint der Mühldorfer Trainer Heiko Roth, der heute in der Nutz-Arena dabei sein wird.

Einige Spieler wieder dabei

Anders als beim letzten Spiel ist der Kader der Mühldorfer nicht ganz so dezimiert: Nicht antreten wird Juro Petrusic. Als der Mühldorfer Coach Michi Mayer im Januar nach Leipzig reiste, war der damals 18-jährige zum ersten Mal als Diagonalspieler im Mühldorfer Team. „Er hat sich durch seine überragenden Leistungen diese Auszeit mehr als verdient“, findet Heiko Roth. Verzichten muss er auch auf David Fecko und Charles Kahn. Dafür kann er aber auf Fabian Bartsch, Tom und Alex Brandstetter, Leo Tille, Kilian Nennhuber und Hauke Ferch zählen. Außerdem sollte auch Paul Gehringer wieder fit und einsatzbereit sein.

Nachwuchsspieler sollen zum Zug kommen

Ob Flo Gschwendtner nach seiner Fingerverletzung wieder dabei sein kann, entscheidet sich erst im Abschlusstraining. Zudem sei es an der Zeit, so Roth, dass auch die Nachwuchsspieler zum Zug kommen. Er denkt dabei vor allem an Felix Schinko, Moritz Wöls und James Feuchtgruber. Für die Mühldorfer ist es das letzte Heimspiel und somit die letzte Gelegenheit, das Team in der Nutz-Arena anzufeuern. Spielbeginn ist um 19 Uhr.vk

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