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Mühldorfer wollen weiter siegen

Fabian Bartschim Block, fokussiert Sieg Nummer 8 an.  je
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Fabian Bartschim Block, fokussiert Sieg Nummer 8 an. je

Mühldorf. – Seit drei Jahren ist der TSV Mühldorf in der Volleyball-Regionalliga.

In allen drei Spielzeiten standen sie am Ende auf dem vierten Tabellenplatz. Zwar zählte man jede Saison zu den besseren Mannschaften der Liga, aber am Ende reichte es dann doch nicht ganz im Kampf um den Wiederaufstieg in die 3. Liga. In diesem Jahr sieht es deutlich besser aus. Die Volleyballer um Spielertrainer Michi Mayer stehen nach sieben Spielen unbesiegt auf dem ersten Platz. Daran soll sich auch bis auf Weiteres nichts ändern. Allerdings muss die Mannschaft am Sonntag (Anpfiff 15 Uhr) erst einmal beim Tabellendritten BSV 98 Bayreuth bestehen.

Dabei haben die Mühldorfer keine guten Erinnerungen an Bayreuth. In der vergangenen Saison haben sie ebenfalls Anfang Dezember gegeneinander gespielt und die Mühldorfer damals mit 2:3 den Kürzeren gezogen. Trainer Michi Mayer erinnert sich noch gut, dass sie es unter anderem nicht geschafft haben, Diagonalspieler Milan Dörnhöfer in den Griff zu bekommen. Zudem hatte sie Fabian Buck in der Annahme der Bayreuther beinahe zur Verzweiflung gebracht.

Doch in dieser Saison sind die Vorzeichen andere: Die Mühldorfer sind bisher noch unbesiegt und reisen mit einem entsprechenden Selbstvertrauen an. „Wir sind Erster und wollen auch Erster bleiben“, macht Trainer Mayer eine unmissverständliche Ansage. Da er alle zwölf Spieler mit ins Fränkische nehmen kann, ist er überzeugt, dass sie in der Lage sind, in Bayreuth dieses Mal auch zu gewinnen. Doch er warnt auch davor, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. Bayreuth hat am vergangenen Spieltag in Dachau klar mit 3:0 gewonnen und bereits öffentlich kundgetan, dass es alles daran setzen wird, den „Gegnern die weiße Weste auszuziehen“.

Dabei sieht Michi Mayer seine Mannschaft dieses Mal deutlich besser aufgestellt. „Ich fahre sehr zuversichtlich nach Bayreuth. Sollten wir verlieren, dann ist es unsere eigene Schuld“. Er ist aber überzeugt, wenn alle Spieler ihr Maximum abrufen können, dann „werden wir gewinnen“. Dabei gilt es vor allem ihre starke Waffe, ihre Aufschläge, entsprechend in Stellung zu bringen.

Etwas Sorge bereiten dem Mühldorfer Trainer allerdings die äußeren Umstände. So müssen seine Spieler erst einmal eine mehrstündige Autofahrt wegstecken und haben auch nicht die Möglichkeit, vernünftig zu Mittag zu essen. „Da müssen wir uns noch etwas einfallen lassen“, so Mayer. Sorge bereitet ihm auch, dass Alex und Tom Brandstetter in dieser Woche nur einmal zusammen mit der Mannschaft trainieren konnten. „Sie sind ordentlich mit der Uni beschäftigt“, bedauert der Mühldorfer Coach. Doch wer mit dem Aufstieg liebäugelt, muss eben auch eine harte Nuss wie den BSV 98 Bayreuth knacken. hsc

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