Mühldorfer Volleyballer sind südbayerischer Meister

Die Meistermannschaft, oben von links: Maxi Himsl, Moritz Wöls, Alexej Kursov, Fritz Vähning, Manfred Böcker (Teammanager), James Feuchtgruber, Florian Bachmaier. Unten von links: Manuel Olliges, Felix Schinko, Lukas Zusann, Jonas Hartmann. tsv

Mühldorf. – Die besten Mannschaften aus Schwaben, Ober- und Niederbayern trafen sich am Wochenende in Dachau zu den Titelkämpfen.

Das Team 2, als Perspektivmannschaft gecoacht von Stephan Schinko, um die Teamleader Paul Straube, Kilian Haugg und den Youngster Quirin Nennhuber (Jahrgang 2007) sowie weiteren Spielern des Jahrgangs 2007, spielte eine gute Gruppenphase, gewann gegen die „Wilden Wespen“ aus Steinach und verlor mit 1:2 gegen den TSV Unterhaching. Als Gruppenzweiter siegten sie im Überkreuzvergleich gegen den TSV Niederviehbach und verloren anschließend gegen das erste Team von Mühldorf. Leider schafften sie es am Sonntag nicht, an die grandiosen Leistungen des Samstags anzuschließen. Zwei Niederlagen gegen den MTV München mit 0:2 (15:25, 23:25) und Grafing 2 mit 1:2 (20:25, 25:18, 13:25) ergaben schließlich den achten Platz.

Die erste Mannschaft des TSV ließ sich durch nichts aufhalten. Klare Siege in der Gruppenphase: Dachau 2:0 (25:9, 25:9) und MTV München 2:0 (25:9, 25:9) ließen die Mühldorfer einen klaren Sieg im Viertelfinale gegen die zweite Mannschaft des TSV folgen: 2:0 (25:11, 25:14). Das Halbfinale gegen den TSV Unterhaching gestalteten die Mühldorfer ebenfalls überzeugend: 2:0 (25:16, 25:16). Erst im Finale mussten die Mühldorfer kämpfen. Mit einer sehr guten Leistung um Zuspieler Felix Schinko sowie Außen-Annahmespieler Fritz Vähning und Maxi Himsl, gelang es den Innstädtern, den TSV Grafing in Schach zu halten: 2:0 (25:15, 25:22). Felix Schinko setzte seine Angreifer gekonnt ein, die Mittelblocker James Feuchtgruber und Alexej Kursov sowie Moritz Wöls als Diagonalspieler stellten die Grafinger immer wieder vor unlösbare Probleme.

Wenn Libero Lukas Zusann seine anfänglichen Probleme in der Annahme noch besser in den Griff bekommt, dann kann er auch zu einem Rückhalt der Mannschaft werden. Trainer Jogi Tille: „Wir haben speziell im ersten Satz hervorragend gespielt. Das konnten wir im zweiten Satz nicht ganz so halten, trotzdem, unsere Stärke ist die Tiefe des Kaders, auch die Spieler, die im Finale nicht oder nur sehr kurz zum Einsatz kamen (Jonas Hartmann, Florian Bachmaier und Manuel Olliges) passen in unser Leistungsniveau, da können wir sehr stolz darauf sein.“

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