VOLLEYBALL

Mühldorfer Volleyballer in Warteschleife: Fällt das Saisonfinale gegen Leipzig ersatzlos aus?

Ein Spiel fehlt den Mühldorfer Volleyballern noch zum Saisonabschluss. Doch die Mannschaft der L. E. Volleys aus Leipzig befindet sich noch in Corona-Quarantäne.
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Ein Spiel fehlt den Mühldorfer Volleyballern noch zum Saisonabschluss. Doch die Mannschaft der L. E. Volleys aus Leipzig befindet sich noch in Corona-Quarantäne.
  • Josef Enzinger
    vonJosef Enzinger
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Team aus Sachsen wegen Corona immer noch in Quarantäne. Aber auch ohne das Spiel zum Saisonfinale bleibt Mühldorf einstellig. So äußert sich Sportdirektor Paul Brandstetter zur Hängepartie

Mühldorf – Wird die Saison noch zu Ende gespielt? Oder war das Spiel gegen die TGM Mainz-Gonsenheim der letzte Auftritt der Mühldorfer Volleyballer? Ein Spiel hätten die Zweitligisten noch zu absolvieren, doch die L. E. Volleys aus Leipzig befinden sich immer noch in corona-bedingter Quarantäne. Über eine Neuansetzung des letzten Ligaspieles wurde bislang noch nicht abschließend gesprochen, wie Mühldorfs Sportdirektor Paul Brandstetter nun auf Anfrage mitteilt.

Leipzig seit zwei Wochen in Quarantäne

Das 3:2 der Leipziger gegen den TV Bliesen war der bislang letzte Auftritt der Sachsen in der 2. Volleyball-Bundesliga. Das war am 18. April. Vier Spiele waren danach eigentlich noch zu bewältigen. Doch dann hat das Corona-Virus zugeschlagen. Vier Spiele und zwei Wochen vor dem Ende der Saison mussten sich die bis dato Siebtplatzierten in die Zwangspause begeben.

Mehrere Teammitglieder von Leipzig positiv auf Corona getestet

„Während der regelmäßigen Testungen sind mehrere Teammitglieder von Leipzig positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Gemäß der Richtlinien haben sich daraufhin weitere Teammitglieder ebenfalls in Quarantäne begeben. Die L. E. Volleys haben daher die Verlegung der folgenden Spiele beantragt. Die VBL hat diesem Antrag stattgegeben“, heißt es dazu auf der Internetseite der Leipziger.

Dank für die Bereitschaft zur Spielverlegung

Immerhin meldet der Verein: „Unseren betroffenen Jungs geht es den Umständen entsprechend gut. Gesundheit steht über allem!“ Weiter bedankt sich der Verein bei der Volleyball Bundesliga und den Mannschaften für deren Bereitschaft zur Verlegung der Punktspiele.

Berichte über die Mühldorfer Volleyballer finden Sie auch auf unserer Themenseite.

Nachholspiel vielleicht schon am 7. oder 8. Mai

Das hieße also: Die Aussicht ist nach wie vor da, dass die Mühldorfer diese Saison noch standesgemäß abschließen können. Ursprünglich war das Wochenende vom 7. und 8. Mai für das Nachholspiel der Mühldorfer zur Diskussion. „Doch bislang haben wir keine Rückmeldung erhalten“, sagt Sportdirektor Paul Brandstetter.

Leipzig hat insgesamt vier Spiele nachzuholen

Das Saisonfinale ist überhaupt mit einigen Fragezeichen versehen: Sechs Spiele stehen noch aus, die corona-bedingt verschoben worden sind. Vier davon hat Leipzig zu absolvieren. Ob das letzte Spiel für die Mühldorf noch stattfindet oder nicht – Paul Brandstetter sieht das relativ leidenschaftlos.

Auch mit Platz neun lässt es sich gut leben

Nach vorne kann der TSV Mühldorf nicht mehr ausrichten. Der Punktevorsprung von Leipzig ist mit vier Zählern zu groß. Zwar könnte der Verfolger vom FT 1844 Freiburg auf Rang neun den Mühldorfern noch Platz acht streitig machen, weil sie noch zwei Spiele zu absolvieren haben und nur fünf Punkte Rückstand auf Mühldorf. „Aber mit dem Wissen, dass wir nicht tiefer als auf den 9. Platz rutschen könnten, lässt es sich ganz gut leben“, verrät Brandstetter. Klassenerhalt sei das erklärte Ziel im Jahr eins in der 2. Bundesliga gewesen. Dass es auf jeden Fall ein einstelliger Tabellenplatz werden würde, daran hätte zu Beginn der Saison niemand gedacht.

Die letzte Partie wäre ein Heimspiel

Brandstetter beruft sich auf die Verantwortlichen der Volleyball-Bundesliga, kurz VBL, die angekündigt hatten, dass die Saison auf jeden Fall konsequent durchgezogen werde – trotz Corona. Er geht also davon aus, dass es dieses finale Spiel in der Mühldorfer Mittelschulturnhalle noch geben wird. „Wenn es kommt, ist es recht, wenn nicht, dann ist es Schicksal.

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