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Zweitligist mit Sorgen nach Hammelburg

Mühldorfer Volleyballer gastieren beim Tabellenführer: Mittelblocker krank oder verletzt

Irre hoch im Angriff: Den 1,91 Meter großen Moritz Zeitler auf Hammelburger Seite (im Angriff) konnten die Mühldorer beim Turnier in Gotha studieren. Am Samstag gibt es ein Wiedersehen.
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Irre hoch im Angriff: Den 1,91 Meter großen Moritz Zeitler auf Hammelburger Seite (im Angriff) konnten die Mühldorer beim Turnier in Gotha studieren. Am Samstag gibt es ein Wiedersehen.
  • Josef Enzinger
    VonJosef Enzinger
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Ausgerechnet vor dem Gastspiel beim Zweitliga-Tabellenführer Hammelburg plagen die Volleyballer des TSV Mühldorf Personalsorgen. Trotzdem gibt es einen Lichtblick.

Mühldorf – Der Anruf bei Mühldorfs Cheftrainer kam Donnerstagmittag: Über Halsschmerzen klagte Mühldorfs Mittelblocker David Fecko. Ob er am Samstag in der Zweitliga-Partie gegen Hammelburg mit dabei sein kann? Fraglich. Jedenfalls hat ihm Trainer Heiko Roth erst einmal frei gegeben. Kein Training, er sollte sich auskurieren.

Entwarnung am Donnerstagabend

Roth durfte sich stattdessen den Kopf zerbrechen, wen er als Alternative über die Mühldorfer Mitte aufbieten könnte. Denn zuvor hatte ihn bereits die Nachricht erreicht, dass es beim zweiten Stammspieler über die Mitte, Flo Gschwendtner, im Knie zwickt. Roth hat daraufhin alles in Bewegung gesetzt, damit der 1,92-Meter-Mann komplett durchgecheckt wird. Letztlich gab es am Donnerstagabend dann Entwarnung. Es sei „nur“ eine Entzündung im Knie, nach entsprechender Physio-Behandlung sollte Gschwendtner also gegen Hammelburg seinen Mann stehen können.

Samstaggegner bereits mit drei Siegen

Das ist auch erforderlich. Denn der Samstagsgegner (19 Uhr/live auf Sportdeutschland.tv) aus Unterfranken hat es in sich. Vier Saisonspiele haben die Hammelburger bereits hinter sich, dreimal verließen sie als Sieger das Spielfeld und führen damit die Tabelle der 2. Volleyball-Bundesliga an. Mühldorfs Coach Heiko Roth relativiert das aber: „Die beiden 3:2-Siege gelangen gegen Delitzsch und Leipzig, die ich beide jetzt nicht gerade zu den Topfavoriten der Liga zähle.“ Gegen die Nachwuchsmannschaft aus Friedrichshafen gab es zuletzt einen 3:0-Sieg.

Gegen den TuS Kriftel, der im vergangenen Jahr lange Zeit nur im hinteren Drittel der Tabelle zu finden war, verloren die Hammelburger sogar. Und auch Mühldorf hat bereits ein Aufeinandertreffen mit den Hammelburgern hinter sich. Beim Turnier in Gotha vor wenigen Wochen sind die Mühldorfer auf die Unterfranken getroffen, haben glatt mit 3:0 gewonnen. Roth fügt allerdings hinzu, dass Hammelburg nicht vollständig zum Turnier erschienen war.

Immerhin fehlte Branko Damjanovic, der Diagonalspieler der Hammelburger, der in diesem Jahr nach einer Saison bei Eltmann nach Hammelburg zurückgekehrt ist. Und dann war auch Moritz Rauber nicht dabei, den Trainer Roth für den stärksten Angreifer der Hammelburger hält. „Es wird also alles andere als ein Zuckerlecken“, warnt Roth vor der Angriffsstärke der Hammelburger, die er über Videos haarklein analysiert hat.

Erfolgskonzept der Mühldorfer: Die Aufschläge

Das Erfolgskonzept der Mühldorfer: die Aufschläge. „Wir werden in einer niedrigen Halle spielen und sollten hart aufschlagen. In der Hoffnung, dass die hohen Annahmen des Gegners vielleicht an die Decke gehen“, erklärt Roth die Taktik. Insgesamt will er aber die Aufschläge variabel gestalten. Druckvolle Sprungaufschläge und platzierte Aufschläge sollen es dem Gegner schwer machen, sich auf das Spiel der Mühldorfer einzustellen. „Wir fahren auf jeden Fall selbstbewusst nach Franken“, sagt ein zuversichtlicher Mühldorfer Trainer, der in der vergangenen spielfreien Woche mit seinem Tross nach Österreich zum Testspiel gegen den Erstligisten UVC Weberzeile Ried gefahren ist.

„Die Stimmung dort war gut, auch wenn wir mit 1:4 verloren haben. Aber wir konnten die fünf Sätze nutzen, um einiges auszuprobieren und zu experimentieren“, berichtet Roth. Libero Kilian Nennhuber habe als Außenangreifer gezeigt, Leo Tille durfte als Zuspieler ran, Zuspieler Alex Brandstetter auch mal als Angreifer. „Und der hat tatsächlich alle Bälle totgemacht!“, lobt Roth, der dann doch einen Kritikpunkt fand: „Die Mannschaft fabrizierte zu viele leichtsinnige Fehler. Daran haben wir dann auch im Training gearbeitet. Bälle aus dem Netz zu fischen oder Duelle am Netz gehörten da mit dazu.

Spielzeit für die junge Garde

Roth gönnte gegen Ried auch den Youngsters Spielzeit. Die beiden 16-Jährigen, Moritz Wöls und James Feuchtgruber, bekamen Einsatzzeiten. Einer von ihnen, Mittelblocker Feuchtgruber, darf am Samstag gegen Hammelburg mitfahren. Zwar hat Roth mit Charles Kahn noch eine Alternative im Mittelblock, doch sollte Gschwendtner doch ausfallen und Fecko nicht rechtzeitig fit werden, braucht Roth auf jeden Fall eine Alternative auf der Bank.je

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