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Nach Aus im Halbfinale

Mühldorfer U18-Volleyballer überzeugen mit Platz drei bei der deutschen Meisterschaft

Die Mühldorfer U18: Henri Mestel (vorne), Felix Schinko, James Feuchtgruber, David Geisberger, Alexej Kursov, Moritz Schreiber, Trainer Jogi Tille (untere Reihe von links), Moritz Wöls, Kilian Haugg, Maxi Himsl, Fabian Schroeter, Lukas Zusann und Quirin Nennhuber (obere Reihe von links).TSV Mühldorf
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Die Mühldorfer U18: Henri Mestel (vorne), Felix Schinko, James Feuchtgruber, David Geisberger, Alexej Kursov, Moritz Schreiber, Trainer Jogi Tille (untere Reihe von links), Moritz Wöls, Kilian Haugg, Maxi Himsl, Fabian Schroeter, Lukas Zusann und Quirin Nennhuber (obere Reihe von links).TSV Mühldorf

Die Volleyballer des TSV Mühldorf erkämpften sich bei der deutschen U18-Meistschaft die Bronzemedaille und wurde bei der Rückkehr feierlich empfangen.

Achim – Bei den deutschen Volleyball-Meisterschaften der U18 (Jahrgang 2005 und jünger) in Achim (Bremen) überzeugte der Nachwuchs des 2. Bundesligisten TSV Mühldorf mit einem dritten Platz. Zwei Jahre mussten die Jugendlichen warten um sich wieder bei Titelkämpfen vergleichen zu können.

Und richtig heiß starteten die Burschen von Trainer Jogi Tille und Delegationsleiter Jürgen Wöls auf die Fahrt nach Achim. Im Vorfeld geschwächt durch die schwere Knieverletzung von Mannschaftskapitän Fritz Vähning und der krankheitsbedingten Absage von Diagonalspieler Yannick Ziller waren die Vorzeichen nicht optimal. Aber die Mühldorfer ließen sich dadurch nicht entmutigen. Maxi Himsl und Kilian Haugg füllten diese Lücken.

Auftaktniederlage gegen einen Favoriten

Das erste Spiel gegen einen der Favoriten, den TSV Schmiden, war sehr spannend: Beide Teams begannen sehr nervös. Durch zwei Annahmefehler der Innstädter erarbeiteten sich die Gegner einen Drei-Punkte-Vorsprung. Dreimal konnten die Mühldorfer aufholen und ausgleichen, aber gegen Ende des Satzes hatte der TSV Schmiden das bessere Ende für sich und gewann den 25:21. Der zweite Satz war ein Spiegelbild des ersten. Und wieder hatten die Schmidener den besseren Endspurt und gewannen mit 25:19.

Der Mühldorfer Block durch Felix Schinko (rechts) und James Feuchtgruber.

Um jetzt nicht einen „dicken Brocken“ im Überkreuzvergleich zu bekommen, mussten zwei Siege gegen den Oldenburger TV und den TV Bad Salzig her. Mit 25:8, 25:23, sowie 25:17, 25:19 gelang das zumeist auch durch eine überzeugende Leistung. Im Überkreuzvergleich warteten nun die L.E. Volleys aus Leipzig, ebenfalls der Nachwuchs eines Zweitligisten. Beide Teams waren nach den vorangegangenen drei Spielen etwas müde, schenkten sich aber dennoch nichts. Eine deutliche Leistungssteigerung von James Feuchtgruber und Moritz Wöls waren nötig, um die Leipziger mit 25:19 und 25:22 nieder zu halten.

Die „Deutschen Meister der Herzen“ wurden am Bahnhof feierlich empfangen.

Knapper Sieg im Viertelfinale

Damit war das Viertelfinale erreicht, Gegner war der TV Rottenburg, der seine Gruppe gegen Berlin, Bielefeld und Kriftel überzeugend gewonnen hatte. Die Führung wechselte hin und her, starke Lobs, harte Angriffsschläge und gelungene Abwehraktionen begeisterten die Zuschauer. Mit 27:25, 24:26 und 16:14 behielten die Mühldorfer denkbar knapp die Oberhand. Damit hatten sie das Halbfinale und eine Medaille erreicht, da in der Jugend der dritte Platz nicht ausgespielt wird.

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Im Halbfinale wartete der bayerische Meister TSV Grafing. Die Mühldorfer mussten den Ausfall des Standard Liberos Quirin Nennhuber verkraften, der nach Sprunggelenksbeschwerden nicht mehr weiter machen konnte. So rückte Fabian Schroeter auf diese Position und erfüllte diese mit Bravour. Der TSV Grafing spielte einen fast fehlerlosen ersten Satz und siegte mit 25:16. Im zweiten Satz wurde es deutlich knapper. Die Annahme funktionierte besser, Zuspieler Felix Schinko, der das ganze Turnier eine hervorragende Leistung zeigte, konnte die Angreifer Haugg, Himsl, Feuchtgruber, Alexej Kursov und Wöls sehr gut in Szene setzen. Die Grafinger hatten allerdings den besseren Endspurt und siegten mit 25:23. Trotzdem die Bronzemedaille war ein riesiger Erfolg für das Mühldorfer Team und die Freude war riesengroß. Groß auch die Überraschung, als in Mühldorf die Jungs von den zuhause gebliebenen Eltern mit Fahnen und einem schönen Plakat am Bahnhof empfangen wurden.re

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