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2. VOLLEYBALL-BUNDESLIGA

Mühldorfer Heimspiel: Athletik trifft auf Spielverständnis

Lukas Kreissl vom GSVE Delitzsch ist mit 1,86 Metern genauso groß wie sein Gegenüber im Block, Fbian Bartsch vom TSV Mühldorf. Doch im Hinspiel war der Mühldorfer am Netz erfolgreicher.
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Lukas Kreissl vom GSVE Delitzsch ist mit 1,86 Metern genauso groß wie sein Gegenüber im Block, Fbian Bartsch vom TSV Mühldorf. Doch im Hinspiel war der Mühldorfer am Netz erfolgreicher.

Die Volleyballer des TSV Mühldorf können nach dem vorzeitigen Klassenerhalt in der 2. Bundesliga Süd im restlichen Saisonverlauf frei aufspielen. Auf die Mannschaft von Trainer Mayer warten noch mehrere Heimspiele in dieser Spielzeit. Den Anfang macht die Partie gegen Delitzsch.

Mühldorf – Sechs Pleiten am Stück – damit hatte der GSVE Delitzsch eine Gemeinsamkeit mit dem TSV Mühldorf, bevor am vergangenen Wochenende, wie bei den Mühldorfern auch, der Knoten geplatzt ist und endlich wieder ein Sieg eingefahren wurde. Delitzsch gewann beim Tabellenvorletzten mit 3:0. Das gleiche Kunststück gelang den Mühldorfern am Sonntag gegen die Tabellenletzten der 2. Bundesliga, die Youngsters aus Friedrichshafen.

Während die Mühldorfer mit diesem Sieg den Klassenerhalt unter Dach und Fach gebracht hatten, muss Delitzsch weiter zittern. Denn eine der 15 Mannschaften wird definitiv die 2. Liga verlassen müssen, weil die Klasse in der nächsten Spielzeit um ein Team reduziert wird, das Polster bei Delitzsch beträgt gerade Mal zwölf Punkte. Die Sachsen haben aber noch in acht Spielen die Möglichkeit genügend Punkte zu holen.

Qualität im Gäste-Kader vorhanden

Beim Tabellenvorletzten TV Bliesen konnten die Sachsen letzte Woche jubeln, nachdem die Loberstädter am späten Samstag mit 3:0 (25:21, 25:23, 25:21) triumphierten. Die Freude sollte allerdings nicht lange währen, bereits am Sonntagnachmittag hieß es dann ebenso glatt 0:3 (21:25, 27:29, 20:25) bei der TGM Mainz-Gonsenheim, derzeit Drittletzter in der Tabelle.

Es scheint also Sand im Getriebe zu sein bei den Sachsen, die sich auf Platz elf eingependelt haben, nach zwischenzeitlichen Hochs bis auf Rang neun vorgerückt waren. Nach der Niederlagenserie nun aber in der hinteren Hälfte der Tabelle festsitzen. An Qualität in der Mannschaft mangelt es nicht. Benedikt Bauer im Außenangriff ist eine Macht im Angriff, mit seinen 1,98 Metern hat der dreimalige MVP auch die nötige Reichweite, im Hinspiel gegen Mühldorf warer der beste Mann auf der Seite der Sachsen.

Robert Karl (1,98 Meter) und Philipp Maaß (2,01 Meter) verfügen im Mittelblock über die entsprechende Höhe, um den Mühldorfern im Angriff das Leben schwer zu machen. Und mit Felipe Pardini Glaser befindet sich ein Zuspieler in der Mitte der Delitzscher, der schon vier Mal als bester Spieler ausgezeichnet worden ist. Nicht zu vergessen Universalspieler Felix Kempe, der immer wieder für eine Aufschlagserie zu haben ist.

Gute Erinnerungen an das Hinspiel

Mit Delitzsch verbindet Trainer Michi Mayer nur gute Erinnerungen: „Der 3:0-Sieg im Hinspiel war die Initialzündung für die Mannschaft, weil es uns gezeigt hat: Wir können 2. Bundesliga!“ Entsprechend selbst bewusst geht Mühldorf in die Partie gegen die Sachsen, nachdem zuletzt vor allem die jungen Wilden gezeigt haben, dass sie auch wichtige Ausfälle – wie den von Routinier und Außenangreifer Zied Chalghmi sowie von David Fecko – kompensieren können.

Chalghmi is weiterhin verletzt, Fecko allerdings kann nach seiner Corona-Quarantäne wieder ins Spielgeschehen eingreifen. Erleichtert zeigte sich der 30-Jährige zuletzt darüber, dass die Jungs es gegen Friedrichshafen auch ohne seine Hilfe geschafft haben, die drei Punkte zu holen.

Mayer sagt aber auch: „Delitzsch ist athletischer, größer, schlägt härter – eigentlich sind wir Außenseiter.“ Doch punktet Mühldorf mit einem größeren Spielverständnis, so Mayer: „Und deswegen werden wir auch gewinnen!“

Der Blick geht in die nächste Spielzeit

Mühldorfs Trainer bringt in diesem Zusammenhang die Flexibilität in seinem Team ins Spiel. Als es darauf ankam, sei etwa Charles Kahn als Ersatz für David Fecko bereit gestanden und habe am vergangenen Wochenende zwei solide Partien abgeliefert. Luis Großmann, der erst vor wenigen Wochen zu den Mühldorfern gestoßen war, zeigte tags zuvor gegen Mimmenhausen, dass er sich schnell selbst auf einer für ihn ungewohnten Position des Mittelblockers abliefern kann.

Michi Mayer geht entsprechend entspannt in das Heimspiel gegen Delitzsch, das um 19 Uhr beginnt und auf sporttotal.tv live übertragen wird. Doch er wird die aktuell stärkste Mannschaft aufbieten, verspricht er. Kein Zurücklehnen also, nachdem der Klassenerhalt gesichert ist. Der Blick geht weiter nach vorne. Bisweilen sogar in die nächste Spielzeit. „Gut möglich, dass ich Kilian Nennhuber mal über außen angreifen lasse!“ Dort habe der etatmäßige Libero nämlich auch Stärken, die Mayer gerne auch auf Spieltagen sehen möchte.

Nicht dabei ist am Samstag Fabian Liemer, der Rückenbeschwerden hat. Untätig bleibt er aber nicht: Er unterstützt die Kommentatoren bei der Liveübertragung des Spiels im Netz. (enk)

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