Mühldorfer U16 ist bayerischer Volleyball-Meister

Die erfolgreiche Mannschaft oben von links: Alexej Kursov, Fritz Vähning, Moritz Wöls, James Feuchtgruber, David Geisberger, Florian Bachmaier. Unten von links: Felix Schinko, Lukas Zusann, Manuel Olliges, Kilian Haugg, Jonas Hartmann, Maxi Himsl. re

Mühldorf. – Mit grandiosen Spielen am zweiten Tag errang die Mühldorfer U16-Jugend den bayerischen Meistertitel in Bad Windsheim.

Am ersten Tag begannen die Innstädter etwas holprig. Sie gewannen ihre Gruppenspiele klar gegen den VC Amberg 2:0 (25:13, 25:11) und den VC DJK München-Ost Herrsching 2:0 (25:18,25:12). Leichtsinnsfehler und unnötige Annahmeschwächen trübten den guten Gesamteindruck. Dabei kamen alle Spieler zum Einsatz, nur Moritz Wöls wurde aufgrund einer Schulterverletzung geschont.

Alle machten ihre Sache recht gut: Die Zuspieler Felix Schinko und Manuel Olliges zeigten gute Übersicht und spielen auch immer besser mit den Mittelangreifern zusammen und setzen diese schon sehr gut mit aufsteigenden Bällen ein.Alle Mittelblocker (Alexej Kursov, James Feuchtgruber, Florian Bachmaier und David Geisberger) zeigten ansprechende Leistungen und werden immer besser. Die Außen-Annahmespieler Fritz Vähning, Maxi Himsl, Jonas Hartmann und Kilian Haugg spielten in der Annahme sehr überzeugend, wobei sich Jonas Hartmann auch als Diagonalspieler beweisen konnte. Libero Lukas Zusann machte mit starken Annahme- oder Abwehrbällen auf sich aufmerksam.

Auch das Viertelfinale gegen den MTV München ging klar mit 2:0 (25:10,25:7) an Mühldorf. In den anderen Viertel finals setzten sich ebenfalls die Favoriten und best platzierten Teams der Nord-, beziehungsweise ssüdbayerischen Meisterschaften durch: TV Bad Windsheim, TSV Zirndorf und der TSV Grafing.

In den Halbfinalspielen siegten die  Vertreter aus dem Süden klar: Grafing besiegte den Gastgeber TV Bad Windsheim mit 2:0 und die Mühldorfer erteilten dem Nordzweiten beim 2:0 (25:13,25:4) eine Lehrstunde, wie der Trainer der Zirndorfer es bezeichnete.

Die erste Sieben mit Felix Schinko als Zuspieler, Alexej Kursov und James Feuchtgruber als Mittelblocker, Fritz Vähning und Maxi Himsl auf Außen, Jonas Hartmann als Libero und Moritz Wöls auf Diagonal spielten wie aus einem Guss und zerlegten den Gegner förmlich. Damit hatten sich der TSV Grafing und der TSV Mühldorf für die deutschen U16-Meisterschaften, die am ersten Osterferienwochenende in Achim (Bremen) stattfinden, qualifiziert.

Im Finale erwischten die Mühldorfer den besseren Start. Beständig in Führung ließen sie die Grafinger gar nicht ins Spiel kommen, schlugen sehr gut auf und nutzten jede sich bietende Punktchance (25:20).

Der zweite Satz begann gleich mit drei Annahmefehlern, und in der Folge spielten die Innstädter nicht mehr souverän. Der Block stand nicht immer genau, die Angriffe wurden fehlerhafter und auch das Zuspiel war nicht mehr so präzise. Obwohl die Mühldorfer den 6:12-Rückstand in einen 18:15-Vorsprung zu Mitte des Satzes umbiegen konnten, schafften sie es nicht, den Vorsprung ins Ziel zu retten. Unnötige Fehler ermöglichten den Grafingern mit 22:25 den Satzausgleich.

Im dritten Satz übernahm wieder der TSV Mühldorf das Kommando und erspielte sich einen Vorsprung, der zwar zu Mitte des Satzes bis auf einen Punkt zusammenschmolz, doch gegen Ende zu machten die Innstädter ernst und siegten mit 15:10, wobei Fritz Vähning den Satz mit einem sehenswerten Blick beendete.

Gerade in diesem Spiel zeigte sich, wie wichtig auch Moritz Wöls auf der Diagonalposition ist, immer wieder punktete er und machte den Grafingern das Blockspiel sehr schwer. Großer Jubel nach dem Titelerfolg bei den Spielern und den Fans, auch bei denen, die zu Hause das Spiel in einem Livestream verfolgen konnten.

Felix Schinko wurde vom gegnerischen Trainer als MVP benannt.

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