TSV Mühldorf muss das Feld von hinten aufrollen

Die Volleyballer des TSV 1860 Mühldorfwollen auch in Niederviehbach siegen. Bartsch
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Die Volleyballer des TSV 1860 Mühldorfwollen auch in Niederviehbach siegen. Bartsch

Mühldorf. – Eibelstadt 37 Punkte, Mühldorf 32 und damit nur auf Platz zwei der 3.

Liga Ost im Volleyball. Das klingt dramatisch, wenn über das Vorhaben Aufstieg geredet wird, ist es aber nicht. Denn Eibelstadt befindet sich im Endspurt um die Punkte, hat in der laufenden Saison lediglich noch drei Spiel zu absolvieren. Mühldorf hingegen hat noch doppelt so viele Gelegenheiten, das Punktekonto aufzufüllen. Sechs Spiele stehen noch auf dem Programm der Volleyballer vom TSV Mühldorf und damit die maximale Punkteausbeute von 18 Punkte. Tabellenprimus Eibelstadt kann bestenfalls noch neun Punkte draufpacken. Und so wird natürlich auch bei der Volleyballabteilung des TSV Mühldorf schon fleißig gerechnet. „15 von 18 sollten schon noch möglich sein“, meint etwa Abteilungsleiter Stefan Bartsch, der natürlich mit Platz eins und dem damit verbundenen direkten Aufstieg in die 2. Bundesliga liebäugelt. Im Klartext heißt das also: Einen Fehltritt könnten sich die Mannen um Trainer Michi Mayer noch leisten, um im Rennen um die Meisterschaft weiterhin mitzumischen. „Wir haben aber nicht vor, in den nächsten drei Wochen etwas zu verlieren“, gibt Bartsch klar vor. Und so kann am Sonntag im Auswärtsspiel in Niederviehbach (16 Uhr) die Ansage nur „Sieg“ lauten. „Die Mannschaft ist komplett, alle sind fit. Eigentlich dürfte nichts schiefgehen“, so Bartsch. Doch fahren die Mühldorfer mit einer Portion Respekt zum TSV nach Niederviehbach, der nach Ansicht von Bartsch einfach nur einen schlechten Start in die Saison erwischt hatte und zu Unrecht ganz hinten in der Tabelle zu finden sei. Sieben Niederlagen haben sich die Niederbayern gleich zu Beginn der Punkterunde eingefangen, die Mannschaft stand von Beginn an immer am Tabellenende, auch weil es in den vermeintlich knappen Partien zu selten zu einem Sieg gereicht hatte. Von sechs Fünf-Satz-Matches haben die Niederbayern vier Partien verloren, nur zwei – gegen Zirndorf und MTV München – münzte Niederviehbach zu Siegen um. Auch Mühldorf hatte im Hinspiel das zweifelhafte Vergnügen, gegen Niederviehbach über die volle Distanz zu spielen. Diesmal wollen die Mühldorfer aber gleich für klare Verhältnisse sorgen, um ihrem Ziel, der Meisterschaft, einen Schritt näher zu kommen. Das Lizenzierungsverfahren sei am Laufen, bestätigt Bartsch. Vergangene Woche hätten Teammanager Paul Brandstetter und Kapitän eine Tagung in Berlin besucht, um sich über die Voraussetzungen für die Teilnahme am Spielbetrieb in Deutschlands zweithöchster Liga zu informieren. „Nächste Woche werden wir uns abteilungsintern zusammensetzen, um das weitere Prozedere zu besprechen“, so Bartsch. Hinter den Kulissen wird also alles vorbereitet für einen möglichen Aufstieg. Jetzt muss es nur noch sportlich klappen. Und da sieht Bartsch die erste Herrenmannschaft auf einem sehr guten Kurs. Nach Niederviehbach stehen noch Spiele gegen Dachau, Jena und MTV München an, alles machbare Aufgaben. Lediglich gegen Zirndorf am 8. März und Friedberg am 14. März rechnet Bartsch mit heißen Tänzen. je

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