Mühldorf empfängt Tabellenvierten aus Deggendorf: Zu Hause gegen die Mannschaft der Stunde

Wer bekommt den Ball?Diagonalspieler Nelson (rechts) oder Flo Gschwendtner (Nummer 8)? Zuspieler Alex Brandstetter (Nummer 10) kann auf beide zählen. Beim 3:1 gegen Dresden zeigten die beiden Angreifer eine solide Leistung. Enzinger

Volleyball: TSV Mühldorf serviert im Lokalderby am Samstag gegen den TSV Deggendorf. Und der rollt nach einem verkorksten Saisonstart in der 3. Liga nun das Feld von hinten auf.

Von Josef Enzinger

Mühldorf – Fünf Siege in Folge, zwei Spiele sogar ohne Satzverlust: So schlecht wie für den TSV Deggendorf die Saison begonnen hatte, umso besser präsentierten sich die Niederbayern in den vergangenen Spielen. Der Trend zeigt jedenfalls nach oben, nachdem die zu Beginn der Saison sehr euphorischen Deggendorfer erst einmal auf einen der hinteren Ränge Platz nehmen mussten, sich nun aber wieder nach vorne gekämpft haben. Am Samstag, 25. Januar, kommen die aktuellen Tabellenvierten nach Mühldorf, um dem Tabellenführer ein Bein zu stellen. Doch die Truppe um Trainer Michi Mayer wird ab 20 Uhr in der Mittelschulturnhalle sicherlich keine Gastgeschenke verteilen.

„Wenn wir unser Spiel durchziehen und kämpfen, wird es schwer werden, uns zu besiegen“, lautet die klare Kampfansage von Abteilungsleiter Stefan Bartsch.

Sorgenfalten sind verschwunden

Waren zum Jahreswechsel noch Sorgenfalten auf der Stirn des Trainers Michi Mayer zu lesen, ist seit dem Spiel vergangene Woche in Dresden wieder alles gut: „Alle Spielelemente haben wieder gegriffen, auch die Einzelleistungen waren solide. Selbst die Einwechslungen haben genau das gebracht, was man von ihnen erwartet hatte“, Stefan Bartsch strotzt vor Zuversicht, erwartet den nächsten Dreier, wenn die Mühldorfer um 20 Uhr aufschlagen. Denn auch wenn erst zwei Niederlagen auf dem Konto der Mühldorfer mit ihren 30 Punkten stehen. Die Verfolger sind weiter auf Tuchfühlung: Der TSV Friedberg mit drei Zählern Rückstand auf Platz zwei, dann der TSV Eibelstadt (24 Punkte), bevor die Deggendorfer auf der Bildfläche erscheinen (22 Punkte).

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Und in Mühldorf hat man Respekt vor dem Lokalrivalen, der sich offenbar gefangen hat. „Sie rollen gerade das Feld von hinten auf, die Qualität der Mannschaft ist sehr gut“, bescheinigt auch Mühldorfs Abteilungsleiter Stefan Bartsch. Diagonalspieler Konstantin Schmid kennt man in Mühldorf als Beachpartner des Mühldorfer Publikumslieblings Fabian Wagner. Michi Brunners feines Händchen im Zuspiel ist ebenso bekannt wie Allround-Talent Joe Schwarz, der schon in der ersten österreichischen Liga gespielt hat. Nicht zu vergessen Vincent Wolf, der schon mal deutscher Jugendmeister war.

45 Punkte anvisiert

Aus Mühldorfer Sicht kommt nur ein Sieg in Frage, um die Aufstiegsambitionen weiter am Leben zu halten. Diese Woche Deggendorf, Mitte Februar dann Eibelstadt – wenn nach diesen beiden Spielen zwei Siege stehen, dann hätte man die härtesten Konkurrenten um die Meisterschaften schon mal auf Distanz, so Bartsch. Doch bis man in Mühldorf den Sekt kalt stellt, muss noch viel Wasser den Inn hinunterlaufen. „45 Punkte wenn wir haben, dann können wir uns darüber unterhalten“, so Bartsch, „eher nicht!“ je

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