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Überholmanöver auf der Zielgeraden

Simon Gegenheimer vom Raublinger Team Corratec ist Mountainbike-Weltmeister im Sprint

So jubelte Corratec-Fahrer Simon Gegenheimer, als er über die Ziellinie fuhr und der WM-Titel feststand.
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So jubelte Corratec-Fahrer Simon Gegenheimer, als er über die Ziellinie fuhr und der WM-Titel feststand.

„Ich habe es geschafft. Seit zehn Jahren arbeite ich hart an mir, stand bereits vier mal auf einem WM-Podium. Jetzt hatte ich die Form, um Mountainbike-Weltmeister zu werden“, so der neue Titelträger Simon Gegenheimer vom Raublinger Team Corratec

Raubling/Graz – Simon Gegenheimer (32 Jahre) vom Raublinger Corratec-Mountainbike-Racingteam gewann auf seinem Corratec-Rad in Österreich den Weltmeistertitel im Mountainbike Sprint. Der Deutsche setzte sich auf der Zielgeraden in Graz gegen den Europameister Jeroen Van Eck (Niederlande) und den Schweden Anton Olstam durch.

Mit einer Glanzleistung den Traum erfüllt

Mit einer Glanzleistung erfüllte sich Simon Gegenheimer den Traum vom Weltmeistertite l. Schauplatz war die Altstadt von Graz und der Kurs hatte mit einem Anstieg direkt vor der Zielgeraden eine tückische Besonderheit. Doch der Weltcup-Führende Gegenheimer zeigte auch beim Kampf um den Meistertitel sein ganzes Können. Taktisch klug fuhr der Corratec-Fahrer immer am richtigen Hinterrad und vertraute auf seine Stärke im Schlussantritt.

„Ich habe es geschafft. Seit zehn Jahren arbeite ich hart an mir, stand bereits viermal auf einem WM-Podium. Doch heute hatte ich die Form und auch die dazu passende mentale Bereitschaft um Weltmeister zu werden“, so der neue Titelträger nach seiner Triumphfahrt. Er ließ seine Fans jedoch bis zum allerletzten Moment zittern, denn erst 50 Meter vor dem Zielstrich setzte Gegenheimer zu seinem Überholmanöver an und fuhr am späteren zweitplatzierten Niederländer Jeroen Van Eck vorbei.

„Meine ganze Energie in den einen Antritt gesteckt“

„Du hast nicht viele Chancen in so einem Zielsprint. Ich wusste, wenn alles passt und ich meine ganze Energie in den einen Antritt bringe, dann kann ich es schaffen“, so Gegenheimer und genau so tat er es auch. Gegenheimer setzte sich bereits 500 Meter vor dem Ziel an das Hinterrad des Europameisters und ließ niemals eine Lücke auf. Auch am finalen Anstieg blieb er cool und noch im Windschatten, sodass er die Kraft und Explosivität hatte, um aus der letzten Kurve heraus noch auf der Zielgeraden vorbeizuziehen.

Teamkolleginn Marion Fromberger freute sich mit Weltmeister Simon Gegenheimer

Teamkollegin Marion Fromberger Vierte bei den Frauen

Gegenheimers deutsche Teamkollegin Marion Fromberger zeigte ebenfalls ein starkes und taktisch kluges WM Rennen. Die erst 20-Jährige fuhr dabei mit gewohnt kämpferischer Einstellung über den Kurs, musste sich am Ende aber mit Platz vier zufriedengeben. Siegerin wurde die bereits die gesamte Saison dominierende Italienerin Gaia Tormena, vor der Französin Noemie Garnier und Iryna Popova aus der Ukraine. „Ich bin enttäuscht mit meinem Rennen. Ich wollte eine Medaille und das habe ich nicht geschafft. Aber es ist trotzdem ein guter Tag, denn mein Team wurde Weltmeister und ich freue mich riesig für Simon“, so Marion Fromberger über ihre bereits vierte WM-Teilnahme.

Beide, Fromberger und Gegenheimer, werden kommende Woche beim Weltcup in Winterberg antreten. Der neue Weltmeister ist schließlich aktuell auch Führender im Gesamtweltcup und wird trotz allen sportlichen Ambitionen seinen ersten Auftritt im Regenbogentrikot vor heimischen Publikum sicherlich auch genießen.re

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