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Schwindegger Motorrad-Pilot Folger

Nach tragischem Unfalltod von Motorradtalent Vinales (†15): „In Gedanken an ihn gefahren“

Jonas Folger fuhr bei den WM-Läufen in Jerez zweimal in die Punkteränge.
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Jonas Folger fuhr bei den WM-Läufen in Jerez zweimal in die Punkteränge.

Der Schwindegger Motorradrennfahrer Jonas Folger fuhr bei den WM-Läufen auf die Plätze 13 und 14. Doch das wurde angesichts eines tödlichen Unfalls zur Nebensache.

Jerez de la Frontera – Jonas Folger ist im heißen Südspanien zwei starke Rennen gefahren und hat gleich doppelt gepunktet. Die Läufe der Superbike-Motorrad-Weltmeisterschaft waren aber auch für den Piloten aus Schwindegg vom schweren Unfall in einem anderen Klassenrennen auf dem Kurs mit tödlichem Ausgang für den jungen Spanier Dean Berta Vinales überschattet.

Nach den tragischen Ereignissen des Vortages war der Schock im Fahrerlager des Circuito de Jerez noch allgegenwärtig. Ein geänderter Zeitplan beinhaltete beide Hauptrennen des zehnten WorldSBK-Meetings dieser Saison. Es stand allerdings jedem Fahrer frei, ob er an den Läufen teilnehmen würde. „Es war nicht einfach, sich wieder auf das Wesentliche zu fokussieren. Ein Rennsturz mit tödlichen Folgen ist nicht leicht auszublenden. Mein tiefstes Mitgefühl geht daher an die Angehörigen von Dean Berta Vinales. Wir sind im Gedanken an ihm gefahren“, meinte Folger nach den Rennen.

Sportliche Ergebnisse im Hintergrund

Sportliche Errungenschaften rückten deutlich in den Hintergrund. Trotzdem versuchten Folger und seine gesamte Crew von Bonovo Action/MGM Racing, sich auf eine Leistungssteigerung zu konzentrieren, nachdem sich der 28-Jährige noch am Samstagvormittag für den 14. Startplatz qualifiziert hatte.

Im ersten Rennen fiel Folger zunächst bis auf Position 17 zurück. Nach und nach konnte der BMW-Pilot jedoch Boden gutmachen und lag in der vierten Runde bereits auf Platz 15, also innerhalb der Punkteränge. Dank konstanter Rundenzeiten über 20 Runden gelang es ihm vier Runden vor Schluss, eine weitere Position gutzumachen. Er fuhr letztlich auf dem 14. Rang ins Ziel.

Wieder zurück auf Rang 17

Auch beim Start des zweiten Rennens verlor Folger einige Positionen in den ersten Runden. Vom 17. Rang am Ende der ersten Runde aus machte er abermals viele Meter gut, fuhr in der zweiten Runde auf Platz 16 nach vorne und lag in der vierten Runde schon wieder in den Punkterängen. In der siebten Runde schnappte er sich den 14. Rang, bevor es ihm erneut gelang, konstant schnelle Zeiten abzuspulen. Folger wurde immer schneller, je länger das Rennen dauerte. Vier Runden vor der Zielflagge legte er seine persönlich schnellste Rennrunde hin, wobei er noch einen Platz gutmachte und schließlich als 13. im Ziel ankam.

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„Aus meiner Sicht bin ich mit dem sportlichen Ausgang des Wochenendes wirklich zufrieden. Beide Rennen verliefen deutlich erfreulicher als die letzten“, meinte der Schwindegger. Seine Rennanalyse: „Die ersten Runden waren nicht wie erhofft, da es mit neuen Reifen schwierig war, guten Grip zu generieren. Nach fünf, sechs Runden konnte ich aber meinen Rhythmus finden und spürte auch das Motorrad deutlich besser. Nach dem ersten Rennen wussten wir, welche Richtung wir einschlagen müssen. Es war wichtig, bereits am Vormittag hilfreiche Erfahrungen zu sammeln. Es war ein deutlicher Unterschied zu erkennen.“

„Wir haben einen deutlichen Fortschritt gemacht“

Jonas Folger weiter: „Daher bin ich auch mit sehr viel Selbstvertrauen in das zweite Rennen gegangen. Allerdings waren die ersten Runden erneut nicht der Hammer. Mangelnder Grip am Anfang hat mir womöglich ein besseres Ergebnis gekostet.“ In seinen Augen wurde es dann aber wesentlich besser: „Es hat Spaß gemacht, ich war in der Lage zu überholen und konnte bis zum Schluss sogar noch zu Leon Haslam und Eugene Laverty stark aufholen. Ein, zwei Runden mehr – und wer weiß, was noch möglich gewesen wäre? Es war um Einiges besser als zuvor in der Saison. Wir haben einen deutlichen Fortschritt gemacht.“ re

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