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„Für mich ist weiterhin noch alles drinnen“

Motorrad-Pilot Lettenbichler beim WM-Lauf in Polen auf Platz drei, muss aber die Gesamtführung abgeben

Manuel Lettenbichler (Mitte) beim nächtlichen Super-Enduro-Event zusammen mit Mario Gomez (li.) und Taddy Blazusiak.
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Manuel Lettenbichler (Mitte) beim nächtlichen Super-Enduro-Event zusammen mit Mario Gomez (li.) und Taddy Blazusiak.

Der Kiefersfeldener Motorradfahrer Manuel Lettenbichler erreicht beim WM-Lauf in Polen erneut das Podest, musste die Führung in der Gesamtwertung aber an den Briten Billy Bolt abgeben.

Dabrowa Gornicza – Die „Hero Challenge“, der sechste Lauf zur „FIM Hard Enduro Weltmeisterschaft“, ist am Rande des oberschlesischen Steinkohlebeckens in der Nähe der polnischen Industriestadt Dabrowa Gornicza ausgetragen worden. Mit Platz drei gelang dabei Manuel Lettenbichler von der MTG Kiefersfelden zwar erneut ein Spitzenresultat, trotzdem musste er die WM-Führung aber vorerst einmal abgeben.

Zum Auftakt der beiden Renntage gab es für die knapp 400 Teilnehmer erst einmal eine Qualifikation auf einem Cross-Country Kurs zu überstehen, bei dem die für das Hauptrennen zugelassenen 120 Starter ermittelt wurden. Dabei kam der Kiefersfeldener KTM-Werksfahrer als Vierter ins Ziel. Am Abend stand dann in der Innenstadt von Dabrowa Gornicza ein publikumswirksames Super-Enduro-Event auf dem Programm, bei dem die besten 30 der Quali die Startaufstellung für das Hauptrennen am zweiten Wettkampftag ermittelten. Dabei holte sich der Spanier Alfredo Gomez die Pole Position vor dem polnischen Lokalmatador Taddy Blazusiak und „Mani“ Lettenbichler. Der Brite Billy Bolt folgte als Vierter, während der spätere Sieger Wade Young aus Südafrika Zehnter wurde.

Wieder einmal ein guter Start

Das Hauptrennen am zweiten Tag wurde auf einem 15 Kilometer langen Rundkurs in sandigem Terrain bei hohen Geschwindigkeiten gefahren. „Letti“ gewann den Start, wie schon so oft in der Saison, und führte das Feld lange Zeit an. Während fast alle Spitzenfahrer gleichzeitig zum Tankstop abbogen, fuhr Wade Young noch eine perfekte Runde und blieb nach seinem Boxenstopp in Führung vor Bolt und Lettenbichler. Letztere versuchten noch eine Weile mit Young mitzufahren, konnten dessen Tempo aber nicht halten.

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Bolt konzentrierte sich nun darauf, vor Lettenbichler bleiben, um WM-Punkte gutzumachen. Der Kiefersfeldener fuhr zum Ende hin zwar immer besser, konnte die Lücke zu Bolt jedoch nicht mehr ganz schließen. Letztendlich siegte Young vor Bolt und Lettenbichler.

„Es ist noch alles drin“

„Ich fühlte mich bis zur fünften Runde sehr stark, doch dann verließen mich etwas die Kräfte. Zum Schluss konnte ich noch etwas Zeit auf Bolt gut machen. Aber leider unterliefen mir ein paar kleine Fehler und ich konnte nicht mehr ganz zu ihm aufschließen“, ärgert sich Lettenbichler. Mit diesem Ergebnis übernahm Billy Bolt bei zwei noch ausstehenden WM-Läufen jetzt die Gesamtführung mit einem einzigen Punkt Vorsprung auf Lettenbichler. Wade Young schob sich auf Rang drei nach vorne. „Es ist gut, jede Runde auf dem Podium zu stehen. Ich liege jetzt einen Punkt zurück und für mich ist weiterhin noch alles drinnen“, weiß der Kiefersfeldener.sc

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