Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Drei Zähler Rückstand in der Gesamtwertung

„Gemetzel“ in der Höhle: Motorrad-Pilot Manuel Lettenbichler in Spanien erneut Dritter

Manuel Lettenbichler von der MTG Kiefersfelden beim spektakulären Zielsprung.
+
Manuel Lettenbichler von der MTG Kiefersfelden beim spektakulären Zielsprung.

Ein nächtliches Super-Enduro in der Stadt und ein spektakulärer Le-Mans-Start in einer Höhle - all das hatte der siebte Lauf zur Hard-Enduro-Weltmeisterschaft in Spanien zu bieten. Manuel Lettenbichler wurde Dritter, hat aber Punkte in der Gesamtwertung eingebüßt.

Aguilar de Campo – Der siebte Lauf zur FIM-Hard-Enduro-Weltmeisterschaft, das „24MX Hixpania Hard Enduro“, wurde in Aguilar de Campoo in Spanien ausgetragen. Dabei gelang Manuel Lettenbichler von der MTG Kiefersfelden mit Platz drei erneut eine Podestplatzierung, die ihm für das WM-Finale alle Chancen auf den Titelgewinn offen lässt.

Nächtliches Rennen

Begonnen hat die dreitägige Veranstaltung mit zwei anspruchsvollen Qualifikationsrennen. Ein nächtliches Super-Enduro in der Stadt diente zur Ermittlung der Startaufstellung für die eigentliche Qualifikation am nächsten Tag. Dieses „Campoo-Extreme“ wurde auf einem 54 Kilometer langen Cross-Country-Rundkurs gefahren, der drei Mal zu bewältigen war. Beide Rennen gewann der derzeitig die WM anführende Billy Bolt (Großbritannien). Manuel Lettenbichler schlug sich als Zweiter der Qualifikation hervorragend.

Spektakulärer Le-Mans-Start

Die 50 Besten durften dann zum „The Lost Way“ Hard-Enduro-Finalrennen antreten, das den Fahrern nach nächtlichem Regen einiges an Kopfzerbrechen bereitete. Spektakulär bei diesem Rennen war bereits der Start, welcher in Le-Mans-Manier erfolgte. Die Motorräder waren dabei in einer Höhle abgestellt und die Laufstrecke zur Höhle betrug beachtliche 70 Meter. Die ersten Stürze gab es bereits, bevor die Fahrer ihre Motorräder erreicht hatten. Aus dem Gemetzel in der Höhle schaffte es Wade Young (Südafrika) als Erster auf die Strecke, dicht gefolgt von Billy Bolt, Alfredo Gomez (Spanien) und Manuel Lettenbichler. Die Strecke auf dem fünf Kilometer langen Rundkurs war derartig selektiv, dass sich nach kurzer Zeit Lokalmatador Gomez an die Spitze setzen konnte. Dahinter reihten sich Bolt und Lettenbichler ein.

Der Kiefersfeldener KTM-Werksfahrer ging in der zweiten Runde an Bolt vorbei, doch der gesundheitlich etwas angeschlagene „Letti“ konnte diese Position nicht halten und musste Bolt wieder passieren lassen. Diese Reihung blieb dann auch bis zum spektakulären Zieleinlauf, der die Fahrer nach einer felsigen Steilauffahrt hoch in die Luft über die Köpfe der Zuschauer katapultierte. Damit konnte Bolt seinen Vorsprung in der FIM-Hard-Enduro-WM auf drei Punkte gegenüber Lettenbichler leicht ausbauen. Der Kiefersfeldener hat beim GetzenRodeo in Drebach/Sachsen, dem letzten WM-Lauf Ende Oktober, mit Heimvorteil aber noch alle Chancen, Bolt den Titel streitig zu machen.

Manuel Lettenbichler: „Es war definitiv ein cooles Wochenende. Der nächtlichen Regen vor dem Hauptrennen ließ Schlimmes befürchten, aber zum Glück war die Strecke dann doch gut fahrbar. Ich denke, dass es ein gutes Rennen von mir war und bin sehr glücklich mit dem Podium. Bei meinem Heimrennen, dem GetzenRodeo, ist noch alles offen. Ich freue mich schon sehr auf dieses spezielle Rennen und werde wie immer mein Bestes geben.“sc

Mehr zum Thema

Kommentare