FUßBALL

Ab Montag die nächste Stufe

Training war für Fußballer seit dem 13. März, als aufgrund der Covid-19-Pandemie ein Lockdown stattfand und alle sportlichen Aktivitäten von Seiten der Politik untersagt wurden, ein Fremdwort.

Seit ein paar Wochen durfte in kleinen Gruppen, aber ohne Körperkontakt geübt werden, das war ein erster Schritt. Zuletzt durften schon bis zu 20 Personen am Training teilnehmen. Der Weg zum gewohnten Trainingsbetrieb ist noch längst nicht abgeschlossen, aber immerhin gibt es ab Montag weitere Erleichterungen. Der Bayerische Landes-Sportverband (BLSV) gibt sich zuversichtlich, dass in vier Wochen auch wieder Training und Wettkampf mit Körperkontakt möglich sein wird.

Letzte Woche verkündete die Bayerische Staatsregierung hinsichtlich des Sports eine weitere Erleichterung: Die bislang geltenden Obergrenzen für den Outdoor- und Indoor-Sport (bisher 20 Personen) werden zum 22. Juni 2020 aufgehoben. In Bayerns Stufenplan für den Sport entspricht dies Stufe 2 von 4. In der nächsten Stufe werden sich die Fußballer speziell noch nicht wiederfinden, denn dann geht es um den Wettkampf von kontaktlos betriebene Sportarten im Indoor-Bereich. Auf der finalen Stufe 4 hingegen wäre die Rückkehr zur „neuen“ Normalität erreicht. Dabei geht es dann konkret um die Wiederaufnahme des Sport-, Trainings- und Wettkampfbetriebs von Sportarten mit Kontakt, also auch Fußball.

BLSV-Präsident Jörg Ammon hat einen Zeitplan, den er sich vorstellt: „Aufgrund des Infektionsgeschehens haben sich die Lockerungsschritte im 14-tägigen Rhythmus bewährt und sollten für die beiden verbleibenden Stufen beibehalten werden.“ Sollte dies so umgesetzt werden, so wäre das geregelte Fußball-Training und Spielbetrieb ab dem 20. Juli wieder möglich. Diesem Termin fiebern nun alle Fußballer entgegen, damit Training nicht länger ein Fremdwort bleibt. dme

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