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AKTUELLES INTERVIEW

„Möchte besser in die Saison starten als letztes Jahr“

Christian Neuertist wieder einsatzbereit. Ziegler
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Christian Neuertist wieder einsatzbereit. Ziegler

Rosenheims Stürmer Christian Neuert zog sich letzte Saison Mitte Dezember im Starbulls-Heimspiel gegen Kassel einen Kreuzbandriss zu, für ihn war die Saison damit beendet. Jetzt bereitet sich der 24-jährige gebürtige Regensburger gezielt auf die neue DEL2-Saison vor und hat sich einiges vorgenommen.

Wie geht es dem verletzten Knie?

Weltklasse. Das haben die Ärzte und Therapeuten in der Bad Endorfer Simssee Klinik super hingekriegt. Ich bin ja nach der OP relativ bald wieder auf dem Eis gestanden und es hat nicht viel gefehlt, dann hätte ich letzte Saison in der Play-off-Runde sogar noch einmal eingreifen können.

Was machen Sie aktuell?

Ich bin seit vier Wochen in der Vorbereitung auf die neue Saison, absolviere täglich zwei Trainingseinheiten. Entweder im Transformer Gym in Rosenheim oder direkt in Bad Endorf. Das Knie bereitet keine Probleme, ich kann alles volle Rakete durchziehen. Für andere Sachen außer Essen und Schlafen bleibt da nicht viel Zeit.

Trotz Ihrer langen Verletzungspause, Sie haben nur 25 Spiele bestritten, waren Sie mit neun Toren der torgefährlichste deutsche Stürmer bei den Starbulls. Was darf man sich in der neuen Saison von Ihnen erwarten?

Zwei Sachen. Ich möchte auf alle Fälle besser in die Saison starten als letztes Jahr. Da habe ich nach sechs oder sieben Spielen nur einen Skorerpunkt auf dem Konto gehabt. Dann ist es viel besser gelaufen und so will ich heuer auch starten, die Punkte-Quote pro Spiel erhöhen und die Saison durchspielen. Außerdem habe ich mir vorgenommen, dass ich in der Powerplay-Formation spiele und da einen festen Platz habe.

Was hat den Starbulls letzte Saison für eine bessere Platzierung gefehlt?

Ich glaube das waren viele kleinere Faktoren ausschlaggebend. Wir haben auf alle Fälle eine gute Mannschaft gehabt, die Stimmung in der Kabine war super, aber letztendlich hat uns in den entscheidenden Spielen das Puckglück gefehlt, beziehungsweise war die Qualität zum Beispiel bei Bietigheim einfach besser. Die haben ihre Chancen genutzt und wir nicht. Wir müssen nach vorne effizienter werden und hinten weniger Tore zulassen.

Welche Spieler von den Abgängen werden Sie am meisten vermissen?

Auf alle Fälle den Zicki (Fabian Zick, d. Red.), der in der Kabine für eine gute Stimmung gesorgt hat. Beppo Frank natürlich, der ein cooler Hund ist und den Heiner (Max Renner), der ja eine halbe Institution in Rosenheim ist. Aber es werden sicher wieder coole Typen nachkommen.

Auf was oder wen freuen Sie sich, wenn das Training wieder losgeht?

Eigentlich auf die ganze Mannschaft. Wir haben letzte Saison eine super Zeit gehabt. Ich freue mich besonders auf das erste Eistraining wenn alle wieder da sind.

Was sagen Sie zum Abschneiden der deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft?

Das war eine Super-WM und eine tolle Werbung für das deutsche Eishockey. Die Vorrunde hat das DEB-Team super gespielt, auch wenn der Start gegen Frankreich etwas holprig war. Aber dann hat die Mannschaft auch spielerisch voll überzeugt. Schade, dass am Ende so viele Spieler verletzt ausgefallen sind.

Welcher Spieler der Nationalmannschaft hat Sie bei der WM am meisten beeindruckt?

Auf alle Fälle Patrick Hager. Da passt das komplette Paket. Der ist offensiv und defensiv stark, spielt hart, schießt Tore, spielt Über- und Unterzahl – er ist einfach stark.

Sie stehen angeblich auf Fallschirmspringen. Was reizt Sie daran?

Ich habe es zwar noch nicht gemacht, wäre aber sofort dabei. Aus einem Flugzeug zu springen, der freie Fall, von nichts aufgehalten zu werden – das würde mich schon extrem reizen. Ich war mal kurz davor mit einem wing suite zu fliegen. Irgendwann werde ich etwas in der Richtung machen.

Wenn man mit Ihnen über whatsapp schreibt steht bei der Antwort „Razor“. Ist das Ihr Spitzname und wenn ja woher kommt der?

Stimmt, das ist mein Spitzname und den habe ich während meiner Wolfsburger Zeit erhalten. Bei einem neuen Schläger ist bei einem Zweikampf der Stopsel am Stockende heruntergegangen. Ich wollte ihn wieder draufhauen und habe da etwas Spitzes gespürt. Tatsächlich war da die Klinge eines Tapeziermessers „eingearbeitet“ und ab da nannten mich die Mitspieler Razor, auf deutsch Rasierklinge.Interview: Ziegler

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