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Bayerische Meisterschaft im Bogenschießen

Mit Pfeil und Bogen an Bayerns Spitze: Diese Bogenschützen aus der Region holten Edelmetall

Regina Kellerer hatte die Goldmedaille im Visier.
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Regina Kellerer hatte die Goldmedaille im Visier.

21 Bogenschützen aus der Region waren bei der Bayerischen Meisterschaft in München am Start, einige davon durften sich über Edelmetall freuen.

Von: Georg Holzner

München – Die 21 qualifizierten Bogensportler von der SG Edelweiß Bruckmühl, vom SV Pang, vom SB DJK Rosenheim sowie der BSG Raubling haben bei den Bayerischen Meisterschaft im Bogenschießen sechs Mal Edelmetall geholt. Insgesamt über 600 Teilnehmer aus ganz Bayern kämpften in München/Hochbrück um die Medaillen.

Die nationale Meisterschaftsrunde 2022 nimmt mit den Landesmeisterschaften seine letzte Hürde für die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft. Die Schützen der Region haben sich mehrfach in den Top-Ten platziert. Geschossen wurde mit dem Blank-, Compound- und dem olympischen Recurvebogen.

Kellerer holt Gold

Gold in der Recurve Jugendklasse weiblich ging nach Raubling. Regina Kellerer (575 Ringe) und Marlene Eß (492 Ringe) sicherten sich in der Qualifikationsrunde für das Finalschießen eine gute Ausgangsposition. Die besten acht mussten in der Finalrunde im K.O.-System gegeneinander antreten. So kam es, dass Kellerer und Eß im Halbfinale aufeinandertrafen. Mit 6:0-Punkten entschied Regina Kellerer das Match für sich und zog somit ins Finale ein.

Dort setzte sie sich dann ebenfalls mit 6:0 gegen Emely Freund aus Thierhaupten durch. Marlene Eß verlor das Match um Bronze mit 4:6-Punkten und wurde Vierte.

Babl findet seinen Meister

Als Viertplatzierter ging Florian Babl (629 Ringe) vom SV Pang ins Finale der besten Acht in der Recurve Herrenklasse. Im Halbfinale fand er in Moritz Wieser von der FSG Tacherting seinen Meister, der das Match mit 7:1 für sich entschied. Im Kampf um die Bronzemedaille war Tobias Edlböck vom PSV München der Gegner. Mit 6:2-Punkten setzte sich Florian Babl durch und verbuchte damit den dritten Platz.

Bei den Junioren gelang es Florian Großmann seine beste Leistung abzurufen. Der Raublinger sicherte sich mit 505 Ringe die Bronzemedaille. Sein Vereinskollege Georg Aigner wurde mit 451 Ringen Siebter.

Basel erkämpft Silber

Marit Basel von der BSG Raubling erkämpfte sich in der Schülerklasse B weiblich mit 540 Ringe die Silbermedaille. Mit 405 Ringe sicherte sich Helena Essendorfer als zweite Raublingerin innerhalb der Top-Ten den siebten Platz.

Marit Basel (links) und Helena Essendorfer zählen zu den Top-Ten der bayerischen Nachwuchsschützen.

In der Schülerklasse A konnte der Panger Henri Thurmaier nicht ganz an seine Saisonleistung anknüpfen, dennoch belegte er mit 583 Ringe den siebten Rang.

Markus Aigner war der erfolgreichste Bogensportler aus der Region in der Masterklasse. Mit 617 Ringen platzierte sich der Raublinger auf den fünften Rang.

Stoibe rund Mayerl machen auf sich aufmerksam

Mit dem Blankbogen haben die beiden Bruckmühler Starter auf sich aufmerksam gemacht. In der Masterklasse zählte Johannes Stoiber zu den Favoriten. Mit 604 Ringen holte er die Silbermedaille ins Mangfalltal. Bei den Herren im Blankbogenbereich erkämpfte sich Markus Mayerl mit 525 Ringen den achten Platz.

Ebenfalls eine Bronzemedaille erkämpfte sich Hans Laböck vom SB DJK Rosenheim mit 618 Ringe in der Seniorenklasse. In der Compound Jugendklasse fehlten Michael Ruppert nur zwei Zehner zum Edelmetall. Der Rosenheimer lag am Ende mit 611 Ringen ringgleich mit dem dritten Platz auf Platz vier.

Drei Medaillen fehlten

Drei sichere Medaillen fehlten am Ende aber dennoch. Die beiden Raublinger Jungschützen Kilian Mayer und Balbina Kellerer waren gleichzeitig zum Finale der Deutschen Jugendverbandsrunde in Hannover nominiert. Zusammen mit den Schützen des bayerischen Landeskaders holten sie die Goldmedaille nach Bayern und bewiesen damit die Topleistung der bayerischen Nachwuchsschützen im deutschen Vergleich.

Auch Katharina Bauer konnte nicht an den Start der Bayerischen Meisterschaft gehen. Die Raublinger Spitzenschützin war erst auf dem Rückweg vom vierten Weltcup 2022 in Kolumbien. Dort gelang es der Inntalerin, erneut mit einer Spitzenplatzierung abzuschließen. Sie schaffte es als einzige Europäerin in die Medaillenfinals einzuziehen. Dort hatte sie gegen eine Koreanerin trotz einer Topleistung keine Chance zu bestehen. Dennoch ist Bauer mit sich zufrieden. Sie hat sich mit ihrer Leistung auf den zweiten Platz der aktuellen Weltrangliste gearbeitet und wird Anfang Oktober das Finale der Weltcup-Serie in Mexiko bestreiten.

Die nächste Station für die qualifizierten Bogensportler aus der Region wird vom 9. bis 11. September die Deutsche Meisterschaft in Wiesbaden sein.

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