Mit Livetraining Kontakt halten

Rudi Rohrmüller bei der Schweizer Endrunde im Sommer 2020.
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Rudi Rohrmüller bei der Schweizer Endrunde im Sommer 2020.

Rosenheim – Wie bei allen anderen Sportarten dürfen die Trainingsstätten für den Breitensport nicht genutzt werden.

Die Verantwortlichen um den Trainer Rudi Rohrmüller versuchen mit digitalem Live-Training ein bisschen Kontakt zu halten und ein Fitnesstraining anzubieten. Für Kaderathleten/innen fehlen die Spielpartner und Wettkämpfe.

Der Rosenheimer Spitzenspieler Rohrmüller startet die Bundesligasaison nach den jetzigen Planungen der Deutschen Squashliga Ende März. „Ich werde aber mit Buchungen für Flüge oder Bahn noch abwarten, denn man weiß nie, ob wir wirklich starten können.“

Vorstandsmitglied Wolfgang Weidinger gibt zu bedenken: „Rudi hat kein Trainingsmatch, und wenn wir nicht bald damit anfangen können, wird es schwierig. Er darf zwar trainieren, aber die Center sind geschlossen und daher natürlich nicht voll beheizt. Sein einziger Spielpartner mit seinem Spielniveau ist in Salzburg, aber auch hier ist der Betrieb eingeschränkt.“

Für das Landesligateam um Willi Wagmann und Spielführer Tobias Neugebauer hat der Landesverband die optimistische Prognose ausgegeben, dass der Start der Liga Ende März sein soll. Die sportliche Leiterin Kathrin Rohrmüller zum Thema Landesligastart: „Alle Teammitglieder würden sich freuen, wenn es wieder losgeht. Ich hoffe, dass wir wenigstens noch 14 Tage vorher mit dem Matchtraining anfangen können, denn von null auf 100 birgt eine große Verletzungsgefahr.“

Trainer Rudi Rohrmüller bietet für alle Spielerinnen und Spieler ein digitales Live-Training einmal pro Woche über Zoom an, das sich reger Beliebtheit erfreut. Bis zu 80 Personen nehmen daran teil, aber nichts kann ein Präsenztraining ersetzen. „In der Zwischenzeit haben sich auch Sportler aus anderen Sportarten ins Training eingeloggt. re

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