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Auswärtsspiel in Gundelfingen

Mit dem allerletzten Aufgebot: 1860 Rosenheim startet mit großen Sorgen in die Rückrunde

Verletzt: 1860 Rosenheims Kapitän Christoph Wallner fällt aus.
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Verletzt: 1860 Rosenheims Kapitän Christoph Wallner fällt aus.
  • Thomas Neumeier
    VonThomas Neumeier
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Es läuft weiterhin wie verhext für den TSV 1860 Rosenheim. Für den Rückrundenauftakt in Gundelfingen fallen nun drei weitere Spieler verletzungsbedingt aus. Nun muss es bei den Sechzigern die Jugend richten.

Rosenheim – Es war schon eine höchst schwierige Situation, als Klaus Seidel das Traineramt während der laufenden Saison in der Fußball-Bayernliga Süd beim TSV 1860 Rosenheim angetreten hatte. Schon da waren die Sechziger am Tabellenende gestanden und hatten ein Team, das in vielen Spielsituationen Bayernliga-Tauglichkeit vermissen ließ. Die Gesamtsituation bei den Sechzigern ist vor dem Start in die Rückrunde am Samstag um 14 Uhr mit dem Gastspiel beim FC Gundelfingen nicht besser geworden. Im Gegenteil: Mittlerweile gibt es nur noch eine kommissarische Abteilungsleitung und Seidel kämpft mit einer immer geringeren Spielerdecke gegen den freien Fall an.

Kapitän fällt aus

„Mit dem allerletzten Aufgebot“, wie Seidel erklärte, werde er die Reise nach Gundelfingen antreten. Er hat mehrere Spieler von den eigenen A-Junioren im Kader, ansonsten wäre es wohl zappenduster geworden. „Gottseidank haben wir da Unterstützung bekommen“, so Seidel. Zu den bereits länger ausfallenden Luca Jesse und Markus Sattelberger, der sich nach vielen Wochen Verletzungspause nun wohl doch einer Operation unterziehen muss, gesellten sich nun auch Kapitän Christoph Wallner (Bänderriss aus dem Dachau-Spiel), Kai Polotzek und Adel Merdan. Hinzu kommen die Rotsperren von Sascha Marinkovic und Tim Kießling. Letzterer wurde übrigens mit einer Sperre über vier Spiele belegt – eine weitaus überzogene Entscheidung!

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Lob vom Trainer

Dabei hatte Seidel eigentlich einen guten Start in die Trainingswoche erlebt: „Ich hatte das Gefühl, dass die Jungs die bittere Niederlage von Dachau gut verdaut haben. Die Übungen im Training klappen immer besser, es kommt immer mehr Verständnis rein. Sie versuchen, es gut umzusetzen“, lobte der 1860-Trainer die Mannschaft – ehe dann der Rückschlag erfolgte und sich ein Spieler nach dem anderen verletzt abmeldete.

Hoffen auf den Nachwuchs

Seidel nimmt es pragmatisch: „Wir machen da weiter und wollen die Spieler voranbringen – mehr ist nicht möglich.“ Heißt im Klartext: „Diszipliniert gegen den Ball arbeiten, die Räume gut besetzen und dem Gegner möglichst wenig zulassen.“ Es zählt die Hoffnung, dass die jungen Spieler ihr Herz auf dem Platz lassen und sich über gelungene Aktionen ins Spiel reinsteigern können. Im Sturm muss es Goalgetter Bojan Tanev (Seidel: „Er hat elegante Bewegungen“) richten, im Mittelfeld präsentierte sich Andrew Barsalona zuletzt stark: „Er hat in Dachau gut gespielt und ist als Führungsperson aufgetreten“, lobt Seidel.

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Hinspielsieg macht Hoffnung

Dass es unter diesen Umständen allerdings schwer wird, in Gundelfingen zu punkten, dürfte dem Rosenheimer Coach aber auch klar sein. Immerhin sind die Hausherren in der Tabelle mit 28 Punkten auf dem sechsten Rang und haben von ihren letzten vier Spielen drei gewonnen – unter anderem mit 3:1 in Memmingen. Vielleicht gibt den Sechzigern aber auch der Blick zurück etwas Hoffnung: Immerhin war der 1:0-Sieg zum Saisonstart einer von zwei Erfolgen im bisherigen Verlauf. Seitdem hat sich in Rosenheim aber nochmal viel verändert...

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