Mit 73 Jahren noch vorne dabei: Sepp Lippacher gewinnt Classic-Trial-Endlauf

Der 73-jährige Sepp Lippacher auf seiner Trialmaschine im Einsatz.
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Der 73-jährige Sepp Lippacher auf seiner Trialmaschine im Einsatz.

Ramsau bei St. Pölten war Ausrichter des letzten Laufes zum A-Cup (Österreichischer Classic Trialpokal). Es war eine Voranmeldung notwendig, denn wegen der Corona-Pandemie durften nur 100 Fahrer starten. Ausrichter Richard Ganster und sein Team hatten ein super Classic-Trial auf die Beine gestellt.

Ramsau– Ramsau bei St. Pölten war Ausrichter des letzten Laufes zum A-Cup (Österreichischer Classic Trialpokal). Es war eine Voranmeldung notwendig, denn wegen der Corona-Pandemie durften nur 100 Fahrer starten. Ausrichter Richard Ganster und seine Mannen hatten ein super Classic-Trial auf die Beine gestellt. Es waren 30 Sektionen in einem wunderschönen Naturgelände mit Wurzeln und Granitsteinen gesteckt, 15 für die zwei niedrigen Leistungsklassen und 15 für die zwei höheren Klassen, die zweimal zu durchfahren waren. Gestartet wurde in Gruppen von jeweils fünf Fahrern, die die Punkterichterfunktion selbst übernahmen. Man konnte zwischen drei Motorradkategorien wählen: Pre 65, luftgekühlt oder moderne Motorräder, die wiederum in vier Leistungsklassen aufgeteilt waren.

Sepp Lippacher war der älteste Fahrer

Sepp Lippacher vom MSC Engelsberg war mit 73 Jahren der älteste Fahrer in seiner Leistungsklasse. Er fährt nun schon seit 38 Jahren für seinen Heimatclub Trial. Zudem ist er immer noch total begeistert von diesem Sport. Dieser hält ihn fit, wie er sagt – sehen kann man das auch, sowohl körperlich als auch geistig ist er gut beinander. Sein Sport erfordert Kondition und Konzentration, und das ist genau die Kombination, der er mag. Er ist seit vielen Jahren Trialtrainer und gibt seine Erfahrungen auch gerne an die Jugend des MSC Engelsberg weiter. Auch im nächsten Jahr möchte er wieder bei Trail-Veranstaltungen dabei sein und sich mit anderen Fahrern messen.

Sieg in der zweithöchsten Klasse für Lippacher

Im österreichischen Ramsau startete er in der zweithöchsten Klasse und hatte die wenigsten Strafpunkte. Lippacher bekam bei der Siegerehrung für seine außergewöhnlichen Leistungen viel Applaus. Denn auch in der Gesamtwertung kam Lippacher auf den zweiten Platz. Albert Hobmeier, der ebenfalls für den MSC Engelsberg startet, fuhr mit einer NSU OSL 251 Rigid aus dem Jahr 1948, die er immer wieder verbessert hat, auf Platz zwei in der Klasse Pre 65. gg

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