Mike Hollo tritt als Titelverteidiger an

Naomi Pranjkoviczählt zu den Medaillenkandidaten.

Neumarkt – Beim ASV Neumarkt finden am Wochenende die 73.

bayerischen Tischtennis-Meisterschaften der Damen und Herren statt. Die heimische Tischtennisszene hat fünf Kandidaten am Start, teilweise sogar mit Medaillenchancen. Hinzu kommt, dass es mit dem Riederinger Mike Hollo und dessen Mutter Nicole eine Mutter-Sohn-Kombination geben wird, was bei Titelkämpfen dieser Art auch nicht alltäglich ist. Beide werden auch den Mixed-Bewerb bestreiten.

Was die Medaillenchancen betrifft, so dürfte bei den Herren Mike Hollo ein ganz heißer Kandidat sein. Der Riederinger, der im vergangenen Jahr sensationell bayerischer Meister wurde und damit jüngster Titelträger aller Zeiten ist, gibt sich bescheiden. Er ist heuer nicht mehr Jäger, sondern Gejagter. Zu seinen größten Konkurrenten zählt er „vor allem die jungen Spieler, wie beispielsweise Daniel Rinderer“. Die Aussage klingt etwas kurios, ist doch Mike Hollo selbst erst 14 Jahre. Der zweite heimische Teilnehmer ist Luis Kraus. Der Kolbermoorer will die Endrunde erreichen.

Nachdem die Ex-Kolbermoorerin Sabine Winter heuer nicht bei den bayerischen Meisterschaften vertreten ist, stehen für Naomi Pranjkovic die Chancen sehr gut, ganz oben auf dem Podest zu stehen. Eine ihrer Hauptkonkurrentinnen dürfte Laura Tiefenbrunner sein. Frei aufspielen kann Nicole Hollo bei diesen Titelkämpfen. Die Riederingerin will versuchen, die Konkurrenz zu ärgern. Ihre Mannschaftskollegin Lena Stuhlreiter hat folgendes Ziel: „Es wäre ein Highlight, aus der Gruppe zu kommen. Natürlich kommt es hierbei immer auf die Auslosung an.“ Obwohl es sich am Wochenende um bayerische Meisterschaften handelt, geht die Auslosung kurioserweise im baden-württembergischen Abstatt über die Bühne. eg

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