STARBULLS ROSENHEIM

Michi Baindl kehrt zurück

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„Unsere Wege haben sich 2013 nur deshalb getrennt, weil wir finanziell kürzer treten mussten“, erklärte Trainer Franz Steer, der Michael Baindl als Ersatz für Andrej Strakhov sieht.

Der 29-jährige Geretsrieder, der von 2011 bis 2013 schon zwei Zweitliga-Jahre für die Starbulls absolvierte, kommt aus Kaufbeuren zurück an die Mangfall. Baindl spielte in den beiden bisher erfolgreichsten Zweiliga-Jahren für Rosenheim. 2012 erreichten die Starbulls das Finale gegen Landshut und 2013 scheiterte man im Halbfinale knapp mit 3:4 gegen Bietigheim und erreichte das Pokalfinale gegen den gleichen Gegner.

„Michi hatte auch besser dotierte Angebote von anderen Zeitliga-Vereinen vorliegen, aber er hat sich für uns entscheiden, weil er aus Oberbayern kommt und vor allem, weil er weiß was ihn bei uns erwartet“, ist Franz Steer froh, einen weiteren erfahrenen deutschen Spieler in seinen Reihen zu haben. Immerhin kann der 1,84 Meter große und 88 Kilogramm schwere Baindl knapp 350 Zweitliga-Spiele (Bad Tölz, Riessersee, Landshut, Rosenheim, Kaufbeuren) und 72 DEL-Spiele für die Straubing Tigers vorweisen.

Letzte Saison in Kaufbeuren lief es für den Mittelstürmer zunächst glänzend, ehe ihn eine Gehirnerschütterung zu einer langen Pause zwang und er erst gegen Saisonende und in den Play-offs eingreifen konnte. In seinen insgesamt 33 Spielen der letzten Saison kam er auf sieben Tore und 18 Assists. Michael Baindl ist ein sehr mannschaftsdienlicher Spieler, der von sich selbst sagt: „Ich schaue immer, dass ich den Mitspielern helfen kann, egal wie. Ich werfe mich auch in Schüsse, wenn es nötig ist. Ich glaube, dass ich auch gut sehen und erkennen kann, was im Spiel gerade wichtig ist. Vom Spielerischen bin ich eher der Passer und kann meine Mitspieler gut einsetzen.“ Baindl ist nach eigener Aussage gewohnt Verantwortung zu übernehmen und auch einmal etwas anzusprechen. Im Rückblick auf seine bisherige Karriere nannte er seine zwei Jahre in Rosenheim „durch die Finalteilnahme gegen Landshut und das Pokalfinale sportlich gesehen am schönsten.“ Außerdem erinnert er sich besonders gerne an die beiden DEL-Jahre in Straubing: „Das war sehr beeindruckend, wie professionell alles angegangen wurde. Das hatte etwas.“

Der zweite Starbulls-Vorstand Peter Dürr sagte zur Verpflichtung von Baindl: „Wir sind froh, mit ihm einen altbekannten Allrounder wieder im Trikot der Starbulls zu sehen. Neben seiner Vielseitigkeit erwarten wir uns auch, dass er seine Erfahrung von rund 350 Zweitliga-Spielen einbringt.“ bz

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