Michael Spögler vom Raublinger Radsportteam Corratec & friends siegt am Kitzbüheler Horn

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Nach der internen Team-Challenge hat es für das Raublinger Radsportteam Corratec & friends nun die ersten Rennen im Jahr 2020 gegeben. Und es gab auch einen Sieg am Kitzbühler Horn.

Raubling – Nach der internen Team-Challenge hat es für das Raublinger Radsportteam Corratec & friends nun die ersten Rennen im Jahr 2020 gegeben. Ben Witt und Andreas Schmoll waren beim Einzelzeitfahren in Iffezheim am Start, Teamleader Michael Spögler und Daniel Debertin beim 40. Kitzbüheler-Horn- Bergrennen.

Vierter Sieg in Serie für Michael Spögler

Mit Sieg Nummer vier in Serie und persönlicher Topzeit beim Uphill-Klassiker am Kitzbüheler Horn zeigte der aktuelle italienische Bergmeister seine gute Form auf. Mit einer Größe von 2,04 Metern ist er eigentlich nicht der typische „Bergfloh“. Es ging über 7,2 Kilometer und 865 Höhenmeter sowie einer durchschnittlichen Steigung über 12,6 Prozent. Spögler fuhr mit seinem neuen Corratec CCT Evo Teamedition 2020 mit Scheibenbremsen in einer Durchschnittsgeschwindigkeit von gut 15 km/h hoch. „Es gibt sicher einfachere Rennen für einen Saisonstart“, meinte Spögler nach seinem Sieg.

Preis für hohes Anfangstempo gezahlt

Die Anfangsphase verlief für ihn optimal: Spögler drückte ordentlich aufs Tempo. „Nach gut zehn Minuten musste ich dann den Preis für das hohe Anfangstempo zahlen. Ich merkte, dass ich zu schnell gestartet war und bekam meinen Puls kaum unter 190 Schläge pro Minute“, meinte er bei der Rennanalyse. Spögler passte seine Strategie an. „Bei Rennhälfte musste ich mich sehr konzentrieren, um sauber und rund zu treten.“ Am Ende lag er im Ziel in 29:44 Minuten knapp fünf Sekunden vor Daniel Lehner, dem Sieger der Kategorie Lizenz Herren Amateure.

Und in dieser Kategorie belegte der zweite Fahrer des Teams Corratec & friends den zweiten Platz. Debertin war noch nie auf diesem legendären Anstieg mit dem Rad gefahren und musste sich das Rennen gut einteilen. In der Gesamtwertung belegte er den sechsten Rang.

Platz zwei in der Gesamtwertung für Ben Witt

Beim Einzelzeitfahren in Iffezheim an der Rheinuferstraße lieferte Ben Witt mit Platz zwei in der Gesamtwertung und dem Sieg in seiner Kategorie eine starke Leistung ab. „Die letzten fünf Kilometer im Regen schmerzten zwar enorm, aber ein Blick auf die bisherige Fahrzeit motivierte mich, noch ein paar Watt für das Finale zu mobilisieren“, meinte Witt. Andreas Schmoll startete mit seinem üblichen Straßenrenner, was sicher kein Vorteil war. Mit einer Durchschnittsleistung über 330 Watt belegte er den vierten Rang in seiner Kategorie. re

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