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TuS Mettenheim steht kurz vor der Meisterschaft

Am vorletzten Spieltag der Saison 2018/19 sicherte sich in der A 4 Mettenheim mit dem Erfolg in Polling eine hervorragende Ausgangssituation, um am nächsten Wochenende die Meisterschaft und den Aufstieg an der Römerstraße feiern zu können.

Im Tabellenkeller werden Emmerting (in Schwindegg), Mühldorf 2 (in Burgkirchen) und Töging 3 (in Marktl) den direkten Abstiegsplatz und den Relegationsplatz ausspielen.

A-Klasse Gruppe 3

TSV Taufkirchen - SV Schonstett 2:1. Es ist endlich geschafft, so das Statement von TSV Pressesprecher Michael Mittermaier. Mit einem 2:1 gegen den Tabellenzweiten Schonstett krönte die Steinhuber-Truppe nicht nur eine überragende Frühjahrssaison (6 Siege, 2 Remis), sondern schaffte mit dem Erfolg auch endgültig den Klassenerhalt. Obwohl die Gastgeber nicht an die Leistung beim Sieg gegen Meister Eiselfing anknüpfen konnten, reichte es zu einem weiteren Dreier. Taufkirchen von Beginn an hellwach und bereits in der 8. Minute der Führungstreffer durch Max Schönhuber. Gästetorwart Sergej Aselbor sah beim 25-mtr.-Schuss nicht gut aus. Taufkirchen dem 2:0 näher als der Aufstiegsaspirant dem Ausgleich. Steinhuber vergab die Möglichkeit hierzu und fortan waren die Gäste bis zum Pausenpfiff die Mannschaft, die das Spielgeschehen diktierte. Christoph Obermaier per Freistoß und Dino Samec (scheiterte an Keeper Richter) mit den Ausgleichschancen. Dieser fiel dann nach einem unnötig verursachten Foulelfmeter durch Samec. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein rassiges Spiel. Beide Teams spielten auf Sieg. Diesen trugen dann die Gastgeber davon, als Roland Weindl ein Durcheinander im Gästefünfer zum Siegtreffer nutzte.

TSV Schnaitsee - SC Rechtmehring 2:0. Das große Zittern ist für den SC R nach der Niederlage in Schnaitsee angesagt. Am letzten Spieltag benötigt man im Heimspiel gegen Taufkirchen noch einen Punkt, um Schicksalsspiele um den Klassenerhalt umgehen zu können. Ein bitteres Los nach dem Abstieg aus der Kreisklasse vor Saisonbeginn. Nach der knappen Hinspiel-Niederlage (0:1) setzte es auch im Rückspiel in Schnaitsee eine Niederlage. Das Endergebnis stand bereits nach zwanzig Minuten Spielzeit fest. Bernhard Waldmann (8. Min.) und Severin Schluck (18. Min.) waren die Torschützen für die Gastgeber. Das große Manko der Vital-Elf, das sich mit wenigen Ausnahmen über die gesamte Rückrunde zog, war der fehlende konsequente Abschluss.

A-Klasse Gruppe 4

SG Zangberg/Ampfing - SG Marktl/Stammham 2:2. Das letzte Saisonspiel der Gastgeber (am letzten Spieltag nicht im Einsatz) endete mit einem leistungsgerechten Remis gegen den Aufstiegsanwärter, der Spielgemeinschaft aus Marktl und Stammham. Die Kruse/Dikmen-Elf damit auch im achten Spiel in Folge ungeschlagen. Für die Gäste bedeutete das Remis dagegen einen schweren Rückschlag im Aufstiegskampf. Die Wimmer-Elf muss am letzten Spieltag auf einen Ausrutscher der Burgkirchener Mannschaft bei eigenem Sieg hoffen, um noch eine Chance zu haben.

Die stark ersatzgeschwächten Gastgeber gingen in der 30. Minute nach einem Eckball von Brandl durch einen Kopfball von Christian Springer in Führung. Diese egalisierte zehn Sekunden nach seiner Einwechslung in einer identischen Situation auf der anderen Seite der SG-Spieler Stefan Forster. Das Spiel ausgeglichen, mit einem leichten Chancenplus für die Gäste. Diese mussten in der 62. Minute die erneute Führung der Gastgeber schlucken, als Rauscheder quer auf Hobmaier legte und dessen Ablage dann Springer aus 5 mtr. verwertete. Der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten. Stark Abseitsverdächtig netzte Angelo Feilkas nach einem langen Ball über Keeper Michael Naglmeier ein.

FC Töging 3 - TV Kraiburg 1:0.Den buchstäblich letzten Strohhalm im Abstiegskampf ergriff die Töginger Dritte im Heimspiel gegen den TV Kraiburg. Ich kann nur den Hut vor meiner Mannschaft ziehen, so Coach Fabian Köhler, der fünf Spieler im Kader hatte, die seit Urzeiten nicht mehr am Ball waren. Die Gastgeber machten die Räume eng und so konnten die Kraiburger ihren Torjäger Tom Jacobi nicht effizient in Szene setzen. Beide Teams hatten in der ersten Halbzeit ihre Torchancen, die Gastgeber mit den besseren nach Standardsituationen. Tore blieben jedoch aus.

Die Gäste, die sich seit nunmehr zehn Spielen nicht mehr dreifach belohnten und von einer guten Hinrunde zerren, enttäuschten dann in der zweiten Halbzeit. Es kam fast nichts mehr von der ebenfalls stark ersatzgeschwächten Stadlmayr-Elf. Die Töginger agierten dagegen weiterhin taktisch diszipliniert und schafften durch Patrick Spermann nach einem langen Ball den goldenen Treffer. Den fünften Saisonsieg bezeichnete Köhler aufgrund der Umstände als kleine Sensation. Der Sieg hätte auch noch höher ausfallen können, aber Gassner (mehrere Male) und Vogt vergaben tolle Chancen. Die letzte Möglichkeit, um den direkten Abstieg noch zu vermeiden, haben die Töginger am letzten Spieltag bei der SG Marktl/Stammham.

TSV 66 Polling - TuS Mettenheim 1:3. Pollings Berichterstatter Florian Grassler sah einen insgesamt nicht unverdienten Sieg des Tabellenführers, aber auch einen nicht unerheblichen Knackpunkt in der Partie. Er sprach die 56. Minute beim Stand von 1:1 an, als der Unparteiische einen Elfmeter (klare Fehlentscheidung, so Grassler) zugunsten der Gäste und dem Pollinger Lucas Baumgartner wegen Meckerns die Ampelkarte gab. Balazs Huber ließ sich die Chance zum Führungstreffer vom Punkt aus nicht nehmen. Mettenheim ging nach einem Patzer von Pollings Keeper Manuel Mittermaier nach einem Freistoß von Süleyman Cakar früh in Führung.

Nach vergebenen Chancen durch Prametsberger und Baumgartner gelang den Gastgebern kurz vor dem Halbzeitpfiff nach Vorarbeit von Kivumbi und Wimpersinger durch Maximilian Habermeier der Ausgleich. Die erneute Führung der Gäste verhinderte dann in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit Wimpersinger, der nach einem Freistoß den „Braten roch“ und kurz vor dem Einschlag klären konnte. Ein Traumtor von Huber (perfekter Seitfallzieher) ebnete den Mettenheimern dann in der 70. Minute den Weg zum Sieg und voraussichtlich auch zur Meisterschaft.

SV Haiming - VfL Waldkraiburg 2 0:0.In einem schwachen Spiel – so Haimings Pressesprecher Alois Riedhofer – gab es einen allerdings negativen Höhepunkt, als Waldkraiburgs Hasan Tasci in der Nachspielzeit alle Sicherungen durchbrannten. Nach einem Allerweltsfoul (Festhalten) im Mittelfeld ging der VFL-Spieler gleich auf mehrere Spieler der Heimmannschaft los.

Das Remis reichte der Bezirksliga-Zweiten, um sich endgültig den Klassenerhalt zu sichern. Beide Teams hatten während der doch etwas langweiligen Begegnung ihre Chancen auf einen siegbringenden Treffer. Es passte zum Verlauf des Spieles, dass auch einige Hochkaräter versiebt wurden. So drei Minuten vor Schluss, als Waldkraiburgs Anton Litt die größte Chance seiner Mannschaft aus fünf Metern freistehend am Tor vorbeischoss.

Litt hatte auch die erste Chance im Spiel, als sein Schuss von Dominik Boltas auf der Linie geklärt werden konnte. Die Gastgeber verzeichneten durch Anton Putak, Max Spielberger und Hubert Grünwald ihre besten Möglichkeiten, ehe Christoph Unterstöger frei vor Waldkraiburgs gutem Torwart Tobias Neumann ebenfalls die Nerven versagten.

SV Weidenbach - SVG Burgkirchen 0:2. Erst in den Schlussminuten setzten sich die Gäste aus Burgkirchen auf dem Heldensteiner Sportplatz gegen die Jackl-Elf durch. Mit den späten Treffern von David Brosch (86. Min.Flugkopfball) und Torjäger Johann Niederhaus (90+5. Min. Freistoß aus 40 mtr. über den zu weit vor dem Tor stehenden Karatepe) wahrte die Mannschaft von Coach Albert Nöbauer die Chance auf Platz 1 oder 2 in der Endtabelle. Realistisch eingeschätzt dürfte es der Relegationsplatz werden. Aber im Fußball gibt es immer wieder Überraschungen. Diese versäumten die Schwarz-Weißen gegen den Tabellenzweiten. Nach einer ersten Großchance für die Gäste, die Keeper Bekir Karatepe vereitelte, hatten die Gastgeber ihrerseits Möglichkeiten, um jubeln zu können. Werner und Co. vergaben die Chancen, so dass beide Teams mit einem torlosen Remis in die Kabinen gingen. Auch in der zweiten Spielhälfte schenkten sich beide Mannschaften nichts. Hüben wie drüben hätte es bei einigen guten Chancen einschlagen können. Aber sowohl Karatepe wie auch sein Gegenüber Bartlechner hielten die Kiste vorerst sauber. Die Gastgeber haderten mit einem fehlenden Pfiff, als Keeper Bartlechner ein klares Foul an Johannes Leier beging. Danach scheiterte Kilian Kobler an seinen Nerven,, als er allein vor Bartlechner den Ball neben das Gehäuse setzte, und zum Schluss folgte dann auch noch das große Entsetzen.

FC Mühldorf 2 - SV Schwindegg 2:4. Die Einstellung passte, so Mühldorfs Interimscoach Jürgen Pichler, der den im Berliner Pokalfinale weilenden Denis Michel an der Linie vertrat. Insgesamt war der Schwindegger Erfolg jedoch verdient, so Pichler in seinem Spielstatement. Pichler trauerte etwas der Großchance von Maxi Jäger beim Stand von 2:2 nach. Wer weiß, wie das Spiel dann geendet hätte. So aber versalzte Schwindeggs Torjäger Daniel Blindhuber nach Kontern in der 87. und 90. Minute den Gastgebern die mögliche Erfolgssuppe. Die spielerisch überlegenen Gäste gingen in der 12. Minute ebenfalls durch Blindhuber in Führung. Die Rothosen gaben aber in der eminent wichtigen Partie alles und kamen durch Alexander Forster nach einem Konter in der 26. Minute zum Ausgleich. Ein kurioser Kopfballtreffer von Florian Zollner (34. Min.) sorgte für die erneute (Halbzeit) Führung der Weinberger-Elf, die seit sechs Spieltagen ungeschlagen ist. Pichler stellte in der Pause das Mühldorfer Spielsystem um. Die Folge war der erneute Ausgleichstreffer durch Paul Rehse, der nach einem Schnittstellenpass in der 65. Minute traf. Die Begegnung, die unter der schwachen Schiedsrichterleistung litt, endete dann mit der bitteren Niederlage, die Mühldorf vermutlich in das Abstiegs-Relegationsspiel zwingt. psc

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