Meisterschaft nicht nur am grünen Tisch geholt

Die ehemalige ungarische Weltklassespielerin Krisztina Toth hatte großen Anteil daran, dass die zweite Mannschaft des SV DJK Kolbermoor die Meisterschaft holte. Erlich

Kolbermoor – Die Corona-Krise hat in der abgebrochenen Tischtennissaison für viele Mannschaften oft nicht das erhoffte Ergebnis gebracht.

Für Kolbermoors zweites Damenteam hat sich die abgelaufene Spielzeit aber auf alle Fälle gelohnt. Man wird in der kommenden Spielzeit in der eingleisigen 2. Bundesliga aufschlagen und dies als souveräner Aufsteiger.

„Wir sind sehr zufrieden“, war unlängst von Kolbermoors stellvertretendem Abteilungsleiter Günther Lodes zu hören. Damit meinte er sowohl die Leistungen der an der Meisterschaft beteiligten Spielerinnen wie auch die Souveränität, wie die Meisterschaft errungen wurde. Das heimische Meisterteam beherrschte die Konkurrenz fast nach Belieben und brachte unter anderem bis zum Saisonabbruch vier 6:0-Siege sowie drei 6:1- Erfolge zustande. Wie klar man seine Gegner beherrschte, zeigte die Leistung gegen den Verfolger aus Jena, der mit 6:1 nach Hause geschickt wurde.

Einen großen Anteil an diesem Erfolg hatte sicherlich Krisztina Toth. Die ehemalige ungarische Weltklassespielerin, die seit einigen Jahren als Bayerns Verbandstrainerin und zudem als Leistungssportreferentin tätig ist, blieb im Einzel ungeschlagen. Die 45-Jährige war damit beste Spielerin in der 3. Bundesliga bis zum Saisonabbruch. Fast genauso gut waren aber ihre Mannschaftskolleginnen, die ebenfalls ihren Teil dazu beitrugen, dass man zukünftig eine Etage höher spielt. Die anfänglichen Zweifel, die es von Trainer Boris Pranjkovic gab, wurden bald zerstreut.

Vor Kurzem gab auch Spielleiter Kolja Rottmann aus der DTTB-Zentrale in Frankfurt bekannt, auf welche Gegner der Neuling treffen wird. Die Liste der Konkurrenten ist dabei sehr attraktiv.

Neben dem Erstliga-Absteiger TTK Anröchte trifft man auf die Leutzscher Füchse, den MTV Tostedt, den TuS Uentrop, die DJK Offenburg, den TTC Langweid, die Füchse Berlin und den TTC Weinheim. eg

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