Eiselfing trennt sich vom Coach - Derbys in Griesstätt und Babensham

Mehrere neue Trainer

In der langen Winterpause haben sich einige Veränderungen in der Fußball-Kreisklasse 2 ergeben. So trennte sich der TSV Eiselfing diese Woche von seinem Trainer.

In Wasserburg, Forsting und Babensham stehen zudem neue Übungsleiter an der Auslinie. In Griesstätt findet gleich zu Beginn ein Nachbarschaftsduell statt. Und Rott möchte die positiven Erlebnisse aus dem Sieg von letzter Woche in diesen Spieltag mitnehmen.

SV Linde Tacherting - ASV Rott (Samstag, 17 Uhr). Für den ASV hat das Fußballjahr 2014 bereits am letzten Wochenende erfolgreich begonnen. Im Verfolgerduell in Ramerberg gelang den Rottern ein 3:1-Auswärtssieg und somit der Sprung auf den zweiten Tabellenplatz. Beim Derbysieg überzeugte vor allem Mittelfeldmann Marco Voglrieder, der neben seinem Tor zum 2:1 auch an den beiden weiteren Treffern beteiligt war. Am Wochenende winkt zum ersten Mal in der Saison die Tabellenspitze. Dazu gilt es sich in Tacherting für die Hinspielpleite zu revanchieren.

TSV Eiselfing - SV Ramerberg (Sonntag, 14 Uhr). Stürmische Tage hat der TSV hinter sich. Denn Anfang diese Woche trennte man sich etwas überraschend von Trainer Robert Kalamar. Abteilungsleiter Alex Lax dazu: "Ich möchte mich beim Robert sehr für die drei Jahre Engagement, welches auch über den Fußballplatz hinausging, bedanken und wünsche alles Gute." Als Trainer für die restliche Spielzeit konnte das Eiselfinger Urgestein Thomas "Miezi" Kölbl gewonnen werden. Ihm steht eine schwierige Aufgabe bevor. Denn viele Spieler fehlten auf Grund Verletzungen in der Vorbereitung. So wird Florian Rost wegen des Verdachts auf Kreuzbandriss vermutlich die komplette Saison ausfallen. Hinter dem Einsatz von Florian Dirnecker und Christian Müller stehen noch große Fragezeichen. Zumindest Niki Wiemer ist nach Oberschenkelzerrung wieder fit. "In dieser schwierigen Phase müssen wir alle etwas zusammenrücken und uns gegenseitig unterstützen", meinte Lax.

Nach der doch etwas ernüchternden Auftaktniederlage im Nachholspiel gegen den ASV Rott ist die Elf von Trainer Jesse Kleiner beim Spiel in Eiselfing nun gefordert. Im Ramerberger Lager hofft man zumindest auf ein Unentschieden. Der Einsatz von Mittelfeldspieler Johannes Zosseder ist aufgrund seiner Blessur aus dem Rott-Spiel noch gefährdet.

DJK SV Griesstätt - SV Vogtareuth (Sonntag, 15 Uhr). Mit dem anstehenden Lokalderby des 18. Spieltags hat die lange Winterpause für den DJK am Sonntag ein Ende. Die Gäste aus Vogtareuth stehen auf Tabellenplatz neun und wollen nicht noch weiter nach hinten abrutschen, deshalb müssen die DJK-Mannen mit hochmotivierten SVV-Spielern rechnen. Die Nachbarn haben aus dem Hinspiel noch was gut zu machen. Dieses gewann Griesstätt knapp mit 3:2. Durch einen erneuten Sieg im Rückspiel wäre die Grundlage geschaffen, um die Tabellenspitze noch länger anführen zu können. Hannes Angerer, Benedikt Inninger und Josef Ott sind bei Griesstätt verletzt.

TSV Babensham - SV Waldhausen (Sonntag, 15 Uhr). "Nach einem bis dato eher enttäuschenden Saisonverlauf, gilt es jetzt noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren. Keinesfalls wollen wir noch irgendetwas mit den unteren Plätzen zu tun haben", so Josef Hintermayer zum neuen Saisonziel. Wie bereits berichtet, trat Babenshams Urgestein Jockl Gnatzy in der Winterpause als Trainer zurück und somit entschied sich die Abteilungsleitung, dem ehemaligen Spieler Christian Brack das Vertrauen zu schenken. Neben der eigenen Reserve, mit der er den Aufstieg in die A-Klasse schaffte, trainierte Brack auch den TSV Soyen. Gleich zu Beginn plagen Babenshams Coach einige personelle Probleme. Definitiv fehlen beim morgigen Derby gegen den SV Waldhausen Thomas Estermann (Auslandsstudium), Stephan Scheitz und Lukas Wagner (beide Knieprobleme). Zudem wird Ex-Kapitän Stephan Wimmer aus privaten Gründen kürzer treten. Somit organisiert zukünftig Edl König die Abwehr und Andreas Haller rückt neu ins Mittelfeld.

Beim SV Waldhausen gab weder im Kader noch im Umfeld große Veränderungen. Nur der neue Zaun am Waldhauser Sportgelände sorgte für Veränderung. Das Trainer-Duo Balk/Nurikic hofft darauf, dass die gute Vorbereitung mit einem Trainingslager in Kroatien nun Früchte trägt und der SVW gut in das neue Jahr starten kann.

SV Forsting - TSV Wasserburg (Sonntag, 15 Uhr). Neue Trainer, neue Spieler und der Beginn nach einer langen Winterpause. Veränderungen, die das Spiel zwischen dem SV Forsting und TSV 1880 Wasserburg unberechenbar machen. Bei der Heimelf feiert Trainer Karl Klapper am Sonntag Premiere in der Kreisklasse 2. Ob die Premiere auch glücklich endet, hängt von der Mannschaft ab, die die Ausfälle von Jakob Schweiger, Wolfgang Krötzinger und Jürgen Vierlinger verkraften muss. Hinter Top-Torjäger Thomas Mayer ist ebenfalls noch ein kleines Fragezeichen. Doch Klapper ist guter Dinge.

Bei den Löwen sind alle Mann bis auf den rotgesperrten Alexander Meltl an Bord. Sechs Wochen wurde intensiv trainiert, um für die restlichen Spiele die benötigten Punkte zum Klassenerhalt zu sammeln. Trainer Jockl Gnatzy ist mit dem bisherigen Verlauf zufrieden. Wolfgang Fiedler und Marco Kleinschwärzer stehen in der Rückrunde zusätzlich zur Verfügung. Walter Kern dagegen hat endgültig seine Fußballschuhe an den Nagel gehängt. Natürlich ist für beide Mannschaften das erste Spiel nach der Winterpause eine Art Standortbestimmung, trotzdem bleibt für die Wasserburger Löwen keine Zeit, sich zusammenzufinden, denn bei nur noch acht verbleibenden Partien ist jedes Spiel wie ein Endspiel anzusehen. lax

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