Gold, Silber und Bronze

Medaillen für Chiemgauer Biathleten: Goldener Abschluss bei der EM in Polen

Marion Deigentesch vom SV Oberteisendorf holte in der Mixed-Staffel Silber bei der Biathlon-EM.
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Marion Deigentesch vom SV Oberteisendorf holte in der Mixed-Staffel Silber bei der Biathlon-EM.

Nach der Bronzemedaille von Johannes Kühn im Sprint hat es zum Abschluss der Biathlon-Europameisterschaft in Polen auch noch Gold und Silber für Deutschland gegeben. Dabei durften sich auch die Chiemgauer Marion Deigentesch und Dominic Schmuck über Edelmetall freuen.

Duszniki Zdroj– Versöhnlicher Abschluss für die deutschen Biathleten bei den Europameisterschaften im polnischen Duszniki Zdroj: In der Single-Mixed-Staffel und in der Mixed-Staffel gab jeweils Medaillen – und zwar Silber und Gold! Zuvor hatte nur der Tüßlinger Biathlet Johannes Kühn im Sprint mit Bronze für Edelmetall für den Deutschen Skiverband (DSV) gesorgt.

Mit seinem Podestplatz hat sich der 29 Jahre alte Athlet, der für den WSV Reit im Winkl startet, auch für einen der offenen Plätze im deutschen Aufgebot für die Weltmeisterschaft im slowenischen Pokljuka (9. bis 21. Februar) qualifiziert. Im Weltcup hatte der Biathlet, der am Stützpunkt Ruhpolding trainiert, die DSV-Norm noch verpasst.

In der Verfolgung knapp am Stockerl vorbei

Kühn sorgte auch in der Verfolgung über 12,5 km für das beste deutsche Ergebnis. Er verpasste als Vierter knapp den erneuten Sprung aufs Podest (+18,6 Sekunden/3 Schießfehler). Europameister wurde der Ukrainer Artem Pryma vor dem Tschechen Michal Krcmar und dem Norweger Haavard Gutuboe Bogetveit. Kühn zeigte sich mit seinen Ergebnissen bei der EM zufrieden. „Zum Abschluss einer recht erfolgreichen Woche noch einmal Blumen und Platz vier in der Verfolgung“, schrieb er auf Instagram.

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Grund zur Freude hatte auch Dominic Schmuck vom SC Schleching. Nach seinem starken neunten Platz im Sprint legte er in der Verfolgung noch eine Schippe drauf und jubelte über den achten Rang (+40,5/3). „Wieder ein guter Platz für mich bei der EM“, freute er sich auf Instagram. Justus Strelow von der SG Stahl Schmiedeberg belegte Platz elf und Philipp Nawrath vom SK Nesselwang reihte sich auf dem 32. Rang ein. Nicht so gut lief es für Philipp Horn vom SV Eintracht Frankenhain auf Platz 35 und Danilo Riethmüller vom WSV Clausthal Zellerfeld (48.). Sie leisteten sich viele Fehlschüsse.

Starker Verfolgungswettkampf von Deigentesch

Bei den Frauen siegte in der Verfolgung über 10 km die Polin Kamila Zuk vor Karoline Erdal aus Norwegen und deren Teamkollegin Aasne Skrede. Beste Deutsche war Vanessa Voigt (WSV Rotterode) als Siebte. Juliane Frühwirt vom SV Motor Tambach-Dietharz wurde Zehnte, Franziska Hildebrand vom WSV Clausthal-Zellerfeld kam auf Rang 14.

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Marion Deigentesch vom SV Oberteisendorf zeigte nach ihrer schwachen Leistung im Sprint mit Platz 40 eine starke Aufholjagd – und wurde dafür auch belohnt: Sie reihte sich noch auf dem 15. Rang (+1:24/2) ein. „Das ist Biathlon“, postete die Sportlerin hinterher. Stefanie Scherer (SC Wall) auf Platz 19 und Elisabeth Schmidt (WSV Warmensteinach) auf Rang 31 komplettierten das DSV-Ergebnis.

Erfolgreiche deutsche Staffeln

In der Single-Mixed-Staffel traten Stefanie Scherer und Justus Strelow für den DSV an. Sie kamen in 35:01 Minuten ins Ziel und sicherten sich damit den Titel. Dahinter reihten sich Frankreich und Russland ein. Auch in der Mixed-Staffel über 4x6 km lief es für das deutsche Team, das in der Besetzung Vanessa Voigt, Marion Deigentesch, Dominic Schmuck und Philipp Nawrath antrat. Das Quartett durfte am Ende den zweiten Rang feiern. Europameister wurden die Norweger und der dritte Platz ging an die Ukraine. bst

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