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Medienbericht: Ukrainischer Botschafter Melnyk soll aus Deutschland abgezogen werden

Internationale Beziehungen

Medienbericht: Ukrainischer Botschafter Melnyk soll aus Deutschland abgezogen werden

Andrij Melnyk, der häufig kritisierte ukrainische Botschafter in Deutschland, soll Medienberichten …
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Beide Bayern-Vertreter kamen aus Heufeld

Mayer und Sitte schaffen beim Bundesfinale der TT-Minimeisterschaften etwas Einzigartiges

Alexander Mayer und Sophia Sitte haben für eine Besonderheit gesorgt: Die beiden Vertreter des Bayerischen Tischtennis-Verbandes beim Bundesfinale kommen aus einem Verein und wurden Zweiter und Dritter.
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Alexander Mayer und Sophia Sitte haben für eine Besonderheit gesorgt: Die beiden Vertreter des Bayerischen Tischtennis-Verbandes beim Bundesfinale kommen aus einem Verein und wurden Zweiter und Dritter.

Wenn sich jemand in der Tischtennis-Szene schon in jungen Jahren einen Namen gemacht hat, dann ist das Alexander Mayer. Auch beim Bundesfinale der TT-Minimeisterschaften schaffte er zusammen mit Vereinskollegin Sophia Sitte nun etwas Unglaubliches.

Saarbrücken – In den vergangen Wochen haben Alexander Mayer und Sophia Sitte schon für viel Aufsehen gesorgt. Nun aber haben sie ihren bisherigen Leistungen die Krone aufgesetzt. Beim Bundesfinale der Tischtennis-Minimeisterschaften in Saarbrücken wurde der erst achtjährige Heufelder Mayer deutscher Vizemeister und seine Vereinskollegin Sitte sorgte mit Rang drei ebenfalls für Furore.

Mayer lässt seinen Anhang zittern

Auch wenn die eine oder andere Begegnung für Alexander Mayer – er musste in der Vorrunde in drei Begegnungen über die volle Distanz von fünf Sätzen gehen – und seinem Anhang zur Zitterpartie wurde, so bewies er am Ende doch die Kaltschnäuzigkeit und schaffte es, alle Begegnungen ohne Niederlage zu überstehen. In der Endrunde konnte er sogar noch zulegen und ließ dies im Halbfinale seinem Kontrahenten Moritz David Heina aus Gera auch deutlich mit einem klaren 3:0-Sieg (11:4/11:8/11:6) spüren. Im Endspiel sah er sich dem Osnabrücker Kirill Manalaki gegenüber, gegen den er zunächst einmal einem 0:2-Satzrückstand nachlaufen musste. Als er den dritten Satz mit 11:8 für sich entscheiden konnte, schöpfte er nochmals Hoffnung, musste nach dem 7:11 in Durchgang Nummer vier seinem Gegner aber doch zum Sieg gratulieren.

Niederlage im Halbfinale, aber ein versöhnliches Ende

Sophia Sitte machte es hingegen schon in der Vorrunde spannend. In der Endabrechnung landete sie hier auf Rang zwei – punktgleich mit der Dritten Emmi Sievers aus Fockbek in Schleswig-Holstein. Allerdings durfte sie sich über das bessere Satzverhältnis freuen. Im Halbfinale traf sie auf die spätere Gesamtsiegerin Magdalena Breuer aus Dernbach. Gegen die im Tischtennis-Verband Rheinland-Rheinhessen beheimatete Gegnerin lag sie nach den 13:15- und 9:11-Niederlagen zunächst mit 0:2 im Rückstand. Durch zwei 11:6-Erfolge glich sie zwar aus, musste aber im fünften Satz doch eine 3:11-Niederlage hinnehmen. Im Spiel um Platz drei musste sie nach der 2:1-Satzführung zunächst den Ausgleich kassierte, setzte sich im Entscheidungssatz aber mit 11:6 durch und erreichte so das erhoffte Podest. „Ich kann mich nicht erinnern, dass es so etwas schon einmal gegeben hat. Zwei Podestplätze beim Bundesfinale, bei dem beide Spieler einen Landesverband vertreten und dabei sogar aus dem gleichen Verein kommen“, so Heufelds Jugendleiter Robert Wagner.

„Erst geärgert, dann doch gefreut“

Die OVB-Sportredaktion hat sich mit den beiden Nachwuchsspielern nach ihrer Rückkehr aus Saarbrücken über das Bundesfinale unterhalten:

Welche Eindrücke hattet ihr, als ihr das erste Mal die Turnhalle in Saarbrücken betreten habt?

Sophia Sitte:Sie ist mir ein bisschen groß vorgekommen, aber ich habe mich darüber gefreut, dass ich am nächsten Tag da spielen darf.

Alexander Mayer:Die Halle ist mir schon ein wenig groß vorgekommen. Ich hätte nicht gedacht, dass sie so hoch ist.

Habt ihr Euch während des Turniers auch mit anderen Spielerinnen und Spielern unterhalten?

Sitte:Zunächst nicht, da habe ich mich auf das Spiel konzentriert. Am Sonntag haben wir uns mehr unterhalten.

Mayer: Ich habe mich zuerst ebenfalls auf meine Spiele vorbereitet.

Als ihr nach der Vorrunde schon so gut abgeschnitten hattet, was ging euch da dann durch den Kopf?

Sitte:Ich fand das echt gut, da ich am Anfang zwei Spiele verloren habe. Ich habe nämlich nicht gedacht, dass ich ins Halbfinale komme.

Mayer: Ich habe nicht gedacht, dass ich so gut mithalten konnte. Ich war ja mit Abstand der Jüngste.

Alex, als das Endspiel verloren ging, hast Du dich da geärgert? Und Sophia, was hast du über Platz drei gedacht?

Mayer:Zuerst habe ich mich schon ein bisschen geärgert. Dann war ich aber doch über den zweiten Platz froh.

Sitte:Ich wollte unbedingt einen Pokal mit nach Hause nehmen und das habe ich am Ende auch geschafft.

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