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Siegtreffer per Kopfball in der Fußball-Landesliga

Maxi Gürtler trifft spät zum Bruckmühler Erfolg über Ampfing

Bruckmühls Anian Folger wird hier gleich von mehreren Ampfingern umzingelt.
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Bruckmühls Anian Folger wird hier gleich von mehreren Ampfingern umzingelt.
  • VonMichael Buchholz
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In einer Begegnung auf schwerem Geläuf hat der SV Bruckmühl seine Defensivleistung stabilisiert und in der Fußball-Landesliga einen wichtigen Sieg eingefahren. Im Heimspiel gegen den TSV Ampfing sorgte Maxi Gürtler in der Schlussphase für den 1:0-Erfolg.

Bruckmühl – Der TSV Ampfing bleibt die schwächste Auswärtsmannschaft der Fußball-Landesliga Südost: Das Team von Trainer Rainer Elfinger hat am 19. Spieltag eine überflüssige 0:1-Niederlage beim SV Bruckmühl einstecken müssen und hat jetzt nur nach zwei Punkte Vorsprung auf die Relegationszone.

Ampfinger Fehler wurde bestraft

„Der Platz war schon schwer bespielbar, Flachpässe waren praktisch unmöglich, da bin ich schon bei den Jungs. Aber wir haben halt an diesem Tag auch nicht die Klasse gehabt, um trotzdem die Punkte mitzunehmen“, ließ Elfinger das schwierige Geläuf nur sehr bedingt gelten, zumal er auch feststellen musste: „Bruckmühl hat so gut wie nichts für das Spiel getan, da muss man halt wenigstens den Punkt mitnehmen. Aber wir haben in jeder Halbzeit einen brutalen Fehler gemacht und sind dann eben zehn Minuten vor Schluss bestraft worden.“

Gürtler per Hinterkopf

Beide Mannschaften mühten sich über 80 Minuten mehr schlecht als recht, ließen die Präzision vermissen, ehe ein böser Schnitzer der Ampfinger Defensive das Tor des Tages ermöglichte. Einen weiten Ball auf den linken Flügel konnte die Ampfinger Defensive nicht unterbinden, ebenso wenig wie die Flanke durch Sebastian Marx, im Zentrum war es dann Maximilian Gürtler, der einen Tag nach dem 85. Geburtstag von Uwe Seeler per Hinterkopf den Uns-Uwe-Gedächtnistreffer zum Tor des Tages markierte. „Die Situation wäre in der Entstehung wirklich einfach zu verteidigen gewesen“, ärgerte sich Elfinger.

Maxi Gürtler (rechts) erzielte den Siegtreffer für den SV Bruckmühl.

Die Ampfinger versuchten von Beginn an Druck zu machen, hatten mehr Ballbesitz, waren aber in der vordersten Linie nicht entschlossen genug. Elfinger: „Da hat es uns an Galligkeit gefehlt, wir haben es einfach nicht gut genug gemacht, die Abschlüsse waren nicht präzise genug und zwei Mal haben wir uns dann sogar nicht selbst angeschossen – da wäre der Ball drin gewesen.

Folger scheiterte am Pfosten

Nach ersten Halbchancen für die Gäste war es Anian Folger, der in der 23. Minute mit einem Heber am rechten Pfosten scheiterte. „Da haben wir noch Glück gehabt, das hätte Warnung genug sein müssen“, so Elfinger, der in der Folge auch einen Lattentreffer von Nadil Buljubasic sah, dessen Flanke auf der Latte landete.

„Das Ding hätte auch reingehen können, da hätte der Torhüter nichts mehr machen können“, haderte Elfinger, der aber klarstellt: „Unterm Strich müssen wir uns selber an der Nase packen. Wir hätten die große Gelegenheit gehabt uns ein wenig von hinten abzusetzen, haben es aber verpasst, weil wir die Vorgaben nur zum Teil umgesetzt haben. Das müssen wir in den kommenden Spielen einfach besser machen. Da gibt es keine Ausreden.“

  • SV Bruckmühl: Stiglmeir, Keller, Stannek (ab 71. Piga), Festl, Folger, Gürtler, Marx (ab 83. Wechselberger), Bott, Patrick Kunze (ab 64. Cosentino), Peetz, Scherhag.
  • TSV Ampfing: Pohl – Selimovic, Halozan (ab 82. Weichhart), Bahadir, Popa (ab 89. Toma) – Steppan, Salibasic – Buljubasic, Pantea, Grahovac (ab 72. Peii) – Divkovic.
  • Schiedsrichter: Ziegler (TSV Hohenpeißenberg)
  • Zuschauer: 153.
  • Tor: 1:0 Gürtler (80.).

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