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Eishockeystürmer der Starbulls Rosenheim flog gestern völlig überraschend zurück nach Kanada

Matt Smith ein zweiter Fall Aucoin?

Rückblick, Dienstag, 9. Oktober 2007: Der damalige Eishockey-Ausnahmestürmer Phil Aucoin von der Starbulls Rosenheim flog, ohne sich von der Mannschaft oder vom damaligen Trainer Markus Berwanger zu verabschieden, nach Boston und kehrte nicht wieder zurück.

Liebeskummer hat den US-Boy damals zurück in seine Heimat getrieben. Eine unrühmliche Ausnahme, hoffte man zumindest bei den Starbulls-Verantwortlichen, doch weit gefehlt: Fast auf den Tag genau zwei Jahre später macht der nächste Nordamerikaner den Abflug aus Rosenheim. Matt Smith packte seine Koffer, setzte sich am gestrigen Dienstag, 6. Oktober, ins Flugzeug nach Kanada. Der Unterschied zu Aucoin: Smith meldete sich telefonisch bei seinem Trainer Franz Steer ab, ohne allerdings eine genauere Begründung für seine Abreise zu liefern. "Er rief mich kurz an und erklärte mir, dass er private Probleme in Kanada zu lösen habe. Das war's", erklärte Starbulls-Trainer Franz Steer, der allerdings vermutet, dass auch hier eine Frau der Hauptgrund für die Heimreise von Smith ist. "Seine Verlobte blieb in Kanada und studiert dort. Vielleicht gibt es mit ihr Probleme." Der Starbulls-Coach wirkte ob dieser Hiobsbotschaft noch relativ locker und meinte nur: "Reisende soll man nicht aufhalten. Wir warten zwar noch ein paar Tage ab, ob er eventuell wieder kommt, schauen uns aber trotzdem um, was der Markt hergibt. Wer weiß für was es gut ist", wird Steer deutlich. Eigentlich schade um Smith, der gerade im ersten Heimspiel gegen Herne seine Torgefährlichkeit mit zwei Treffern andeutete, gut spielte und auch in der Mannschaft angesehen war. Laut Steer hat sich Smith (kam im Sommer neu) in Rosenheim wohlgefühlt, doch wenn die Liebe ruft, offenbaren auch die rauen Eishockeyspieler ihr weiches Herz...

Liebeskummer: Phil Aucoin verschwand vor zwei Jahren.

Nicht umsonst hatte der Zweite Starbulls-Vorstand Karl Aicher im Sommer beim Vertragsangebot vor Ryan Fairbarn gefordert: "Wir wollen, dass auch seine Frau wieder nach Rosenheim kommt und weiter in der Starbulls-Nachwuchsarbeit mitwirkt. Zum einen hat sie hier hervorragende Arbeit geleistet, zum anderen wollen wir keinen Spieler in unserem Kader, dessen Frau in Kanada lebt. Phil Aucoin lässt grüßen". Dass dieser Aucoin so schnell wieder zum Thema wird, hätte wohl auch Karl Aicher nicht geglaubt. bz

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