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Auch Emil Herzog ist in Portugal erfolgreich

Mathieu Kocklemann schreibt doppelt Geschichte: Welchen Titel sich der Luxemburger sicherte

Mit Mathieu Kockelmann (Mitte) und Emil Herzog (rechts) standen gleich zwei Auto Eder-Fahrer auf dem Podest des Zeitfahrens.
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Mit Mathieu Kockelmann (Mitte) und Emil Herzog (rechts) standen gleich zwei Auto Eder-Fahrer auf dem Podest des Zeitfahrens.

Mathieu Kockelmann vom Radsport-Team Bora-hansgrohe aus Raubling hat doppelt Geschichte geschrieben: Der Luxemburger siegte in Portugal und gewann einen Titel, den noch nie vorher ein Luxemburger oder ein Bora-hansgrohe gewonnen hat.

Raubling – Eine Goldmedaille und eine Bronzemedaille – mit doppeltem Edelmetall kehren die Fahrer des Radsport-Teams Auto Eder aus Raubling von den Junioren-Europameisterschaften nach Hause. Bei den in Portugal ausgetragenen Titelkämpfen konnte sich der Luxemburger Mathieu Kockelmann im Einzelzeitfahren die Goldmedaille sichern. Der deutsche Emil Herzog wurde im gleichen Rennen Dritter. Damit bewiesen die U19-Sportler des WorldTeams Bora-hansgrohe einmal mehr ihre herausragende Stellung im internationalen Junioren-Radsport.

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„Das macht mich sehr stolz“

Von Beginn an erschwerten dabei sommerliche Temperaturen von weit über 30 Grad die Wettkämpfe. Beim Zeitfahren ließ sich Mathieu Kockelmann davon allerdings nicht aus der Ruhe bringen: Auf der 22 Kilometer langen Strecke rund um Sangalhos fuhr er ein Stundenmittel von fast 47 km/h und ließ die Konkurrenz deutlich hinter sich. Kockelmann sorgte damit für den ersten Europameister-Titel in der Geschichte des Team Auto Eder überhaupt. „Ich wusste zu Beginn des Rennens nicht, ob ich mit der Hitze zurechtkommen würde. Gerade die ersten Kilometer waren schon sehr schwer. Ich konnte mich dann aber in der zweiten Hälfte des Zeitfahrens deutlich steigern und mir den Titel holen. Ich bin der erste Luxemburger, der einen EM-Titel im Radsport gewonnen hat – das macht mich sehr stolz“, erzählte ein glücklicher Mathieu Kockelmann.

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Der Belgier Jens Verbrugghe hatte als Zweiter bereits 19 Sekunden Rückstand. Der deutsche Emil Herzog wurde mit 35 Sekunden Rückstand Dritter. Seine internationale Klasse bewies im gleichen Rennen auch der Auto-Eder-Fahrer Duarte Marivoet: Der Belgier wurde eine Sekunde hinter Herzog Vierter – und das, obwohl er noch zum jüngeren Jahrgang der U19-Kategorie zählt.

Temperaturen von über 40 Grad

Im Straßenrennen zwei Tage später wollten die Fahrer des Team Auto Eder an ihren Erfolg im Kampf gegen die Uhr anknüpfen. Bei Temperaturen von über 40 Grad waren die Umstände allerdings alles andere als einfach. Romet Pajur erwischte auf dem 126 Kilometer langen Kurs rund um Anadia die besten Beine des Teams und wurde Sechster. Matteo Groß landete auf Rang 27, Martin Bárta auf Rang 33. Erfreulicher verlief das Straßenrennen der U23-Kategorie: Mit Felix Engelhardt gewann hier ein ehemaliger Fahrer des Teams Auto Eder die Goldmedaille. Er war in den Jahren 2017 und 2018 Teil des Kaders.

Nach dem erfolgreichen Auftritt bei den Europameisterschaften setzt das Team Auto Eder seine Rennkampagne direkt fort: Aktuell treten die Teamfahrer bei der Ain-Bugey-Valromey-Tour in Frankreich an.re

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