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TESTFAHRTEN IN SPANIEN

Rosenheimer Martin Tomczyks hat den Auftrag, das neue Flaggschiff weiter zu entwickeln

Intensiver Austausch der Fahrer: Martin Tomczyk, Nick Yelloly und Jens Klingmann (von links).
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Intensiver Austausch der Fahrer: Martin Tomczyk, Nick Yelloly und Jens Klingmann (von links).

In der Motorsportabteilung von BMW steht bereits die Saison 2022 im Blickpunkt. Bei Testfahrten in Spanien ging es darum, das neue Fahrzeug für die GT-Rennen des nächsten Jahres zu entwickeln. Entscheidende Expertisen kommen dabei auch vom Rosenheimer Martin Tomczyk.

Almeria– 2021 ist das letzte Jahr der Entwicklungsphase des BMW M4 GT3, der ab 2022 in den Händen der Motorsport-Teams von BMW M weltweit in GT-Rennen um Siege und Titel kämpfen soll. Seit Jahresbeginn hat das neue Flaggschiff im BMW-Motorsport-Fahrzeugportfolio Testwochen auf den spanischen Rennstrecken in Monteblanco und Almeria absolviert und damit die heiße Phase vor den ersten Renneinsätzen eingeläutet. Auf über 12 000 Testkilometern – das entspricht mehr als 60 Stunden Streckenzeit – haben zahlreiche Fahrer, darunter auch der Rosenheimer Martin Tomczyk, intensiv an Fahrbahrkeit und Zuverlässigkeit gearbeitet. Das Ziel: Eine signifikante Reduzierung der Laufzeitkosten und des Wartungsaufwandes im Vergleich zum Vorgängermodell.

Ein Meilenstein in der Entwicklung

Die Testfahrten in der vergangenen Woche in Almeria markierten mit erfolgreichen Dauerläufen und Rennsimulationen einen weiteren Meilenstein in der Entwicklung des BMW M4 GT3. Am Steuer wechselten sich dabei Martin Tomczyk, Jens Klingmann und der Brite Nick Yelloly ab. Sie sind nur drei von vielen erfahrenen BMW Piloten, die bereits ihren Beitrag zur Optimierung des Fahrzeugs geleistet haben. Dazu zählen auch Augusto Farfus (Brasilien), Marco Wittmann, Bruno Spengler (Kanada), Sheldon van der Linde (Südafrika) und Jesse Krohn (Finnland). In Almeria standen neben Dauerläufen vor allem Tests mit verschiedenen Reifenfabrikaten im Mittelpunkt.

Bei perfekten Bedingungen konnten die Fahrer in Almeria viele Testkilometer abspulen.

Deutliche Verbesserungen

Im direkten Vergleich mit seinem Vorgänger, dem BMW M6 GT3, zeichnen sich beim M4 GT3 bereits zu diesem Zeitpunkt der Entwicklung deutliche Verbesserungen in entscheidenden Bereichen ab. Das betrifft die Reduzierung der Laufzeitkosten und des Wartungsaufwandes genauso wie die Fahrbarkeit für Profi- und für Amateur-Rennfahrer sowohl im Trockenen als auch im Regen.

„Die Stimmung unter uns Fahrern war während der letzten Testfahrten sehr gut, denn wir konnten viele Runden drehen und sind uns alle einig, dass der M4 GT3 sehr viel Spaß macht“, sagte Klingmann am Ende der Testwoche in Almeria. „Er ist sehr einfach und konstant zu fahren, auch bei der Weiterentwicklung vieler Systeme haben wir Fortschritte gemacht.“

Tomczyk: „Mein Eindruck ist sehr positiv“

„Nachdem ich das Auto bisher einmal im Nassen gefahren war, war der Test in Almeria für mich so etwas wie eine Premiere“, sagte Tomczyk. „Wir waren super vorbereitet, und es hat mit wenigen Ausnahmen alles super funktioniert. Mir macht es ebenfalls sehr viel Spaß, das Auto zu fahren. Mein Eindruck ist sehr positiv.“

Zusätzlich zur Testarbeit auf der Rennstrecke, die das Team RMG im weiteren Jahresverlauf intensiv fortführen und durch erste Testrennen ergänzen wird, spielt die enge Zusammenarbeit zwischen BMW M Motorsport und den Kollegen aus der Serienentwicklung in München eine wesentliche Rolle. Der M4 GT3 hat Tests auf dem Motor- und Rollenprüfstand absolviert. Dazu kam intensive Arbeit im Wind- und Klimakanal. Zuletzt stand darüber hinaus ein Test im Akustikkanal an, um die Geräuschmessungsabstimmung und die Schalldämpferentwicklung mit Geräuschemission voranzutreiben. Es ist geplant, die Testarbeit im April und Mai fortzusetzen.

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