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Nach der vorzeitigen Trennung

Markus Wallner als Co-Trainer nach Wasserburg, Westerndorf ist auf Trainersuche

Markus Wallner war am Freitagabend bereits beim Trainerteam in Wasserburg mit dabei. Von links: Wallner, Robert Mayer und Matthias Pongratz.
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Markus Wallner war am Freitagabend bereits beim Trainerteam in Wasserburg mit dabei. Von links: Wallner, Robert Mayer und Matthias Pongratz.
  • Thomas Neumeier
    VonThomas Neumeier
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Ein Bild in den sozialen Netzwerken sorgte für Aufregung beim SV Westerndorf. Einen Tag vor dem Spiel in Freilassing führte es sogar zur Trennung von Trainer Markus Wallner

Rosenheim/Wasserburg  – Normalerweise werden Trainerwechsel auf Social-Media-Kanälen begleitet und präsentiert. Diesmal hat ein Bild auf den sozialen Netzwerken für einen vorzeitigen Trainerwechsel gesorgt. Fußball-Bezirksligist SV Westerndorf und Coach Markus Wallner haben die Zusammenarbeit am Freitagabend gemeinsam beendet. Wallner wechselt als Co-Trainer von Matthias Pongratz zum Bayernligisten TSV Wasserburg – wo er bereits am Freitag beim Heimspiel gegen den TSV Dachau 1865 auf der Bank gesessen hatte, wie Fotos zeigten.

Geplant war ein späterer Abgang

Jener Bankplatz sorgte einen Tag vor dem Westerndorfer Spiel in Freilassing deshalb für das Ende der Zusammenarbeit in Westerndorf. Geplant war nämlich, dass Wallner nach dem letzten Westerndorf-Spiel von der Römerstraße in Altstadt wechselt. Der 33-jährige Wallner hätte den Bezirksliga-Aufsteiger gerne auf einem Nichtabstiegsplatz übergeben. „Weil in Westerndorf das Drumherum passt und mir der Verein und die Leute dort ans Herz gewachsen sind. Der Abschied fällt mir nicht leicht.“

Die Aktion ist nicht gut angekommen

Dass die Aktion vom Freitagabend beim Bezirksligisten nicht gut angekommen war, weiß Wallner mittlerweile. „Das war dumm von mir und ärgert mich selbst am meisten. Matthias Pongratz hatte mich gebeten, mit auf der Bank zu sitzen. Ich wollte es einfach jedem recht machen und helfen.“

„Wir hätten das anders lösen können

Das sieht auch Wasserburgs Abteilungsleiter Kevin Klammer so: „Markus hat in dieser Woche für beide Vereine sein Maximum gegeben. Mit Westerndorf hat er ja am Freitag sogar noch ein zusätzliches Training abgehalten.“ Klammer weiß aber auch, „dass das nicht gerade cool aussieht. Wir hätten das mit einer anderen Kommunikation lösen können.“ Dass Wallner nach Wasserburg kommt, „war der Wunsch unseres Trainerteams. Für uns ist die Personalie des Co-Trainers sehr wichtig.“

Für den SV Westerndorf war hingegen wichtig, „dass der Fokus auf der Mannschaft und den Klassenerhalt liegt“, wie Abteilungsleiter Matthias Rahm sagt.

Die Bilder aus Wasserburg sorgten für Unruhe

Die Bilder aus Wasserburg haben am Freitagabend für Unruhe im Team gesorgt, gemeinsam mit Wallner sei dann die Entscheidung für die vorzeitige Beendigung des Engagements gefallen. „Schade, denn Markus ist ein guter Typ“, sagt Rahm, der sich nun auf Trainersuche befindet.

Im letzten Heimspiel gegen Baldham-Vaterstetten werden aller Voraussicht nach Kapitän Torben Gartzen und der verletzte Spieler Max Danzer – wie schon in Freilassing – die Mannschaft betreuen.

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