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Nach Rundenrekord bei Tests

Markus Reiterberger hofft beim 24-Stunden-Rennen in Frankreich auf den nächsten Podestplatz

Bei den Tests sorgte er in Le Castellet für einen neuen Rundenrekord: Markus Reiterberger.
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Bei den Tests sorgte er in Le Castellet für einen neuen Rundenrekord: Markus Reiterberger.

Der Obinger Motorradrennfahrer Markus Reiterberger steht vor dem nächsten Klassiker bei der Langstrecken-Weltmeisterschaft: Beim 24-Stunden-Rennen Bol d‘Or in Frankreich will das BMW-Team aufs Podest.

Obing – Das wird wieder ein harter Kampf: Für Motorradrennfahrer Markus Reiterberger (Obing) und das BMW Motorrad World Endurance Team steht in der Langstrecken-Weltmeisterschaft des Weltverbands FIM der nächste Klassiker auf dem Programm. Das 24-Stunden-Rennen Bol d’Or auf dem Circuit Paul Ricard bei Le Castellet (Frankreich) findet am Wochenende statt. Es ist das dritte der insgesamt vier WM-Rennen.

Darauf fühlen sich der 27-Jährige und sein Team gut vorbereitet. Denn das BMW-Langstrecken-Team hatte bereits in der vergangenen Woche an einem zweitägigen Test in Le Castellet teilgenommen. Reiterberger und seine Teamkollegen Xavi Forés (Spanien), Ilya Mikhalchik (Ukraine) und Kenny Foray (Frankreich) feilten dabei an der optimalen Abstimmung der BMW M 1000 RR für die Herausforderungen des Rennens. Bei diesem Test sorgte das Team an beiden Tagen – jeweils mit neuem Rundenrekord – für die Bestzeit. Am ersten Tag platzierte Mikhalchik die Startnummer 37 mit neuer Bestmarke von 1:53,261 Minuten an die Spitze des Tagesklassements. Diese Zeit unterbot Reiterberger tags darauf noch einmal mit der Rekordzeit von 1:52,484 Minuten.

Wieder mit der Strecke vertraut werden

Danach sah es zunächst noch nicht aus: „Am ersten Tag des Tests vor knapp zwei Wochen musste ich mich erst wieder mit der Strecke vertraut machen, da ich zuletzt 2015 hier war und sich seitdem doch das eine oder andere geändert hat“, bekennt Reiterberger. Doch schon bei Mikhalchiks Rekordzeit hatte er die zweitbeste Zeit aufgestellt. Zu beachten dabei: „Wir waren von der Pace her gut unterwegs, haben aber auch noch einiges am Bike probiert. Am zweiten Tag war ich mit meiner Rennpace auf den Longruns richtig zufrieden, ich war superschnell und konstant.“ Es folgte der Höhepunkt des Tages, Reiterberger stellte dann auch noch die Bestzeit auf – und jubelte: „Die schnellste jemals in Le Castellet mit dem Motorrad gefahrene Runde zu haben, ist schon ein cooles Gefühl.“

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Dieses mag er freilich nicht überbewerten: „Was viel wichtiger ist, ist die Rennpace, und da sind wir mit unserem Motorrad hervorragend aufgestellt. Bis zum Rennen werden wir jetzt noch ein bisschen weiter an unserem Paket feilen“, weiß er. Die Tests haben Mut gemacht: „Unser Ziel für das Rennen lautet, den Sieg zu holen. Das Podium ist das Minimalziel, der Sieg wäre großartig. Wir haben das Paket dazu, das Team wird das Bike optimal vorbereiten, und mit unserem Fahrertrio und unserem schnellen vierten Fahrer sind wir bestens aufgestellt. Ich freue mich auf Bol d’Or.“

BMW-Team will viele Punkte mitnehmen

Übrigens: Bei der bisher letzten Auflage des Bol d’Or im September 2019 gab das BMW Motorrad World Endurance Team sein Debüt in der Langstrecken-WM. Damals sicherte sich die Mannschaft mit der BMW S 1000 RR auf Anhieb mit Rang drei. Diesmal soll es aber nach Ansicht des Teams gerne weiter vorn sein. Denn derzeit nehmen Reiterberger und seine Mannschaft mit 80 Punkten den dritten Rang in der WM-Gesamtwertung ein. Es führt das Kawasaki Trickstar Team Frankreich (87 Punkte) vor FCC TSR Honda Frankreich (82), allerdings sitzt auch das Team Suzuki Yoshimura Sert Motul (76) dem BMW-Quartett im Nacken.

Für den Sieg in Frankreich gäbe es 40 Punkte, 33 für den zweiten und 28 für den dritten Platz, 24 für Rang vier. Hinzu kommen Bonuspunkte für die Top-Ten-Platzierungen nach acht Stunden und beim Zwischenstand nach 16 Stunden. Es lohnt sich also, auch gleichmäßig ganz vorne mitzumischen. Es gilt schließlich auch, sich mit dem Rennergebnis im Kampf um dem WM-Gesamtsieg möglichst noch besser zu positionieren. Den WM-Abschluss bildet dann das Acht-Stunden-Rennen von Most (Tschechien) am 9. Oktober.who

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