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Grünwald nach Verletzung nicht am Start

Markus Reiterberger aus Obing fährt zum Auftakt-Doppelsieg am Lausitzring

Hervorragender Auftakt für den Obinger Markus Reiterberger (Mitte): Zum IDM-Auftakt am Lausitzring sicherte sich der Motorradrennfahrer einen Doppelsieg in der Klasse Superbike. Dabei gewann er den ersten Lauf vor seinem Teamkollegen Jan Mohr (links) und Julian Puffe (rechts).
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Hervorragender Auftakt für den Obinger Markus Reiterberger (Mitte): Zum IDM-Auftakt am Lausitzring sicherte sich der Motorradrennfahrer einen Doppelsieg in der Klasse Superbike. Dabei gewann er den ersten Lauf vor seinem Teamkollegen Jan Mohr (links) und Julian Puffe (rechts).

Der Auftakt in die neue IDM-Saison hätte wohl nicht besser sein können: Der Obinger Markus Reiterberger holte gleich zwei Siege.

Lausitz – Mit einem Doppelsieg am Lausitzring hat der Obinger Motorradrennfahrer Markus Reiterberger einen hervorragenden Start in die neue Saison in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft in der Superbike-Klasse hingelegt. Der 28-Jährige hatte im Vorjahr nur an einzelnen Veranstaltungen der IDM teilgenommen, in diesem Jahr bestreitet er die komplette Saison.

Auch die Teamkollegen erfolgreich

Am Lausitzring war das BCC-Alpha-Van Zon-BMW Team von Reiterbergers Manager Werner Daemen und Andy Gerlich – unter dessen Fittichen er die letzte Saison bestritt – und der BMW M 1000 RR sehr erfolgreich. Neben dem Doppelsieg des Obingers gab es noch einen zweiten und einen vierten Platz für seinen Teamkollegen Jan Mohr (Österreich).

Härtester Konkurrent Reiterbergers ist Florian Alt (Nürmbrecht) auf der Wilbers-BMW, doch Alt hatte am Lausitzring mit zwei Ausfällen Pech. Noch schlimmer erwischte es Mitfavorit Luca Grünwald (Waldkraiburg), der wegen seiner Sturzverletzungen im Vorfeld gar nicht teilnehmen konnte.

Im Training musste sich Alt nur Reiterberger geschlagen geben, der somit von der Pole Position aus vor Alt, Mohr und Julian Puffe (Schleiz) ins Rennen ging. Bei besten Wetterbedingungen setzte sich Reiterberger sofort an die Spitze und fuhr bereits auf den ersten Metern einen kleinen Vorsprung heraus.

Von Platz neun zum Sieg

In der zweiten Runde musste Florian Alt allerdings sein Rennen mit technischem Defekt beenden. So kam Reiterberger mit 17 Sekunden Vorsprung vor Jahn Mohr und Julian Puffe ins Ziel. Fünfter wurde Reiterbergers Teamkollege Pepijn Bijsterbosch (Niederlande), Achter Kamil Krzmien (Polen), ebenfalls vom Team BCC-Alpha-Van Zon-BMW.

Im zweiten IDM-Superbike-Rennen startete Reiterberger wegen des Reverse-Grid-Verfahrens (die ersten Neun des ersten Laufs starten in umgekehrter Reihenfolge) von Platz neun aus in Rennen. Bei Florian Alt streikte nach der Aufwärmrunde seine BWM und er konnte gar nicht am Rennen teilnehmen. Reiterberger war schon nach wenigen Metern auf den vierten Platz nach vorne gefahren. In der achten (von 16) Runden übernahm der 28-Jährige die Führung von Bastien Mackels (Belgien/Kawasaki) und setzte sich ab. Mit knapp acht Sekunden Vorsprung gewann der Obinger vor seinem Markenkollegen Toni Finsterbusch (Krostitz), Julian Puffe, Jan Mohr sowie Bastien Mackels. Sechster wurde Bijsterbosch vor Krzmien.

Regelverstoß oder nicht?

Allerdings musste Reiterberger zunächst um seinen Sieg bangen. Wegen angeblichen Überholens unter Gelber Flagge wurde er zunächst um fünf Plätze zurückversetzt. Doch der Protest seines Teams war erfolgreich: Wie die Rennleitung ermittelte, war der Überholvorgang bereits abgeschlossen und der Streckenposten hatte an dieser Stelle nicht mit der Gelben Fahne gewunken – damit lag kein Regelverstoß vor.

Pech hatte Luca Grünwald: Er stürzte bei den letzten Tests, sein Teamchef Jens Holzhauer (Honda) vermutet eine Flüssigkeit auf der Strecke als Ursache. Grünwald zog sich einen Kreuzbandriss zu, auch der Meniskus wurde beschädigt. Am Lausitzring wurde der 27-Jährige durch den Japaner Hikari Okubo vertreten, der einmal Zehnter und einmal Neunter wurde. Ob Grünwald schon beim nächsten Rennen in Oschersleben (20. bis 22. Mai) wieder mitmischen kann, ist fraglich.

Markus Reiterberger war trotz des Doppelsieges nicht ganz glücklich: „Ich gebe zu, ich hätte mir einen harten Fight mit Flo gewünscht. Dass er allerdings zweimal ausfällt, das tut mir leid“, bedauert er. Umso zufriedener konnte er mit seinen Leistungen sein: „Ich bin ein relativ stabiles Rennen gefahren und wollte bis zum Schluss meine Kräfte einteilen. Das Bike hat sich super angefühlt.“

Dass ihm der Sieg im zweiten Lauf aberkannt werden sollte, verwunderte ihn. Doch nach dem erfolgreichen Protest „bin ich jetzt sehr froh, dass ich das Rennen am Ende doch gewonnen habe.“ Und das will er in Oschersleben am liebsten wieder in beiden Läufen tun.

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