Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Marie Bosnjak beste Technikerin

Marie Bosnjak mit dem Pokal für die beste Technikerin des Turniers.
+
Marie Bosnjak mit dem Pokal für die beste Technikerin des Turniers.

Beim dritten und letzten Bayernpokal dieses Jahres in Günzburg waren knapp 300 Teilnehmer aus 34 Vereinen angereist, um die letzte Möglichkeit wahrzunehmen, sich für die bayerische Meisterschaft zu qualifizieren. Die Kolbermoorer Taekwondosportler waren bereits fast alle qualifiziert, nutzten das Turnier jedoch noch einmal zur Vorbereitung auf die bayerische Meisterschaft im November, insgesamt waren acht Teilnehmer aus Kolbermoor mit dabei.

Den Anfang machte Asli Baykara in der weiblichen Jugend bis 41 kg. Ihren ersten Kampf konnte sie durch eine beherzte Leistung für sich entscheiden, musste dann aber im Halbfinale eine deutliche Niederlage einstecken. Anastasia Maroufidou konnte in der weiblichen Jugend bis 35 kg ebenfalls ihren ersten Kampf mit 10:2 Punkten gewinnen. Ihren Finalkampf verlor sie aber.

Ein denkbar schweres Los zog Sven Schlee in der Jugendklasse bis 38 kg, der in der ersten Runde gegen den Bavarian-Open-Sieger und Zweitplatzierten der Jugend-Weltmeisterschaften aus Nürnberg traf. Schlee ließ sich jedoch nicht entmutigen und gewann seinen Vorrundenkampf letztendlich deutlich mit 17:11 Punkten. Den Finalkampf konnte er ebenfalls deutlich mit 11:2 Punkten gewinnen und somit die erste Goldmedaille für Kolbermoor erkämpfen.

Ebenfalls Gold sicherte sich Christian Krause bei den Herren bis 80 kg durch eine überzeugende Leistung. Seinen Vorkampf konnte er deutlich für sich entscheiden. Auch den Finalkampf gewann der Kolbermoorer mit 17:4 klar für sich.

Bei den Damen lief es für Sükran Kainzbauer ebenfalls sehr erfreulich. Im Vorkampf ließ sie nichts anbrennen und deklassierte ihre Gegnerin mit 15:5 Punkten. Ihren anschließenden Finalkampf verlor sie aber. Somit blieb am Ende Silber.

Nicht so erfreulich lief es für Christoph Siegl, der sich aus taktischen Gründen seinem Erstrundengegner knapp beugen musste.

Georgia Maroufidou war in ihrer Klasse kampflos, da ihre Gegnerin bei der Waage 800 Gramm zu schwer war. Kurzfristig konnte mit der Gegnerin jedoch trotzdem noch ein "Freundschaftskampf" organisiert werden, den die Kolbermoorerin mit 11:2 Punkten gewann.

Eine der stärksten Klassen erwischte Marie Bosnjak. Im Vorkampf traf sie auf eine Kämpferin aus Nürnberg: Als Bosnjak das Tempo etwas anzog, gab ihre Gegnerin auf. Den Halbfinalkampf gegen die Drittplatzierte der deutschen Meisterschaft gestaltete Bosnjak dann etwas spannender, konnte aber nach drei Runden knapp gewinnen. Im Finale wartete dann mit der Silbermedaillen-Gewinnerin der Belgian Open und der Austrian Open aus Dachau ein echter Kracher auf die Kolbermoorerin. Unbeeindruckt davon entschied Bosnjak mit einer taktischen Meisterleistung diesen Kampf mit 9:3 Punkten klar für sich. Absolut verdient wurde sie mit dem Technikerpokal für die beste weibliche Technikerin des gesamten Turniers ausgezeichnet. re

Kommentare