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BEIM IRONMAN LANZAROTE

Mareile Hertel bestplatzierte Deutsche

Die Rosenheimerin Mareile Hertelwird auf Platz drei beste Deutsche beim härtesten Triathlon Europas auf der Vulkaninsel Lanzarote.  Montefuego Sport Marketing
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Die Rosenheimerin Mareile Hertelwird auf Platz drei beste Deutsche beim härtesten Triathlon Europas auf der Vulkaninsel Lanzarote. Montefuego Sport Marketing

Die Rosenheimerin Mareile Hertel, die amtierende Vizemeisterin beim Ironman Lanzarote, trat an, um sich auf der Kanareninsel erneut für die Ironman Triathlon-Weltmeisterschaft in der Langdistanz zu qualifizieren. „Ich hatte mir im Vorfeld die gemeldeten Wettbewerberinnen um das WM-Ticket genau angesehen“, so Hertel, „und war mir sicher, dass ich die Mädels auf der Strecke auch im Griff hatte.

Die passionierte Extremsportlerin konnte sowohl im Schwimmen, als auch auf dem Rad und beim anschließenden Marathon ihre Leistungen abrufen und kam, trotz der extrem schwierigen Wetterbedingungen, in allen drei Disziplinen an ihre persönlichen Bestwerte heran. Dass es unter dem Strich nicht für eine direkte WM-Qualifikation auf Hawaii gereicht hat, lag an zwei spätgemeldeten Rivalinnen, die Hertels Zeiten geradezu pulverisierten und sich sogar zeitlich zwischen den professionellen Athletinnen einreihten. Trotzdem ließ sich Hertel das Podium nicht nehmen und kam mit einem zu keiner Zeit gefährdeten dritten Platz ins Ziel.

Leider fiel mir zu den beiden nachnominierten Athletinnen nichts ein. Die sind heute in einer anderen Gewichtsklasse angetreten und haben mir über eine Viertelstunde abgenommen.“

Bei einem Wettkampf, der auch dem amtierenden Weltmeister und Olympiasieger Jan Frodeno und dem Streckenrekordinhaber Timo Bracht alles abverlangte, sei das Fazit schwer in Worte zu fassen, so Hertel in einem ersten Resümee. „Mit der Performance, die ich abgeliefert habe, kann ich unterm Strich sehr zufrieden sein. Die Pflicht habe ich also in jeder Hinsicht erfüllt, nur mit der Kür ist es nichts geworden.“ Wobei dies weder an Wind und Hitze lag und auch die - trotz Ankündigung – nicht erfasste individuelle Startzeit beim Schwimmen kein Argument sei, so die erfahrene Extremsportlerin. „In Summe musste ich mich in diesem Wettkampf einfach einer Konkurrenz beugen, die mich erst überrascht und dann bis an meine Grenzen gefordert hat“, so Hertel.

Was bleibt ist die beste Platzierung einer deutschen Athletin und ein hochverdienter dritter Platz.

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