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Nach Sturz bei der Polen-Rundfahrt

Burghardts Traum von der WM ist wohl vorbei: Radprofi mit kompliziertem Handbruch

Stürze hat Marcus Burghardt in seiner langen Profikarriere schon öfter erlebt, hier 2018 im Rahmen der Tour de France. Bei der Polen-Rundfahrt erwischte es ihn nun heftiger.
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Stürze hat Marcus Burghardt in seiner langen Profikarriere schon öfter erlebt, hier 2018 im Rahmen der Tour de France. Bei der Polen-Rundfahrt erwischte es ihn nun heftiger.
  • Thomas Neumeier
    VonThomas Neumeier
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Zwei Operationen muss sich der Samerberger Radsport-Profi Marcus Burghardt nach einem Sturz bei der Polen-Rundfahrt, der in einem komplizierten Handgelenksbruch resultierte, unterziehen. Damit fällt sein Traum von der WM im Herbst wohl flach.

Hamburg/Rosenheim – Vor zwei Wochen war Marcus Burghardt noch einmal im Höhentrainingslager. Der Radprofi vom Raublinger Rennstall Bora-hansgrohe hat sich auf seine Höhepunkte im Herbstkalender vorbereitet: Deutschland-Tour, Weltmeisterschaft, der Klassiker Paris-Roubaix. „Vor allem die WM war mein Ziel“, sagt der Samerberger, der sich seinen Traum nun wohl abschminken kann. Burghardt liegt nämlich derzeit in einer Hamburger Klinik, wo er am Donnerstag operiert wird. Enttäuscht sagt er: „Es schaut nach einer längeren Pause aus.“

„Es war eigentlich eine recht ruhige Etappe“

Der 38-Jährige hat sich das rechte Handgelenk mehrfach gebrochen. Burghardt ist auf der ersten Etappe der Polen-Rundfahrt über knapp 220 Kilometer von Lublin nach Chelm gestürzt. „Es war eigentlich eine recht ruhige Etappe“, erklärte der Bora-hansgrohe-Fahrer – bis es 15 Kilometer vor dem Ziel in einen Kreisverkehr ging: „Einem Fahrer vor mir ist der Reifen explodiert und er ist weggerutscht. Ich konnte nicht mehr ausweichen, bin drüber gefallen und auf den Arm.“

Bitter war, dass Burghardt eigentlich gar nicht in Polen fahren sollte. „Ich bin kurzfristig für einen Teamkollegen eingesprungen“, erzählt er. Davor war der Samerberger noch in Spanien bei der Burgos-Rundfahrt im Einsatz. Schon da kam er auf der ersten Etappe zu Sturz. „Da bin ich aber noch glimpflich davongekommen“, meint der 38-Jährige, der auf der zweiten Etappe voll attackierte und kurz vor dem Ziel vom Feld eingeholt wurde.

Nur ein Tag Pause

In den weiteren drei Etappen stellte er sich dann in den Dienst der Mannschaft, ehe der Ruf aus Polen erfolgte. „Ich bin dann am Samstag noch in Spanien gefahren, am Sonntag von München nach Warschau geflogen und spätabends im Hotel angekommen.“

Am Montag stand der Radprofi dann am Start der Polen-Rundfahrt, die er nicht beenden konnte. Burghardt wurde nach dem Sturz in einem örtlichen Krankenhaus in Polen erstversorgt und das erste Mal operiert. „Unter Narkose ist das Handgelenk wieder in Position gebracht worden.“ Die MRT-Untersuchung habe aber gezeigt, dass im Handgelenk „viel mehr gebrochen ist“.

Das zeigt auch die Tatsache, dass die für Dienstag in Hamburg geplante OP auf Donnerstag verschoben wurde. „Da ist dann ein Oberarzt mehr da, weil es doch komplizierter ist“, erklärte Burghardt, der trotz der bitteren Diagnose Mut schöpft: „Ich hoffe, dass ich bald wieder fahren kann.“

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